Ich habe Angststörungen und Panikattacken. Was hilft wirklich?

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17 Antworten

Hallo, schön das hier so viel auf gesetzlich anerkannte Methoden eingegangen wird. Wenn Sie wirklich helfen würden, dann wären gerade hier nicht so viele widersprüchliche Antworten gefallen. Medikamente schaffen eines, sie nehmen einem die Gefühle und man glaubt das Problem wäre gelöst, aber die Gefühle sind dann immer noch in einem drin und werden nur unterdrückt. Eine schnelle Hilfe ist damit gegeben, aber letztendlich findet keine Aufbereitung statt sondern nur eine Unterdrückung. Daher ist dies eine Form der schnellen Hilfe aber nicht der entgültigen Hilfe. Hilfe bringt das Zulassen von Gefühlen und deren Annahme sowie Auflösung. EFT ist dabei eine sehr gute Hilfe wenn man dies alleine lösen möchte aber es gibt auch sehr gute Therapieformen um dies auch mit Unterstützung zu machen. Robert Betz hat z.B. die Transformations Therapie entwickelt um atmend diese Gefühle anzunehmen. In einer entspannten Atmosphäre geht der Klient von sich aus in die für ihn wichtigen Gefühle und erlebt diese atmend noch einmal ohne Widerstand. Dabei lösen sie sich und eine spürbare Erleichterung findet statt. Dies kann man auch selber machen, oftmals hilft es einem jedoch dies mit Unterstützung mit einem Therapeuten zu machen. Daher nach Therapeuten googeln, die die Transformations Therapie anbieten. Ich hatte eine Klientin, die 5 Jahre Anti-Depressiva genommen hatte und nach 4 Sitzungen bei mir diese selbstständig ohne mein Wissen und Raten abgesetzt hat. Es geht ihr mittlerweile sehr gut und sie hat Ihre Depression abgelegt. Gefühle sind dazu da angenommen zu werden und sie noch einmal atmend zu spüren, dann lösen sie sich auf und sind weg. Ich weiß dies ist in der Wissenschaft nicht anerkannt, da alleine nur eine Gesprächstherapie oder ein gesetzlich anerkannter Psychotherapeut hier nach wissenschaftlicher Meinung helfen kann. Jeder muss für sich selber entscheiden was hilft, aber die Erfolge die ich selber schon damit gesehen habe sind wirklich sehr sehr gut. Bei EFT passiert letztendlich genau das gleiche, nur klopfe ich meine Meridianpunkte und löse somit alte und festsitzende Emotionen damit auf. Wichtig ist das eine Chemie zwischen Therapeut und Klient vorhanden ist und eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist. Natürlich entscheidend für jeden Heilerfolg ist, dass der Klient wirklich etwas ändern möchte. Dies ist immer der erste Schritt in die richtige Richtung und dann findet sich auch etwas als Lösung bzw. die richtige Therapieform... (dies war ein Tip von www.transformation24.de)

