Anhänglich Kind?

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11 Antworten

Das ist nur eine Phase - Du kannst das nur "aussitzen".

Ich hatte für meine Kinder ein Laufgitter, da waren sie - wenn ich mal das Wohnzimmer verlassen hab - gut drin aufgehoben.

Lass sie ruhig auch mal kurz weinen.

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Babys und Kinder durchlaufen verschiedene "Phasen". Wenn du kannst gib ihr die Aufmerksamkeit in dem Alter noch. Die Phase dauert nicht sehr lang und je mehr Aufmerksamkeit du ihr gibst desto schneller ist es vorbei.
Man hört üblicherweise an der Art zu weinen wie "dringend" das Ganze jetzt ist. Kinder müssen auch mal lernen dass sie mal loslassen müssen aber vermute in dem Alter ist das noch zu früh in dieser Phase.

Ich weiß allerdings dass man da nicht immer drauf eingehen kann und diese Anhänglichkeitsphasen sind enorm anstrengend. Man kommt sich vor wie wenn man sich nicht selbst gehört. Das ist in Ordnung. Sei wie du bist dann wird dein Kind auch davon lernen. Was du kannst ist gut - was nicht auch. Egal wie du es machst - verstell dich nicht. Das mag vielleicht fies klingen und dennoch lernen Kinder nur so dass auch sie sich nicht 100% aufopfern müssen. Spart später viele Probleme.
Also egal wie du es machst du machst es gut. Vielleicht hilft dir ja der Gedanke dass das alles nur Phasen sind.

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Ganz natürliche Entwicklungsphase zu Beginn der Ich-Entwicklung. 

Warum trägst Du sie nicht in einem Tragetuch oder einem Tragerucksack? 

Dieses Bedürfnis zu stillen stärkt für ihr ganzes Leben ihr Selbstwertgefühl. 

Übrigens: 

Wenn Kind zusieht, wie Mama ihr Geschäft macht, kommt Kind ganz von alleine darauf, es ihr nachmachen zu wollen. Kleinkinder haben noch nicht unseren Ekel. Der ist nämlich anerzogen. 

Dein Kleinkind hat Deine Intimsphäre. Es hat noch keine eigenen Gefühle. Aber diese fangen jetzt so langsam an sich zu entwickeln .Das verstört. Also sucht sie Schutz bei Dir. 

Sie ist nun mal nicht in Papas Bauch heran gereift. Deshalb kann es diese emotionale Bindung zu  ihm auch nicht geben. 

Ein Kleinkind stört nicht während der üblichen Hygiene wenn es mitduschen kann. Zum schminken kann es auf den Rücken gebunden werden wie auch wenn gekocht wird. Ansonsten nimmt ein nach vorne gebundenes Kleinkind so Tätigkeiten wie bügeln die Langeweile, weil dem Kind dabei ruhig erklärt werden kann, Was gerade gebügelt wird, wozu es gut ist, wo es gekauft wurde und warum und so fort. 

Nebenher stärkt ein getragenes Kind die Rücken- und Brustmuskulatur der Mutter. 

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Warum nimmst du sie nicht mit ins Bad? Wo ist das Problem, wenn sie daneben sitzt, wenn du dich fertig machst. Mach mal eine Umfrage, wie viele Mütter (mit ganz kleinen Kindern) noch alleine ins Bad gehen :) Und wie die anderen bereits geschrieben haben, das hört auch wieder auf, aber je mehr du sie veruchst von dir fern zu halten, desto mehr wird sie versuchen zu dir zu kommen und umso länger dauert es. Sie braucht die Sicherheit, dass du immer für sie erreichbar bist.

Und natürlich will sie mit 16 Monaten noch viel getragen werden, das ist doch ganz normal. Menschen sind aktive Traglinge, das hört nicht einfach mit dem Tag auf, an dem sie ihre ersten Schritte gemacht hat.

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Das ist eine Phase und ein Entwicklungsschritt. 

Natürlich sollst du dein Kind tragen und nimm es halt mit ins Bad. Je mehr dir das Kind vertraut umso schneller ist es vorbei.

Wenn das Klammern nicht von der Mutter ausgeht, muss man da gar nicht eingreifen.

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das ist nur eine phase die auch wieder vobeigeht - lass sie halt mal etwas weinen, das schadet doch nicht - sie testet  jetzt auch schon mal aus was °°sie°° so durchsetzen kann, nur mut , wirdbesser werden...........

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Huhu..
ich denke das ist eine phase und geht vorrüber.
Das hatte mein kleiner auch damals nur nicht ganz so schlimm wie du es beschreibst .

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Du musst sie dann einfach mal schreien lassen, du darfst sie nicht verwöhnen

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Kommentar von blackforestlady
02.08.2016, 08:26

Quatsch das hat mit verwöhnen nichts zu tun. Außerdem sollte man Kinder in dem Alter nie zu lange schreien lassen. Sie verstehen das doch noch gar nicht. 

