Angststörungen und Depressionen die immer schlimmer werden, was tun?

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6 Antworten

Depressionen und Angstzustände sind die Hölle. Ich selbst habe schwere Depressionen und Panikattacken (diagnostiziert). Letztere habe ich durch Medikamente gut im Griff, die Depressionen leider überhaupt nicht. Doch zu dir...

Depressionen und Angststörungen verlaufen oft rezidivierend (wiederkehrend) doch es gibt verschiedene Methoden sie zu behandeln.

  • Eine Psychotherapie ist ein absolutes Muss bei jeder psychischen Erkrankung. Mit einer Psychotherapie meine ich eine richtige Psychotherapie mit einem Konzept (z.B. Verhaltenstherapie oder Psychoanalyse) und nicht ein oberflächliches Gespräch bei einem Arzt oder Psychologen. Eine Psychotherapie ist hoch effektiv, doch dauert es meist Monate (wenn nicht über 1 Jahr) bis sie wirkt.
  • Bei schwereren Beschwerden kommen auch Medikamente zum Einsatz. Allen voran Antidepressiva der SSRI und SSNRI Gruppe. Diese wirken sowohl gegen Depressionen als auch gegen Angststörungen. Das Problem dieser Medikamente ist, dass man sie täglich nehmen muss (also auch wenn man gerade symptomfrei ist) und sie vor allem zu Beginn der Einnahme starke Nebenwirkungen haben. Zudem helfen Antidepressiva nicht bei allen gleich gut. Es gibt Menschen, denen helfen Antidepressiva wie ein Wunder und jene, die gar nicht oder nur stark unzureichend auf diese Medikamente ansprechen. Gegen Ängste helfen Antidepressiva ironischerweise zuverlässiger als gegen Depressionen.
  • Bei schwersten und therapieresitenten Depressionen kann auch eine Elektrokrampftherapie (EKT) in Betracht gezogen werden. Sie ist das effektivste Mittel um Depressionen zu bekämpfen, allerdings ein ziemlich brachialer Eingriff. Auf Angststörungen hat die EKT keinen Einfluss. Davon biste aber hoffentlich weit weg.

Hier findest du Informationen über alle Behandlungsmethoden: http://deprimed.de/

Ich kenne das gut, wenn man einfach völlig überfordert ist und die Kontrolle verliert. Umso wichtiger ist es, sich helfen zu lassen. Begib dich unbedingt zu einer Fachperson. Das Leben mit diesen Beschwerden ist alles andere als lustig.

yshxy 15.07.2017, 00:15

Medikamentöse Behandlungen werde ich bei deprwssionen nie wieder in erwägung ziehen da diese medikamente nur entgegenwirken und mir kein bisschen helfen... Ich brauche halt rinfach nur hilfe, egal wie lange es dauert, aber mir wird gesagt ich bin kein schlimmer fall usw.. Und meine Angsstörungen sind momentan schlimmer... Ich hoffe natürlich dass es auch dir bald besser geht...danke für deine vorschläge.

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Ich habe eine Freundin mit ähnlichen Problemen rede mal mit deiner Besten Freundin/Freund glaub mir das hilft oder rede mal mit deiner Mutter darüber das es einfach zuviel für dich ist, vielleicht kann sie dann mit deinem Vater reden.. 

Wenn du dich anderen als deinem Psychiater öffnest geht es dir vielleicht besser da du weißt das es Leute gibt die hinter dir stehen und dir helfen werden.Ich glaube es gibt auch so eine art Knete-Spielzeug(keine Ahnung wie das heißt) was man sozusagen drücken kann wen man gestresst ist.

Ich hoffe es wird irgendwann besser

Lg

yshxy 06.07.2017, 02:51

beste freundin ist auch ziemlich labil und muss sich selber um sich sorgen meiner meinung mach, meine mom ist seit 4 jahren tot une einen psychiater besitze ich nicht, weil es mir von meinem therapeuten nicht empfohlen wurde..

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Klaen 06.07.2017, 02:59
@yshxy

Dann rede nochmal mit deinem Therapeuten und sag das es dir immer schlechter geht und das du selber von der festen Überzeugung  bist das es nur mit einem Psychiater besser wird denn es klingt meiner Meinung nach so als willst du einen Psychiater und nur noch auf die Empfehlung wartest  

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yshxy 06.07.2017, 02:51

Aber dankeschön..

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yshxy 06.07.2017, 03:07

Stimmt schon..

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Wieso sollte ein Psychiater nicht helfen können? Sicher werden deine Probleme davon nicht völlig verschwinden, aber Medikamente sind für viele psychisch Kranke Menschen eine hilfreiche Krücke. Sie bilden eine Basis, auf der man dann eine Therpaie aufbauen kann. Grade bei Angststörungen können Medikamente ziemlich gut helfen. Einen Versuch ist es sicherlich wert.

Im Zweifel würde ich an deiner Stelle aber vielleicht noch mal in eine Klinik gehen. Immerhin hat dir der Aufenthalt schon mal sehr geholfen.

Alles Gute!

yshxy 06.07.2017, 03:06

gibt es kliniken spezifisch für meine altersgruppe, in meinem falle dann im raum berlin?

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Chichibi 06.07.2017, 03:15
@yshxy

Das weiß ich nicht, tut mir leid. Aber ich denke mal, dein Arzt oder dein Therapeut können dir helfen, eine geeignete Klinik zu finden.

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du kannst das wunderbar mit der MET-Klopftechnik auflösen!

die normalen Therapieformen helfen wenig, sind anstrengend und kosten viel Geld

die Technik kannst du einfach lernen und selbstanwenden aber ich würde dir empfehlen Einzelsitzungen bei Herrn Franke zu nehmen, mit einem Profi bekommst du das viel schneller gelöst als alleine

https://franke-akademie.de/

Ich hatte ,,habe" auch Panikatacken doch die sind jetzt weg. Du musst versuchen die Angstattacke kommen zu lassen und dir denken ,,ey hatte ich schon oft und ich lebe inmer noch" nur so wird es nicht zur einer kommen

Ich glaube du bist psychisch sehr labil, vielleicht suchst du dir einen Sport der dir mehr Selbstvertrauen gibt?  Auch eine Luftveränderung kann helfen, wenn du dich auf diese Art und Weise etwas mehr von deinem Vater und deiner Familie distanzieren kannst. Letztlich steht dir doch die Welt offen.

yshxy 06.07.2017, 02:39

ich habe null motivation für sport..und ich bekomme von nirgends ernsthafte unterstützung was meine psychischen probleme anbelangt

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