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Ich habe seit über 30 Jahren mit Angst und Panik zu tun.Alles,was hier geschrieben wird habe ich ausprobiert auch die stationäre Therapie in großen Abständen schon 4X .Die Klinik war ads einzige ,was mir wirklich etwas gebracht hat,immer eine ganze Weile lang.Mein Sohn war damals auch klein,2 Jahre und 5 Jahre.Das war damals sogar Antrieb,gesund zu werden.Ich wollte,dass er in einem stabilen Elternhaus aufwächst. Alles andere ,wie Beruf u.ä. war nicht so wichtig.Unser Sohn hatte oberste Priorität für mich.Ich hatte aber auch eine tolle fFamilie und tolle Freundin,die mir sehr geholfen haben.Mein Sohn ist super groß geworden und sagt heute ,er habe eine tolle Kindheit gehabt.Heute steht ermit beiden Beiden fest im Leben.Dafür hat sich jede Träne gelohnt. Ich hatte übrigens mal fast 7 Jahre keine Panikattacke. Dann passte ich aufgrund bestimmter Stessfaktoren nicht auf mich auf,sorgte nicht für mich und bums war die Panik wieder da im Schlepptau einer handfesten Depression.Währen und nach einer ambulanten Therapie verlor ich mich völlig und erinnere mich heute nur noch in der Klinik aufgewacht zu sein.ohne dass ich mich an die letzte Zeit erinnern konnte.In der Klinik ware mir das nach einer Therapie nie passiert,da man dort auch nach einer Therapieform unter Beobachtung steht.Übrigens gab es in meiner Klinik sogar Mutter/Kind- Zimmer für kleine Kinder.Wenn man das wirklich will,findet man eine Lösung.Hätte sie jetzt eine schwere körperliche Erkrankung ,müsste es auch gehen.Jugendamt und Krankenkasse haben auch Möglichkeiten in solchen Situationen.Noch ein letzter Tipp :Ich habe eine ausgeprägte Agoraphobie.Dennoch kämpfe ich mich bspw. jede Woche durch einen Supermarkt-das ist Höchstleistug für mich.Mal kommt die Panik,mal nicht.Wenn sie nicht kommt ist es wieder ein Sieg gegen die Angst.Ich habe gelernt,dass man sich der Angst stellen muss.Das klingt vielleicht blöd.Aber ich zähle meine Siege und nicht meine Niederlage. Ich wünsche euch viel Mut und Kraft

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Bevor Deine Schwester sich weiter unspezifischen Belastungen aussetzt, unbedingt eine Beratung bei einem Psychologen einholen. Angst und innere Unruhe kann so viele unterschiedliche Ursachen haben, welche auch jeweils ganz verschieden gelöst werden. Denk nur daran, dass die Störungen durch ganz "normale" Überlastung im Alltagsleben ausgelöst werden könnten oder dass irgendein schon länger zurückliegendes Erlebnis diese Zustände auslöst oder das einfach nur ein biochemisches Ungleichgewicht vorliegt. Oftmals ist die Lösung der Probleme viel einfacher, als die Betroffenen glauben. Aber eine Ferndiagnose oder eine Diagnose aus dem psychologischen Selbstbaukasten kann niemals ein Gespräch mit einem Psychologen ersetzen.

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Kommentar von Mio65
16.11.2010, 23:37

Wenn ich nach Therapiemethoden frage, impliziert das ja den Gang zu Fachfrau oder -mann. Alles andere verstehe ich nur flankierend.

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Ich habe im Laufe der Jahre einigen Patienten mit Angststörungen und Paníkattacken sehr erfolgreich mit EFT helfen können. Diese Methode ist allerdings etwas ungewöhnlich. Man muss sich halt entscheiden, ob man eine kurzfristige Lösung oder eine langjährigie Therapie möchte. Aber die Frage war ja, was hilft wirklich... Am besten googeln mit "EFT". Auch EMDR ist mir als hervorragende Trauma-Therapie bekannt. Allerdings arbeite ich selbst nicht damit.

o Heilpraktiker für Psychotherapie gibt es übrigens deshalb, weil diese eher bereit sind, auch mit unkonventionellen aber pragmatisch-lösungsorientierten Ansätzen zu arbeiten. So einer kann nur dann von seinem Beruf leben, wenn er auch tatsächlich Lösungen schaffen kann... Trotzdem muss man auch hier, genauso wie bei Ärzten und klassischen Psychotherapeuten, "die Spreu vom Weizen trennen".

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Kommentar von Baertz
16.11.2010, 12:48

Über EFT wurde auch schon einige mal im Fernsehen berichtet: http://www.eft-berlin.de/eft_fernsehen.htm. Auch habe ich ein PDF mit 37 wissenschaftlichen Studien über EFT - allerdings alles in Englisch...

