Angststörung Psychotherapie vier Sitzungen über das Thema "Jungs" reden?

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4 Antworten

Ja, das sollte sogar so sein. Als ich damals wegen einer Angststörung in Therapie kam, wurde kaum darüber gesprochen, was mich gewundert, aber auch gestört hast. Es ist aber nicht unbedingt nötig darüber zu sprechen, denn man muss zuerst die Ursache/den Auslöser dafür finden, um daran arbeiten zu können. Wenn man nur über die Symtome spricht, wirds nicht besser. Wenn du das einmal wirklich verstanden hast, bist du auf einem guten Weg. Alles Gute!

Hypochondrie hat oftmal den Hintergrund, dass über geschilderte Krankheiten eine Aufmerksamkeit erzielt werden will.

Wenn man zu wenig Beachtung findet - im Elternhaus, in der Schule, im Berufsbereich - kann es passieren, dass sich Menschen immer mehr in Krankheiten hineinsteigern.

Logischerweise muß dann eine Therapeutin auch hinterfragen wie Dein soziales Umfeld aussieht.

Ich gehe aber mal davon aus, dass Die Therapeutin Dich genauso gefragt hat zu Deinem familiären Hintergrund nicht nur zu dem fehlenden Freund.

Sobald die Therapeutin ein komplettes Bild von Dir und Deinem Umfeld hat, kann sie auch näher darauf eingehen, wie man die Hypochondrie einschränken kann.

Du kannst aber Deine Therapeutin jederzeit ansprechen, dass es für Dich sehr wichtig wäre, die Dich belastende Angststörung anzugehen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass Du deshalb inzwischen auch in Deinem persönlichen Umfeld angegesprochen wirst. Das verstärkt gelegentlich auch die Problematik.

Bei welcher Art von Therapeutin bist Du denn in Behandlung (Psychiaterin, Anlytikerin oder Tiefenpsychologin oder Verhaltenstherapeutin)?

Du solltest deshalb Deine Therapeutin neben der Gesprächstheapie auch um konkrete Ansätze bitten, wie Du Dir helfen kannst, wenn Du Dich mal wieder hineinsteigerst in eine Krankheit, die Du glaubst haben zu können.

Solche Hilfen gibt normalerweise der Verhaltenstherapeut.

Bei allem, was jetzt seitens der Therapeutin für Dich getan wird mußt Du Dir aber auch im klaren sein, dass die Therapeutin immer nur die "Schubser" zur Selbsthilfe geben kann. Aus diesem Strudel herauskommen kannst aber nur Du selbst, wenn Du rechtzeitig erkennst, dass Du wieder in ein "gefährliches Fahrwasser" kommst, mit dem sich Deine Hypochondrie verselbständigt.

Dann heißt es, dass Du Dich der Ratschläge und Tipps erinnerst, die Du von Deiner Therapeutin bekommen hast und diese auch in Aktivität umzusetzen. Du darfst Dich dem Ganzen nicht immer nur passiv hingeben!!!!

Ich wünsche Dir alles erdenklich Gute!

Hallo, sicher kann man in der Therapie auch andere Dinge ansprechen. Und vielleicht war es der Therapeutin aus irgendeinem Grund wichtig, diese Frage zu stellen.

Wenn auch Angst vor anderen Menschen besteht, gehört gerade das dazu.

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