Anhörung ALG I, Bezug ausgesetzt?

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2 Antworten

Wenn du von beiden Leistungen beziehst,dann gelten auch beide für dich als Zuständig und du hast dich an die dementsprechenden Regelungen zu halten !

Im SGB - lll ( ALG - 1 ) Bezug darfst du pro Woche nicht auf 15 Arbeitsstunden kommen und hier liegt schon dein erstes Problem,denn dann giltst du nicht mehr als arbeitslos.

Es kann also durchaus sein das dir für diese 3 Tage dann kein ALG - 1 mehr zusteht.

Im SGB - ll ( ALG - 2 ) Bezug sieht es dann mit dem Hinzuverdienst und der Anrechnung anders aus.

Ob dir dann in dem Monat des Zuflusses ( Zuflussprinzip ) deines Lohns auf deinem Konto noch ALG - 2 zusteht oder nicht kann man so pauschal nicht sagen.

Dazu müsste man wissen was du als Aufstockung bekommen hast,was du an Brutto und Netto in den 3 Tagen verdienst hast,wie hoch dein ALG - 1 normalerweise ist,ob du in deiner Wohnung alleine lebst und was du für deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) zahlen musst.

Denn alles was du im ALG - 2 Bezug über 100 € pro Monat verdienst,wird dir zu 80 % auf deine Aufstockung angerechnet ( von 100 € - 1000 € Brutto 20 % Freibetrag ) und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Aber das hätte bei dir keinen Sinn,denn alles was du im SGB - lll über 165 € zuzüglich Aufwendungen wegen der Beschäftigung verdienen würdest zieht man dir vom ALG - 1 ab und auf 15 Stunden pro Woche dürftest du eh nicht kommen,da sonst keine Arbeitslosigkeit mehr vorliegen würde.

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Kommentar von Dani8878
30.03.2016, 13:37

Danke erstmal für dein Feedback. An meinem Fall zeigt sich mal wieder die Absurdität des deutschen Sozialsystems. Wieso einfach, wenn es auch kompliziert geht. Unnötige Fallstricke und am Ende ist man der Doofe.  
Die Tätigkeit habe ich damals dem Jobcenter mitgeteilt und den ganzen Schriftverkehr erledigt. Mein Versäumnis, gebe ich auch zu, war die Absprache mit der Arbeitsagentur. Allerdings ist damals gerade in diesen Tagen ein Elternteil verstorben und ich hatte, so leid es mir tut, was anderes im Sinn als die Arbeitsagentur. Ich habe bereits eine Stellungnahme hierzu abgegeben, wo ich alle damaligen Umständen angegeben habe und auch meiner Meinung nach durchaus § 65 Abs. 1 Nr. 2 SGB I anzuwenden ist. Wir reden hier von einem anrechenbaren Zuverdienst zum ALG I von gerade mal 10 Euro. Ich habe bereits angeboten, Leistungen in angemessener Höhe zurückzuzahlen. Mein Problem werden die 15 Arbeitsstunden, da lag ich ca. 6 Stunden darüber. Bin gespannt was dabei herauskommt.   

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