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Kommentar von Baertz
16.11.2010, 12:52

Über EFT wurde auch schon einige mal im Fernsehen berichtet: http://www.eft-berlin.de/eft_fernsehen.htm. Auch habe ich ein PDF mit 37 wissenschaftlichen Studien über EFT - allerdings alles in Englisch... Auch über EMDR gibt es wissenschaftliche Studien.

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Was mir bei akuten Panikattacken geholfen hat, war mir bewusst zu machen, dass es nur ein Gefühl ist und wieder vorbei geht. Und Atemübungen. Man atmet langsam, tief in den Bauch (Hand auf den Bauch legen und ihre Bewegung spüren hilft da gut) und länger wieder aus als wie man einatmet, da es oftmals was mit der verbrauchten Luft zu tun hat und es ganz wichtig ist, daß diese wieder komplett den Körper verlässt!!

Es gibt eine Seite mit Tips, was man noch bei akuten Panikattacken tun kann. Einfach mal bei google eingeben. - Ich hoffe, die gibt es noch. Ist bei mir schon einige Jahre her. Bei mir hat sich das Ganze durch Therapie und Coaching gelöst und ich begleite nun (nach Ausbildung) Selbst Menschen auf ihrem Weg in ein besseres Leben.

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Ist die Frage ernst gemeint- wenn sie wirklich Panikattacken hat- sollte sie eine Therapie machen- ambulant- wie es meistens der Fall ist- oder stationär. Sowas kann man nicht selbst behandeln... durch Bücherlesen oder Musikhören. Wenn sie weiter so macht und nie nächste Panikattacke während der Fahrt mit dem Auto bekommt... das Kind badet, Fenster putzt- das ist lebensgefährlich! Wenn sie sich und das Kind nur ansatzweise liebt- sollte sie eine Therapie machen- oder sorge Du dafür, das ihr Kind- Dein Neffe oder Deine Nichte- weg kommt- in Sicherheit leben kann. So sehr sie das Kind auch liebt- mit Angststörungen und Panikattacken ist es ihr nicht möglich, dem Kind eine gute Mutter zu sein. wer Angst vor Krankheiten hat- wird sein Kind sicher überbemuttern und es so an einer normalen Entwicklung hindern, ihm alles verbieten, wo Bakterien sein können... usw. Therapie- oder es wird früher oder später ein Unglück geben.

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Kommentar von Mio65
16.11.2010, 01:03

Die ist ernst gemeint. Und keiner hat behauptet, dass Bücher oder Musik allein die entscheidende Hilfe sein sollen. Aber häufig flankieren sie therapeutische Arbeit ganz gut, daher die Frage nach allem möglichen, das Leuten schon geholfen hat. Ich habe nach positiven Erfahrungen gefragt, nichts weiter. Die Ernsthaftigkeit des Problems ist der Betroffenen bewusst.

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Noch eine Antwort trotz all der zahlreichen anderen Antworten:

Wichtig ist auch noch: Nicht zu viel Zeit vergehen lassen. So schnell wie möglich etwas tun, sonst wird es immer schlimmer.

Und natürlich: Durch die Angst durchgehen, wenn körplerliche Ursachen ausgeschlossen sind.

"Es ist doch nur Angst!" sagte mir mal eine Schwester in der Klinik. Das hat mich erst fürchterlich empört. Aber später habe ich festgestellt, dass ich die Angst nicht zu ernst nehmen darf. Dass ich ihr zu viel Raum gebe, wenn ich vor der Angst Angst habe.

Es ist nicht einfach, umzudenken und vor allem nicht, zu lernen, anders zu handeln. Aber es lohnt sich. Jede überwundene Angstsituation befreit... auch für andere Situationen.

Gottes Segen für Dich. Und übrigens.. auch Gebet kann helfen!

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Ich habe eine Zeit lang an etwas sehr ähnlichem gelitten: Derealisationen etwa ein bis zwei Mal die Woche, die vom Erscheinungsbild und von der Behandlung Angstzuständen gleichen.

