Angstzustände vor der Arbeit und ständige Traurigkeit?

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2 Antworten

Hallo MrWatson84,

zuerst einmal tut es mir leid, dass es Dir im Moment so schlecht geht. Ich kann Deine Gedankengänge gut nachvollziehen.

Habe mir gerade Deine anderen Frage angesehen, im Prinzip stellst Du seit Deiner Anmeldung auf gutefrage.net immer die gleichen Fragen, es beschäftigt Dich also sehr. Vielleicht sollte Dir bewusst sein, dass Du irgendwann keine neuen Denkanstöße in den Antworten mehr finden wirst, wenn Deine Situation unverändert bleibt. Und genau das ist der Fall, an Deiner Situation ändert sich nichts, da kannst Du Therapiestunden besuchen, so viele Du willst. Wenn Du in Deinem Leben keine neuen Strukturen schaffst, fällst Du immer wieder in die alten Muster zurück.

In Deinem lückenhaften bzw. kaum vorhandenen sozialen Netzwerk liegt meiner Meinung nach Dein Problem. Du hast Dich zurückgezogen und dann das Gleichgewicht verloren und zwar so weit, dass Du jetzt mit psychischen Problemen zu tun hast (Angst, Depression, Einsamkeit, Selbsthass usw.).

Ich glaube nicht, dass Du "Hypersensibel" bist, Du steckst einfach in einer Depression, in einem Teufelskreis. Es ändert sich nur etwas, wenn Du es auch wirklich willst und es umsetzen kannst.

Kannst Du die Ursache für Deine Probleme benennen? Was fehlt Dir und wie kannst Du diese Lücken füllen? Therapeutische Unterstützung ist sicherlich nicht fehl am Platz, doch es muss sich auch "praktisch" in Deinem Leben etwas ändern, wie oben schon begründet. Verstehst Du, was ich versuche, Dir zu sagen?

Deinen Wunsch nach Nähe kann ich gut verstehen. Du hast niemanden, der Dich tröstet, Dich in den Arm nimmt, Du bist einsam und depressiv. Aber das lässt sich ändern!

Freunde habe ich vernachlässigt. Weil das kostet mich Energie.

Du steckst einfach in Deiner Depression drin und findest den Absprung nicht. In dem, was Du schreibst erkenne ich viele Symptome einer Depression. Nimmst Du Antidepressiva?

Ein längerer stationärer Aufenthalt in einer Klinik könnte Dir bei dem Wiedereinstieg in ein lebenswerteres Leben erleichtern. Und danach ein Neuanfang, die Arbeit mit Dir und Deinen Problemen. Das wäre meine Idee für Dich.

Ich wünsche Dir, dass Du das schaffst. Alles Gute!

LG,

Cleo

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Kommentar von MrWatson84
29.08.2016, 04:53

Hallo cleo, danke für deine Antwort. Ja momentan nehme ich antidepressiva, die helfen zwar schon, aber ich bekomme trotzdem oft diese angstzustände. Gerade jetzt wo die Arbeit wieder beginnt.
Was ich brauche um mein Leben zu ändern? Vielleicht eine Bezugsperson?icj weiß es nicht genau. Aber mir fehlt irgendwie ein Vorbild. Leider bin ich halt unsicher. Mit manchen Kollegen komme ich halt nicht klar, weil die merken die Unsicherheit. Und mich zu wehren oder ähnliches,das kostet mich Kraft.off möchte ich einfach ungestört meine Aufgabe/Arbeit machen. Ich bin halt eher der ruhige Typ. Das mit Freunden das stimmt. Die habe ich bixjt mehr viel. Ich bin nur meist so erschöpft um dann noch etwas zu unternehmen.
Vielleicht setze ich mir auch meine Ziele zu hoch. Momentan arbeite ich bei einem schwäbischen Autobauer in der Produktion. Manche würden sich die Finger dafür lecken da arbeiten zu können (Gehalt etc.) nur erfüllt mich die Arbeit irgendwie auch nicht. Ständig sind keine Fühler in der Umgebung. Hoffentlich mache ich nicht falsch. Und man muss halt leide schnell arbeiten wegen der Zeit.

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Arbeit ist nicht alles ,und die Gesundheit ist am wichtigsten ,was spricht dagegen dich krank schreiben zu lassen , na und was hast du zu verlieren ,dein Job ist bestimmt nicht wichtiger als deine Gesundheit

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