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Kommentar von unknownnuser
02.08.2016, 08:29

Ich hab ja auch nicht gesagt, dass sie das Kind 507352836 Jahre lang schreien lassen soll

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Bislang kenne bzw. auch hörte ich von dem Klammern meist nur bei Jungs und den Müttern, aber die Situation bleibt sich dennoch gleich.

Zunächst einmal zähle deinem Kind so, was du nun vorhast bzw. machen wirst.

"::::so, nun werde ich mal ins Bad gehen, mich dort umziehen usw...."

"Nun muss Mami in die Küche,...weil...kommst du mit?"

In der Küche verfrachte die Kleine in den Hochstuhl und gib ihr Plastikgeschirr (Schüssel und Löffel o.ä.) und sie hilft beim Kochen. Damit die Schüssel nicht dauernd leer ist, gib ihr Hirsebällchen od. dgl. ab und zu hinein. Für den Fall, dass sie's in den Mund steckt, kann nichts passieren

Im Bad setze sie auf einen kl. Schemel o.ä. gib ihr ein Spielzeug, oder lass sie einfach "teilhaben" an dem was du gerade machst. Versuche sie in deine Tätigkeiten mit ein zu beziehen.

Gib ihr z.B. einen trockenen Waschlappen zum Halten, "tausche" ihn dann gegen Socken...

Ist Papa zu Hause, dann lass' sie Gegenstände zu Papa bringen. Überlege dir Dinge, welche nur Papa gut mit ihr kann. Z.B. Nur Papa kann mit ihr aus dem XY Buch vorlesen...mit Duplo bauen...

Sie wird dennoch immer wieder zu dir kommen, das lässt sich so schnell nicht ändern.

Vielleicht kann Papa mit ihr am Wochenende alleine auf den Spielplatz gehen? Du darfst nur nicht im Türrahmen hinterher winken, sonst wird sie möglicherweise weinen und nicht mit wollen.

Ich kann mich nur zu gut in deine Lage hineinversetzen, ich konnte nicht mal auf's WC  bzw. die Türe schließen war ein Szenario wie im Horror Film!

Also richtete ich eine kl. Spielkiste  vor dem WC ein, die Spielsachen tauschte ich von Zeit zu Zeit gegen Andere aus dem "Fundus" aus.

Somit konnte ich fallweise die Türe ein wenig anlehnen. Ich "lernte" mit "Begleitung" Pipi zu gehen, für "intensivere Geschäfte" es mit in der Mittags Schlaf Pause od. so einzuteilen. 

Konnte ich mein Kind kurz wirklich nicht "mitnehmen", dann kam es ins Laufställchen, je nach voraussichtlicher Dauer wurde entweder die Spieluhr oder eine Kindermusik aufgedreht und wir mussten da durch.

Auch wenn es dich mitunter noch so nervt, je mehr du versuchst die Kleine "abzuschütteln", desto mehr klammert sie. Dennoch muss sie (sanft aber bestimmt) lernen zu akzeptieren, dass es nicht nur Mama "sein kann".

Es ist wirklich "nur" eine Phase, die kann aber - je nach Kind - durchaus ein wenig länger dauern.

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Befriedige ihr Bedürfnis nach getragen werden mit einer guten Tragehilfe.
Lass sie getrost an deinem "Rockzipfel" hängen.
Eines Tages wird sie sich immer ein Stückchen weiter von dir entfernen und auch Papa kommt wieder ins Spiel.

Aber das wird umso länger dauern, je mehr du ihr diese Nähe verweigerst und darauf drängst, dass sie was mit Papa macht.

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Erst einmal möchte ich Dir sagen, dass ich Deine Situation nur allzu gut kenne. Du bist also nicht alleine damit und Dein Kind ist auch völlig normal. 

In der Tat handelt es sich dabei nur um eine Phase. Ich würde Dir nun gerne empfehlen, Deinem Kind Spielzeug hinzulegen, Musik anzumachen, ihm ne Breze in die Hand zu drücken etc. Aber ich selbst weiß nur zu gut, dass all das nichts bringt.

Dein Kind fühlt sich mit Dir so eng verbunden und hat echte Trennungsängste (naja, und ein wenig Zorn, dass Du gehst, ist sicherlich auch dabei), weshalb es weint. Leider musst Du das hinnehmen und kannst in dieser Zeit dagegen nicht viel machen. 

Ich beeile mich daher im Bad auch immer sehr und meine Gefühle wechseln dann zwischen Mitleid haben und genervt sein :-)

Mach Dir nur keine Sorgen/Vorwürfe, dass das Kind zu sehr weint. Du kannst es nicht ändern und dem Kind geht es ja nicht wirklich schlecht. Lass ihm einfach etwas Zeit, so dass er lernen kann, dass Du immer wieder zurück kommst. 
Euch alles Gute!

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