Angstzustände bei meiner Hündin woran kann das liegen?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Aus der Ferne kann man nur Vermutungen anstellen. Diese helfen euch aber nicht wirklich weiter. Nur soviel: Kastrationen sind aus Krankheitsgründen nötig, oft lebensrettend. Bei einer Kastration verändert sich allerdings der gesamte Hormonstatus des Tieres. Bei etlichen schleichen sich dadurch Schilddrüsenprobleme ein. Die Schilddrüse kann Verhaltensauffälligkeiten verursachen, aber das hat dir wohl dein TA auch gesagt?  

 Beim lesen deiner Frage musste ich an die Worte des Tierarztes Rückert denken, ich kopiere dir das mal hier rein, bitte

Auch bestimmte Verhaltensstörungen, vor allem die Angst vor Gewittern, kamen bei kastrierten Tieren deutlich häufiger vor. Andere Studien belegen,

weiter hier http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18951

Zitat:

-Warum sind Sie so wenig auf die Folgen der Kastration in Bezug auf das Verhalten eingegangen?

Auch in diesem Bereich der Forschung liegen schwerwiegende Bedenken gegen die Kastration vor. Ich bin darauf nicht näher eingegangen, weil zum einen die wissenschaftliche Erfassung kastrationsbedingter Verhaltensprobleme sehr schwierig ist, und zum anderen Kollegin Sophie Strodtbeck und ihr Mitautor Udo Gansloßer mit "Kastration und Verhalten beim Hund" ein sehr gutes Buch zu diesem Thema geschrieben haben, das wir schon seit gut zwei Jahren jedem Besitzer, der eine Kastration seines Hundes in Betracht zieht, dringend ans Herz legen.

weiter hier: http://www.tierarzt-rueckert.de/blog/details.php?Kunde=1489&Modul=3&ID=18956

Wäre es meine Hündin, würde ich keine weiteren (möglicherweise noch den Zustand verschlechternden) Versuche machen, sondern  einen der renommierten Verhaltenskundigen Fachtierärzte aufsuchen. Alles Gute!

Die Psyche eines Hundes ist verletzbar.

Es ist keine Seltenheit, das Hunde nach jedem Sylvester noch ängstlicher werden. Das ist besonders für intelligentere Hunde ein einschneidendes Erlebnis.

Eine Lösung für das Problem gibt es kaum. Viel Streicheleinheiten und liebe können den Hund beruhigen. Auch der Kontakt zu anderen Hunden kann helfen. Nach jedem Schockerlebnis sollte man den Hund loben und ihm eine Leckerei geben.

Solltest du in einer Großstadt wohnen, mit viel Verkehr drum herum, so solltest du dein Hund abgeben. Weil das ist für ein Hund mit all seinen Sinnen die pure Tierquälerei.

Das ist es nicht, ich wohne auf dem Land in einer extrem ruhigen Gegend und um allen weiteren Antworten gleich vorzugreifen, ich gebe keinesfalls meine Hündin ab. Wir haben einen 80qm großen Garten mit hundeklappe und gehen 2 mal am Tag 1 Stunde gassi im angrenzenden Wald 

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