Akut hat absolute Ruhe und der Einsatz von Tranquilizern (Benzodiazepam - 1 mg Tavor Expidet) geholfen. Die Derealisation gibt sich dann meistens nach etwa einer Stunde. Mit den Benzos muss man natürlich vorsichtig sein: man sollte sie wirklich nur in einem akuten Zustand nehmen, da ansonsten Suchtgefahr besteht.

Langfristig hat mir Meditation geholfen. Nachdem ich einen Monat lang täglich etwa 20 min. Achtsamkeitsmeditation betrieben hatte, haben die Zustände aufgehört. Ich meditiere natürlich weiter, was sich auch sonst günstig auf meine psychische Gesundheit auswirkt (bin chronisch krank).

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Nun, allgemeine Angst und Panikattacken sind zwei unterschiedliche Dinge. Dauerhafte Angst und Verunsicherung sollte durch eine langfristige Therapie behandelt werden, bei Attacken gibt es auch momentane Hilfen. Nach der Suchttherapie hatte ich gelegentlich solche Attacken. Mir hat geholfen, mich schnellstens aus der Situation zu entfernen und zur Ruhe zu kommen, indem ich mich auf etwas ganz anderes konzentriert habe- Betonung auf konzentriert. Andere mögen in solchen Situationen völlig anders reagieren, aber so entwickelt eben jeder seine eigenen Methoden.

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Kommentar von voti1972
16.11.2010, 00:51

aber sich aus der situation zu entfernen ist komplett falsch, im gegenteil,man sollte sich genau den Situationen aussetzen und dann so lange in ihnen verharren bis der Angstpegel wieder sinkt, hilft sehr gut auch wenns sehr unangenehm ist

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ich habe seit 14 jahren Angst und Panikstörungen und wirklich weg geht das nie,aber mann kann lernen damit umzugehen. Was mir hilft wenn ich merke das die Angst hochkommt ist ablenkung und entspannungsmusik.....auf keinen fall mit medis vollstopfen die helfen zwar am anfang aber beseitigen nicht die Ursache......

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Kommentar von jimmini
16.11.2010, 00:54

Es kann weg gehen! Tut mir leid wenn es bei Dir nicht der Fall ist.

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Das einzige was mir wirklich geholfen hat, war eine medikamentöse Behandlung mit Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmern (SSRI) und trizyklischen Antidepressiva.

Ich habe fast 2 Jahre Citalopram und Trimipramin genommen.

Ganz weg bekommt man es wahrscheinlich nie aber man kann lernen, damit umzugehen.

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  • entscheidend: ambulante Psychotherapie

  • unterstützend: Entspannungsverfahren (Autogenes Training oder, vielleicht kommt sie damit besser zurecht, Progressive Muskelentspannung). VHS-Kursus, viele Ktrankenkassen zahlen einen Teil dazu. Oder abends regelmäßig immer die selbe CD hören, das beruhigt wirklich sehr. Man kann beide Methoden lernen und sie gut anwenden, wenn die Angst hochkriecht.

  • kein Ersatz für professionelle Hilfe, tut aber auch gut: Selbsthilfegruppe

  • Medikamente können ein Segen sein in einer akuten Krise. Evtl. gibt es auch geeignete Mittel, die nur bei Bedarf genommen werden (Facharzt fragen).

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Kommentar von voti1972
16.11.2010, 00:54

wirklich sehr gute Antwort und auch guter Ratschlag

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Kommentar von Mio65
16.11.2010, 00:58

An alle, die aus eigener positiver Erfahrung Therapie empfehlen: welche Richtung? Kognitive und Verhaltenstherapie, Analyse, Körpertherapien verschiedenster Sorten.... da gibt es ja unendlich viel.

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Kommentar von ereste
16.11.2010, 01:01

nochmal zur Therapierichtung:

  • entscheidender noch als die Methode sind die anfänglichen Probesitzungen und das Gefühl, ob beide einen Draht zueinander finden können.

