Angst zu versagen: Werde ich mir meinen Traum erfüllen können?

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8 Antworten

Einfach warten, bis Du nach dem Studium den ersten, ordentlich bezahlten Job hast. Mir ging es nicht anders, mein erstes Pferd hatte ich mit 29 Jahren, jetzt bin ich 46, mein Mann und ich haben zwei Ponys und einen Trakehner.

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hallo:) ich hatte auch immer den traum vom eigenen pferd. meine eltern haben mir zwar reitstundem finanziert, aber ein eigenes pferd war einfach nicht drin. ich habe einfach immer weiter auf verschiedenen höfen mit pferden gearbeitet, und so viel erfahrung sammeln können. mein erstes eigenes gabs erst mit mitte 20. das zweite vor ca einem halben jahr.

gib nicht auf und arbeite drauf hin.
du musst dabei aber bedenken, das du das pferd bis zu 30 jahre in deinem leben hast...(je nachdem wie alt es ist, wenn du es kaufst)

ich habe den vorteil, das meine pferde gleichzeitig mein beruf sind, kann dir aber trotzdem sagen, freunde treffen(wenns keine reiterfreunde sind), party, kino etc. sind nicht mehr "mal eben so" drin. vor allem zeitlich nicht.
und auch kinder stehen irgendwo ganz untem auf der "to-do" liste.

überlege dir also, was du willst. einfach nur diesen "kinderwunsch" erfüllen, oder tut es vielleicht auch eine reitbeteiligung, bei der du aber wesentlich weniger verantwortung, kosten und arbeit zu stemmen hast?!
pferd kaufen ist wie heiraten. du hast im besten fall einen partner fürs (pferde)leben.
:)

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Hey :)
Nach dem Studium heißt das nicht, dass du sofort eine Familie hast.
Du beginnst dann mit der Arbeitswelt und hast so viel Geld wie du dir nie vorgestellt haben konntest (glaub mir, am Anfang ist das sehr viel Geld was man bekommt, man weiß nicht was man damit anfangen soll).
Da könntest du dir ein Pferd kaufen.

Oder:

Deine Kinder sind irgendwann auch mal älter.
Vielleicht kannst du deine Kinder mit zum Pferd nehmen?
Oder wenn die Kinder ausgezogen / sehr viel älter (18 o.ä.) sind und du wieder Zeit hast, da kannst du auch eins kaufen.

Ich denke, du wirst in deinem Leben noch genug Platz für ein Pferd finden.
Vielleicht nicht in den nächsten 5 Jahren, aber irgendwann bestimmt.

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Mach Dir mal keine Gedanken zu versagen. Wenn Du mit 18 statt dem Gymnasium von HarzIV lebst, dann würde ich sagen: „mach Dir mal Sorgen um morgen“, aber nicht mit Deinem Status.

Aber ja, ich kenne auch Studenten mit eigenem Pferd, das geht tatsächlich, die haben aber das „Starterpaket“ von den Eltern bekommen, für den Unterhalt kann man nebenbei arbeiten, das geht iwie immer.

Da Du leider noch die Rente für Deine Eltern erwirtschaften musst, darfst Du ab jetzt noch bis 65 arbeiten, vlt. sogar bis 70. Somit hast Du noch ein relativ großes Zeitfenster, Dich mit Deinem Ableben ohne Pferd zu beschäftigen, das ist aber langweilig.

Der Trend zum eigenen Pferd ist steigend und die Pensionsställe sind voll, egal wie schlecht sie sind. Die Reiterei ist eine Dienstleistungswüste geworden. Reiternachwuchs ist dazu noch rückläufig, das hängt mit den modernen alternativen Reitmethoden zusammen, die uns recht wenig bis gar keinen Nachwuchs bescheren und mongolische Pferderennen mit Halssring stehen hierzulande nicht so hoch im Kurs.

