Angsthund attakiert familienmitglied, was tun?

12 Antworten

Hallo,

zutreffende "Diagnosen" aus der Ferne, ohne den Hund sehen zu können, sind immer fast unmöglich.

Grundsätzlich besteht aber bei Hunden aus dem Tierschutz sehr häufig eine große Angst gegenüber Männern. Das kommt wahrscheinlich daher, dass sie gerade von Männern Gewalt und Angriffe und bedrohliches Verhalten erlebt haben.

Es hat nichts damit zu tun, dass euer Vater erst später gekommen ist. Ansonsten dauert es Monate bis Jahre, bis so ein Angsthund überhaupt halbwegs wieder Zutrauen zu Menschen fassen kann - ganz wird er seine Erfahrungen niemals ablegen.

Damit muss man umgehen und dies auch akzeptieren können. Leider sind solche Hunde in Familien, die keine Ahnung haben, wie sie mit diesen Problematiken umzugehen haben, nicht wirklich gut aufgehoben.

Es gibt - neben anderen - ein sehr gutes neues Buch, dass helfen kann, diese Hunde zu verstehen und ihnen zu helfen, sich in eine Familie einzugliedern

https://www.amazon.de/Tierschutzhund-Behutsame-Eingew%C3%B6hnung-achtsames-Training/dp/3886278816/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1512585881&sr=8-2&keywords=stra%C3%9Fenhunde

Ansonsten sollte die Tierschutz-Orga, die euch den Hund vermittelt hat, immer die erste Anlaufstelle bei Problemen sein. Eine seriöse Orga hilft da immer mit Rat und Tat weiter ....

Gutes Gelingen

Daniela

...... und ein Hundetrainer vor Ort würde Sinn machen.....

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@Madita69

Ja, natürlich, aber das scheint der FS aus Kostengründen ja auszuschließen ...

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@dsupper

Sowas kann schnell mal 1000 Euro kosten und das muss man erstmal haben. Zum Glück haben wir das Geld. Das größere Problem ist eher das der Begriff Hundetrainer nicht geschützt ist, weswegen sich auch jeder so nennen kann und da dann nicht von einem Hochsapler abgezockt zu werden, der das ganze vielleicht schlimmer macht am ende ist eigentlich die größere Angst

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@Neuter

Nun ja, da müsst Ihr Euch eben auch die Zeit nehmen, Euch informieren und umgucken. Wenn Ihr einem einzelnen Coach nicht vertrauen mögt, dann gibt es ja auch noch große Hundeschulen deutschlandweit, die mit ihren Trainern einen gewissen Qualitätsstandard garantieren. Bekanntestes Beispiel ist Martin Rütter.......😉 ......und wenn es nicht am Geld liegt......

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Angsthunde haben bestimmte Dinge erlebt, scheußliche. Die meistens mit männlicher (sorry) Gewalt zusammenhängen.

Daher haben viele, die meisten, fast alle Angsthunde, Angst vor Männern. Das scheint bei Eurem Hund auch so zu sein: er denkt, dieser von außen kommende Mann holt ihn aus der Familie raus und tut ihn in einen Käfig: so in der Art.

Ich hatte und habe auch solche Hunde.

Euer Hund verliert die Angst etwas, wenn der Mann zum andern Hund lieb ist. Daran siehst du, wo es sitzt. Er fürchtet den Mann, Vater.

Nach meiner bescheidenen Erfahrung ist es ratsam, immer zu solchen Tieren zu sprechen, weil sie horchen, wie die Lage ist.

Niemals bestrafen, dann wird es schlimmer. Deine Mutter (sorry) sollte sich raushalten.

Dein Vater könnte sanft und liebevoll zu dem Hund sprechen, immer. Nicht anfassen, nur reden. Warten, bis der Hund sich traut.

Das zweite, was ich empfehle, ist, daß die Menschen, denen der Hund vertraut, den Mann, Vater, anfassen. Das sagt dem Hund, daß der Fremde ok ist. Nimm Vaters Hand und sprich dann zum Hund. Nicht den Hund anfassen, sondern den Vater.