  • bei den Verhaltenttherapeuten hat sich in den letzten Jahren schwer was getan (ich war früher eher skeptisch, relativiere das heute).

  • Viele Einzeltherapeuten haben verschiedene Zusatzausbildungen und mischen die Möglichkeiten auch, das wirkt sich eher positiv aus.

  • Auf jeden Fall ist eine tiefenpsychologisch fundierte Ausrichtung richtig (damit meine ich nicht eine aufwändige und langwierige Psychoanalyse, das ist noch was anderes).

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Kommentar von Michi2012
13.10.2012, 18:45

Hallo Mio65 Ich leide selber Jahrelang an Panikattacken und Angstzuständen damals bin ich verrückt geworden ich dachte ich sterbe und hatte es damals immer mit Alkohol runter gespühlt was ich natürlich keinen empfehle,wenn deine Freundin wieder Angstzustände bekommt sollte sie die Ängste versuchen aus zu halten und nicht vor der Angst weg rennen nach einer gewissen Zeit werden die Ängste weniger das muss man erst lernen,ist nicht ganz einfach,Medikamente sind auch Ratsam damit man nicht ganz durch dreht,aber das alles natürlich durch den Rat eines Neurologen oder Psychologen,es gibt aber einen sehr Interessanten Artikel über Panikattacken und Angststörungen.http://www.psychosomatische-stoerung.info/ Gruß: Michi2012

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Existenzängste haben eher einen depressiven Hintergrund, das sind doch keine Panikattacken.

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Kommentar von voti1972
16.11.2010, 00:44

und ob, auch daraus entstehen Panikatacken

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Kommentar von Mio65
16.11.2010, 00:45

Es sind nicht NUR Existenzängste, auch Panik, wenn ein Termin ansteht oder etwas Neues im Alltag vorkommt. Oder plötzliche Angst, dem Kind könnte was passiert sein, die sich so steigern kann, dass sie nach eigener Aussage nicht mehr handlungsfähig ist.

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Kommentar von ereste
16.11.2010, 01:05

bitte Vorsicht. Existenzängste können auch andere Hintergründe haben, besonders im Zusammenhang mit Panik. Aber für solche Diskussionen ist hier nicht der richtige Ort. - Psychotherapie (Krankenkasse): stimme ich voll zu.

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Da wird ein Buch nicht helfen. Irgendwann kommt der Punkt an dem sie es vielleicht auch nicht mehr steuern kann und das kann sogar tödlich enden, ohne dass sie es von hier an bewusst möchte....Therapie ist erforderlich. Alles andere wäre auch den Kindern gegenüber grob fahrlässig.

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Kommentar von Mio65
16.11.2010, 00:47

Und welche Therapie? Es gibt X verschiedene Richtungen

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Kommentar von voti1972
16.11.2010, 00:47

rede bitte nicht so ein blödsinn, von einer Panikatacke stirbt man nicht und auch von keiner anderen Angst.

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Kommentar von Lea1984
16.11.2010, 00:50

Top-Antwort. Keine Zeit für was stationäres- sollte diese Schwester da oben sich aber nehmen- wenn es erforderlich sein sollte und sie ihr Kind liebt. Denn- sie riskiert nicht nur sein Leben.

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also ich hab ne angststörung und ich muss demnächst deswwegen in stationäre therapie...

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EMDR Therapie kannst du googeln.

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Kommentar von Baertz
16.11.2010, 12:05

Vom EMDR habe ich auch schon viel gutes gehört! Ich habe es bereits in Fortbildungsveranstaltungen in Aktion gesehen. Es hat bei diesen Probanden zumindest deutliche Veränderungen zum Positiven hin gegeben. Allerdings habe ich den Eindruck gewonnen, dass der Therapeut sich sehr gut mit Traumatherapie auskennen sollte. Ist also nichts für die Selbsthilfe...

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hilfe nur mit psychotherapie.

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