Also sehe da Deine Chance und Du findest sicher jemanden der Dich fördert und Dir die Welt der Pferde zugänglich macht, denn kennt man einen, kennt man alle, so war das schon immer. Ich will sagen, bleibe am Ball und schule Dich weiter, sei es mit einer RB.

Schade, bin am A.... der Welt, bei uns gibt’s keine Leute mehr die davon träumen.

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Hallo,

5 Jahre gehen so schnell rum, und es ist weder gesagt, dass du nach dem Studium sofort eine Familie has, noch das eine Familie ein Pferd ausschließt. Du erinnerst mich ein wenig an meine Mama, sie wollte auch unbedingt ein Pferd - durfte sie nicht. Sie durfte auch nicht reiten. Als sie 18 Jahre alt wurde, hat sie angefangen reiten zu lernen, immer extrem Sparsam gelebt und muss wirklich geabreitet haben, wie ein Ochse - mit 21 hatte sie ihr Pferd - selbstfinanziert und ist bis in hohe Klassen Dressur und Vielseitigkeit geritten - du sieht, man kann. Nach eine schlimmen Unfall musste sie ihr Pferd verkaufen, dass nächste zig erst ein als sie Familie hatte: Du siehst es geht beides.

Die Zeit scheint dir ewig vorzukommen. Mein Tipp: Informiere dich über sinnvolle Sparmöglichkeiten/Geldanlagen, die dir in ca 10 Jahren ausgezahlt werden, dann has du den Kaufpreis für ein PFerd samt Zubehör. Um die Wartezeit zu verkürzen reite soviel es geht, mache in der Semesterfreien Zeit Praktika beim TA und in der Pferdeklinikg, sowie auf größeren Höfen, dass hilft ungemein fürs erste PFerd. In den Unistädten gibt es eigentlich acuh immer die Möglichkeit einer RB, spare jeden Cent den du über has. Informiere dich, lese lerne - dann gehen auch die 5 JAhre rum.

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Am besten besorgst du dir während dem Studium (falls du nicht längst eine hast) eine Reitbeteiligung :) Das ist glaube ich das Beste. Ich kann mir nicht vorstellen wie man es schaffen soll während dem Studium alleine genug Geld für ein Pferd zu verdienen. Familie und Pferd stehen sich hingegen nicht im Weg :)
Auch wenn du Freizeit opfern musst kann man ja durchaus Kinder mit in den Stall nehmen und einen Familienspaziergang oder ähnliches mit Pferd machen :)
Warte also einfach noch ein bisschen

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Also ich habe mir die vorherigen Kommentare jetzt nicht durchgelesen.Aber wenn du Geld verdienst(natürlich genug), steht dir nichts mehr im Weg. Meine Reitlehrerin hat 3 Pferde, eine Tochter, ist seit einem halben Jahr ca alleinerziehend und hat 2 Jobs. Trotzdem fährt sie jeden Tag zu ihren Pferden und bildet ihr eines Pferd gerade selber aus (Die anderen beiden sind Shettys,die ihre Tochter reitet) Also wenn du es wirklich willst,wirst du diese Zeit dafür aufbringen müssen:) Aber es ist sicherlich kein Fehler.

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@ Ponypri

Wenn du schon so rangehst:

"ich schaffe das nie und muss mal ohne ein Pferd gehabt zu haben, sterben"

dann wirst du dir nie einen Traum erfüllen.

Setze dir ein Ziel und irgendwann schaffst du es vielleicht, dir ein Pferd leisten zu können.

Warum fragst du du nicht die Pferdebesitzer die du kennst, wie sie es gemacht haben, vielleicht kannst du dort mal reiten.

Mut kannst du dir selber machen, indem du dir positive Ziele setzt und mit einem Zutrauen zu dir selber, kannst du Berge versetzen.

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Kommentar von Ponypri
11.01.2016, 23:03

vielen lieben Dank, du hast mir grad wieder Mut gemacht, nicht aufzugeben und mir Ziele zu setzen! :) 

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