angsthabender Hund...

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9 Antworten

Die Frage läßt sich so einfach nicht beantworten! Es kommt darauf an, wie die Hunde sozialisiert wurden. Und ich glaube, es kommt auch darauf an, wie alt die Hunde sind. Mein Rüde hatte eine Phase, so mit sechs, sieben Monaten, da hat er auf ängstliche Hunde sehr pöbelig reagiert und den Macker heraushängen lassen. Das hat sich inzwischen komplett gegeben. Er hatte auch eine Phase, in der er selber sehr scheu anderen Hunden gegenüber reagierte und außer mit seinen Kumpels mit keinen anderen spielen wollte. Die haben ihn dann einfach in Ruhe gelassen.

Je besser ein Hund gelernt hat die Hundesprache zu verstehen und auch selbst anzuwenden und zu zeigen (= Sozialisation Artgenossen unter Kontrolle von Hundekundigen Hundehaltern) desto weniger Probleme haben Hunde welche Angst haben bei einem Treffen...

Es gibt eine Beschwichtigungssprache = Fachbegriff Calming Signals

Hunde welche ihre Angst signalisieren - werden nicht gejagt oder angegriffen, sondern bei meinem selbstsicheren Maxe konnte man beobachten wie dieser - sozial hochstehende Hund - trotz aller Rangordnungen solche ängstlichen Hunde aufmunterte und sogar bis zum Vertrauen und einem kleinen Spielchen brachte....

Maxe war lange Zeit "Sozialisierungshund" fuer Angsthunde in einer Hundeschulgruppe. Auch Welpen aller Art haben ihre Unsicherheit gegenüber Riesenhunden schnell verloren.

Angsthunde welche nur lernen beim Knie des Herrchen frech zu reagieren - Signalisieren Fremdhunden "zwei Sprachen" Angst und Frech = Bedrohung, solche werden "vertrieben" und nicht geduldet. Also solches Verhalten nicht fördern Bitte

das ist sehr unterschiedlich.

wir trafen gerade gestern so einen hund - der einen 10m weiten bogen um meine hunde machten... die setzten sich verbluefft hin und gucketen mich an( "was fehlt dem kleinen denn? ")

ich habe meinen beigebracht, dass sie bei kleinen und schuen hunden immer platz machen und zu mir sehen.

Wie so oft...es kommt immer drauf an.

Selbst unsichere Hunde, die nicht wissen wo sie stehen, machen sich das zunutze und werden versuchen, den ängstlichen Hund zu "jagen".

Souveräne Hunde möchten zwar auch hin, mal schauen wer das ist, ihnen käme aber nie in den Sinn, die "Schwäche" des anderen auszunutzen.

Schlecht sozialisierte Hunde würden sich vermutlich sofort draufstürzen, weil im anderen der Funke Selbstvertrauen nicht zu sehen ist, der sie evtl abhalten würde..

Wir haben hier in der Nachbarschaft einen ganz tollen Rüden, der von seiner Halterin öfter zur Sozialisierung von anderen Hunden "eingesetzt" wird bzw der immer gleich zur Stelle ist.. Diesen Rüden mit anderen zu beobachten, ist der Hit. Aber das nur nebenbei.. ;)

Meist sehr schroff.

Viele ängstliche Hunde beißen auch zu in so einem Fall.. Die anderen Hunde werden sicher nicht wissen was Sache ist und ziemlich auf Macker machen da sie merken das sie überlegen sind.

Meist eine sehr unschöne Situation. Kann schnell mal schief gehen

Es kommt trauf an wie der andere hund gegenüber im wesen ist ruig und ausgeglichen zu mal kein proplem die allerdungs etwas quirrlig und nicht ausgeglichen vor solchen soldest du dich in acht nehmen die kommen mit der situation nicht klar und dominieren deinen angshund der dann vieleicht sogar zubeist.

http://www.sixx.de/tv/der-hundefluesterer/video

Oft liegt es an einem selbst wie der eigene Hund sich verhält, schau dir mal ein Paar folgen hier an, hin und wieder sind auch verängstigte Hunde dabei, denen geholfen wird.

Hallo Just, dazu - zu diesem Thema - gibt es bessere Filme. Leider nicht so publikumswirksam hinsichtlich Einschaltqoute - dass Sixx oder National Geografics das ins Programm nehmen wuerde.

Vor allem gute Hundespezialisten gehen nicht ins Fernsehen - sie helfen Hunden direkt.

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@YarlungTsangpo

wie wahr... und dann meinen auch nicht hinz und kunz, sie seien hundeprofies nur weilsie diese sendungen immer gucken :(

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absolut nicht empfehlenswert!

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Das kommt darauf an, wie die anderen Hunde sozialisiert sind....

Manche sind ganz behutsam mit einem ängstlichen Artgenossen - andere gehen direkt auf ihn zu um ihn zu dominieren...

Das ist sehr unterschiedlich - Hunde sind genauso individuell wie wir Menschen.

Diejenigen Hunde welche Angsthunde "dominieren" sind selbst wesensunsichere Kandidaten. Hier ist der Hundhalter gefordert seinen Hund einzugrenzen und sozial zu erziehen!

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mein jetziger hund geht sehr vorsichtig mit ängstlichen hunden um. gibt ihnen das gefühl, er habe noch mehr angst, als sie selbst.

meine letzte hündin war selbst rangniedrig und fand es herrlich, einmal einen schwachen hund dominieren zu können. sie lief schnurstracks auf den anderen zu und fühlte sich unendlich stark, wenn der dann den schwanz einkniff. sonst hat sie aber nichts gemacht.

nur schlecht sozialisierte hunde werden einem ängstlichen hund eventuell wirklich gefährlich.

man muss allerdings unterscheiden. es gibt sogenannte ängstliche hunde, die eigentlich die angst ihrer halter ausnutzen und an der leine fürchterlich pöbeln. die werden von meinem hund in die schranken gewiesen. das sieht dann nach außen hin gefährlich aus, ist aber reine zurechtweisung.

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