Anhalten durch die Polizei

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Hallo Billinger

hier wird ja mal wieder ins dunkle geschossen ohne Wissen!!

Ja das ist so, ich habe von der Führerscheinstelle, aufgrund der Aussage der Polizei ein Schreiben zur MPU bekommen.

was genau steht in dem Schreiben?

welche Paragrafen stehen drin?

erst wenn die Paragrafen von der FeV bekannt sind kann auch eine genaue Auskunft gegeben werden.

die Polizei kann keine MPU anordnen!

aber eines kann sie:

gesetzliche Bestimmungen: § 2 Abs. 12 StVG:

"Die Polizei hat Informationen über Tatsachen, die auf nicht nur vorübergehende Mängel hinsichtlich der Eignung oder auf Mängel hinsichtlich der Befähigung einer Person zum Führen von Kraftfahrzeugen schließen lassen, den Fahrerlaubnisbehörden zu übermitteln, soweit dies für die Überprüfung der Eignung oder Befähigung aus der Sicht der übermittelnden Stelle erforderlich ist. Soweit die mitgeteilten Informationen für die Beurteilung der Eignung oder Befähigung nicht erforderlich sind, sind die Unterlagen unverzüglich zu vernichten."

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Danke für den Stern

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das dir die führerscheinstelle eine anordnung der mpu auferlegt nur weil du unsicher gefahren bist, halte ich schlichtweg für unglaubwürdig, wenn dann müssen illegale drogen oder alkohol im spiel gewesen sein.

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Nein das ist eben nicht so. Die haben mich zwar überprüft, aber den Führerschein nicht einbehalten.

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@Billinger

dann solltest du mal einen anwalt (verkehrsrecht) aufsuchen, schaden kann es nicht.

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wenn dann müssen illegale drogen oder alkohol im spiel gewesen sein.

nicht unbedingt

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Hallo Billinger,

ginatilan hat ja schon alles Wesentliche geschrieben.

Allerdings...

Steht hier Aussage gegen Aussage?

Nein! Hier steht die Aussage von Zeugen ( Polizei) gegen die Aussage einer/s "Beschuldigten". Was das im Klartext heißt, kann man sich sicher denken....

Gruß Nancy

Führerscheinstelle kontaktieren, da THC Werte positiv sind, um MPU vorzubeugen?

Hallo zusammen,

Ich wurde am 25.04.2016, um 24 Uhr von eine Polizeistreife aus dem Verkehr gezogen, da ich laut der Polizei, Schlangenlinien gefahren und zu schnell angefahren bin. Daraufhin wurde mir ein Urintest angeboten, da der Verdacht auf Berauschende Mittel bestand. Ich habe diese und weitere Maßnahmen verweigert. Nach der Verneinung der Test wurde ich zum Revier mitgenommen,anschließen dann zum Polizeipräsidium (Frankfurt am Main). Dort wurde mir Blut abgenommen und einige Test durchgeführt. Ich habe keine Aussage geäußert und alles verneint.

Heute hatte ich nun die angekündigte Vorladung. Der Wert des Blutes war positiv. Nach mehrmaligen Anfragen wurde mir mürrisch die Aussage der THC und COOH Werte mitgeteilt.

  1. Aktives THC - 1.9
  2. Abbaustoffe THC-COOH - 0.93
  3. Hauptmetabolit THC - 19

Ich bin mir bei Punkt 2 und 3 jedoch nicht sicher, ob diese möglicherweise vertauscht sind, da der nette Herr Polizist die Liste schnell abgelesen hat und bei erneutem Fragen nur noch provokanter zu mir schaute.

Ich habe einen "gemäßigten" jedoch regelmäßigen Konsum geführt. Ca. jeden zweiten Tag einen Joint geraucht. Zuletzt ca. 24 H vor der Blutentnahme .

Nach einigen Recherchen habe ich nun festgestellt, dass der Aktive THC Wert über der Norm ist.

Ich habe in der Zwischenzeit 6 RA angefragt, die mir alle einen anderen Weg geraten haben, den ich gehen soll.

Sollte ich abwarten und erst bei Erhalt der brieflichen Strafe einen RA konsultieren? Sollte ich sofort einen RA konsultieren, um Akteneinsicht anzuordnen und ggf. erste Schritte einleiten? Sollte ich selbst mit der Führerscheinstelle in Verbindung setzten, um z.B. durch einen freiwillige Ärztliche Untersuchung auf eigene Kosten von einer MPU abzusehen?

Für mich wäre das Fahrverbot von einigen Monaten nicht schlimm. Schlimm wäre es, wenn ich meinen Führerschein neu machen müssten und zudem noch eine MPU ablegen.

Meine Frage lautet nun, wie ich am schausten mit der gegebenen Situation umgehen soll?

Danke im Voraus

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