Ich hatte mal einen Hund, wenn mich ein Fremder ansprach, mußte ich diesen bitten, mich zu berühren, meine Hand zu nehmen. Dann hörte der Hund auf, zu knurren usw.

Das nur, damit du verstehst, daß es sowas gibt, diese Angst, das neue Zuhause, das der Hund liebt, wieder zu verlieren durch männliche Gewalt. Das nämlich hat der Hund früher erlebt.

Alle seine Verhaltensauffälligkeiten erzählen dir seine Geschichte, seine Leidensgeschichte. Hör nur hin!

Ich bin da immer hin- und hergerissen. Ich würde ja gerne helfen, aber so einfach geht das aus der Ferne nicht. Ein Hund ist ja ein komplexes Lebewesen das man nicht nur auf ein einzelnes "Verhalten" reduzieren kann, das man dann wegtrainiert.

Ohne den Hund zu kennen, seine Besitzer, die Lebensumstände - wird das nix.

So wie ich es aus Deiner Frage lese, seid ihr nicht unbedingt sehr erfahren im Lesen von Körpersprache etc.  Das Wedeln bedeutet nicht immer nur Freude und Freundlichkeit.  Ein Hund wedelt in ganz vielen Situationen. Es kommt auch daran an wie er wedelt.  Langsam oder schnell ? Ist die Rute unten und wedelt nur die Spitze oder wird die Rute über dem Rücken getragen? Wie sieht der Rest vom Hund aus wenn er wedelt?  Wie sind die Ohren ? Die Körperhaltung ? 

Das können wir hier alle nicht sehen und deshalb auch keine vernünftigen Tips geben.  Ich würde einfach mal raten, Dein Vater soll den Hund erstmal komplett ignorieren.  Aber ihr geht ganz selbstverständlich damit um. Also der Vater benimmt sich so wie er es normalerweise auch tut ohne den Hund zu bedrängen.

Er sollte auf Spaziergängen mitgehen, vielleicht dem Hund auch mal das Futter hinstellen, aber sonst - nicht anfassen, nicht anstarren, nicht hingehen wenn der Hund z.B. auf seiner Decke liegt. Dein Vater sollte so tun als wäre der Hund gar nicht da.  Erst wenn der Hund von sich aus vorsichtig Kontakt aufnimmt, würde ich sagen, er soll ihn dann einfach mal kurz und freundlich ansprechen so nach dem Motto "guter Hund, fein gemacht etc.".  Aber immer noch nicht aktiv anfassen wollen.

Ich rate auch  zur Vorsicht wenn Dein Vater sich mit dem anderen Hund beschäftigt. Das sollte er anfangs so machen daß der neue Hund nicht unbedingt danebensteht. Auch irgendwelches wildes Rumgealbere mit Kindern im Wohnzimmer z.B. sollte nicht stattfinden wenn der Hund dabei ist.  Also nichts tun was den Hund entweder provoziert oder verängstigt.

Gebt dem Hund Zeit den Vater zu beobachten und einzuschätzen. Ich vermute der Hund kommt aus dem Ausland und hat deshalb zu Männern kein gutes Verhältnis.  Er muß lernen daß dieser Mann anders ist.

Aber am besten ist wirklich ihr holt Euch mal einen wirklich guten Trainer. Aber bitte keinen der gleich wieder mit irgendwelchem Dominanzgeschwafel ankommt. Sondern einen der Erfahrung mit solchen Hunden hat und behutsam vorgeht.

Da stehe ich voll und ganz hinter !

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  • ein Hund der nicht agressiv auf andere Hunde beim Ausgehen reagiert
  • der Hund sollte auch gut mit kleineren Kindern leben können (Grund ich habe einen kleinen Bruder und meine kleinen Cousiens kommen öfters zu uns)
  • natürlich sollte er auch gut erziehbar sein
  • und als letztes es soll kein kleiner Hund sein (Grund mein Vater oder besser gesagt meine Familie möchte eher so eine Art Wachhund (kein Schäferhund))

Ich hoffe ihr könnt mir helfen mit lieben Grüßen Elli.

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