Aniedlich Geldwäsche - kann ich das Geld irgendwie wieder bekommen?

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6 Antworten

Ziemlich wirre Geschichte. 

Wenn es nicht dein Geld war, tut es dir doch nicht weh, wenn es noch bei WU bleibt. Wiederbekommen könnte es der Eigentümer des Geldes.

Zum Geldwäschevorwurf: Um wegen Geldwäsche bestraft zu werden, muss neben der reinen Geldwäschehandlung noch die Herkunft des Geldes aus einer Katalogstraftat nach § 261 Abs. 1 S.2 StGB nachgewiesen werden. Zudem musst du vorsätzlich handeln (dolus eventualis reicht aus). 

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besteht die Möglichkeit wieder an das Geld ran zu kommen

Warum? Es ist nicht Dein Geld. War es auch nie. Also brauchst Du es auch nicht zurückholen.

Die Polizei wird wissen, wer der Empfänger ist. Und vermutlich wird sie verhindert haben, daß dieser das Geld bekommt. Stell Dir vor, der Empfänger wäre eine terroristische Vereinigung oder ein Drogenhandelskartell oder etwas ähnliches. Dann wird das Geld eingezogen. Fertig.

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Kommentar von Multicored12
20.01.2016, 13:50

Der empfaenger ist eine Mutter, das geld kann sein das es nicht unbedingt sauber war aber eine Drogenorgansisation oder aehnliches ist es nicht.

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Ja geh zu WU und fordere das Geld zurück. Erkläre dass es Dein Geld ist und dass nur Du allein und kein anderer das verschicken wollte. Auch erklärst Du, dass Du weißt wer das Geld bekommen sollte und warum. Und dass Du selbst das Geld besorgt hast. Und Du sagst aber auch, dass weitere Details rund um das Geld niemanden was angehen, weil es ja Deine Privatsache ist und der Staat Deine Privatssphäre nicht verletzen darf (wegen Bundesverfassungsgericht, amnesty international und so....)Das gleiche sagst Du der Polizei, dem Staatsanwalt und dem Richter im Prozess. Allerdings solltest Du Dir bloß keinen Anwalt für den Prozess nehmen. Denn dadurch werden die anderen misstrauisch und glauben Dir vielleicht nicht. Denn wer unschuldig ist, braucht ja keinen Anwalt oder ?
Du musst natürlich noch dem Empfänger des Geldes was sagen, damit er Ruhe gibt. Am besten sagst Du ihm, dass du das Geld von WU zurückbekommen hast und an die Person wieder zurückgegeben hast, von der Du es einst bekommen hast,
Wenn Du all das hier beachtest wirst Du das Geld zurückbekommen und kannst es behalten und kriegst auch keinen Ärger mit der Justiz.......

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Da es nicht dein Geld war, kannst du es auch nicht "wieder"bekommen. Vermutlich bist du auf einen Trick der Nigeria-Connection reingefallen. Sei froh, wenn aus deiner Naivität keine Anklage für dich wird und halt die Füße still in Sachen Geld wiederbekommen.

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Kommentar von furbo
20.01.2016, 19:52

Der Knaller an der Sache ist aber noch ein anderer. Er, der Fragesteller, hat, sollte tatsächlich Geldwäsche vorliegen, durch rechtswidriges Handeln etwas erlangt, eine Summe im vierstelligen Bereich; sagen wir mal 1000 €.

Nach §73 StGB verfällt das Erlangte. Dabei ist es unabhängig, ob er das Geld noch hat, es gilt das Bruttoprinzip. Er hat es erlangt und das reicht aus, um dem Verfall zu unterliegen. Wenn er die Kohle nicht mehr hat, haftet er mit seinem Privatvermögen. D.h. er muss die 1000 € zahlen. Das erfordert zwar einiges an strafrechtlichem Spezialwissen, aber wenn sich der richtige Ermittler mit dem Fall beschäftigt wird es teuer.

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Was dir widerfahren ist, ist eine altbekannte Masche, Geld von naiven und gutgläubigen Menschen (wie dir) waschen zu lassen. Die Polizei kennt diese Masche seit vielen Jahren.

Nein, das Geld wirst du nicht wiedersehen. Du wirst vermutlich ein Strafverfahren bekommen. Wenn dir Staatsanwalt und Gericht glauben, dass du die Geldwäsche aus Naivität begangen hast, kommst du hoffentlich glimpflich davon (Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!).

Viel Glück!

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Kommentar von Multicored12
20.01.2016, 13:46

Was ist wenn ich beweisen kann wo das Geld herkommt ?
z.b. mein vater ?

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"Ich hatte ja garkeine GeldWäsche vor, es sollte nur verschickt werden."

Das Verschicken ist doch die Geldwäsche. Du hilfst dabei mit, das das Geld nicht zu Person A zurückverfolgt werden kann.

Da das Geld aus einem Verbrechen stammt, bekommst Du es wohl nicht wieder, dafür eine Strafanzeige.

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