ANGST VORM ERSTEN BESUCH BEIM FRAUENARZT!

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Das ist ja nicht so wie Du es sagst, Du hast Angst vor dem was der Frauenarzt macht, Du fürchtest Dich vor dem Ungewissen? Aber, Du siehst schon ein, das man da hin muss.Ich kenne die "guten" Ratschläge in solchen Fragen zu gut. Warum haben diese Leute schlechte Erfahrungen gemacht, weil sie genau mit dieser Angst hingegangen sind und so die Untersuchung, Schmerzvoll gestalteten weil sie verkrampft und in Erwartung des Schmerzes waren. Gehe einfach da hin und bleibe locker, denke immer da dran, nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Übersetzt heißt das, so schlimm, wie die Freunde tun, ist es gar nicht

Keine Sorge ;-) Frauenärzte /innen sind meistens wirklich super lieb und nett :) Es ist zwar ein wenig ungewohnt und vielleicht auch nicht so toll, weil es ja schon irgendwie komisch ist, aber die geben sich echt größte Mühe dir NICHT weh zu tun und auch sonst alles möglichst angenehm für dich hinzukriegen. Auch glaube ich gar nicht, dass beim ersten Mal gleich irgendwas untersucht wird, sondern - zumindest war es bei mir so - die erkundigen sich halt über die Regelmäßigkeit deiner Regel etc. Also mach dir keine Gedanken :)

Alles Quatsch, das hängt nämlich hauptsächlich von dir und deinem Verhalten ab! Außerdem kannst du ja zu einer Frauenärztin gehen! Die Vorstellung von der Untersuchung an sich und dem berühmten Gynäkologenstuhl bereitet Unbehagen, auch Schamgefühle spielen eine Rolle. Durch die Position auf dem Stuhl fühlt man sich ausgeliefert. Das kann zu Verkrampfungen führen, nicht nur im Magen, sondern auch im Intimbereich

Zunächst findet ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und Patientin statt. Es werden Fragen zur Krankengeschichte gestellt bzw. zu vorangegangenen Operationen und Erkrankungen. Wichtig sind auch Angaben über den Zeitpunkt der ersten Periode, das Datum der letzten Blutung bzw. zur Zyklusdauer und Blutungsstärke. Mitunter wird auch nach der Art der Monatshygiene gefragt, ob Tampons oder Binden verwendet werden. Der Gesprächsverlauf ist sicher individuell unterschiedlich und abhängig vom Arzt, der Patientin und auch von der Situation. Damit sich der Arzt ein umfassendes Bild machen kann, sind auch Angaben zum sexuellen Verhalten notwendig. Sehr junge Mädchen brauchen davor keine Angst haben, denn das Gespräch kann auf Wunsch selbstverständlich ohne Beisein der Mutter geführt werden. Nicht vergessen: Der Arzt steht unter Schweigepflicht!

Die Untersuchung:

Wichtig ist, dass beim ersten Besuch der Arzt vor der Untersuchung erklärt, was gemacht wird. Falls der Arzt dies unterlässt, kann die Patientin ihn darauf ansprechen und ihn bitten, ihr die Untersuchungsschritte zu erklären. Zusätzlich zu den Erklärungen zeigen manche Ärzte auch an Hand von anatomischen Zeichnungen oder Modellen, wie die Schritte ablaufen. Damit hat man eine bessere Vorstellung von dem, was während des Untersuchungsvorgangs passiert. Da für die Patientin ein direktes Zuschauen nicht möglich ist, - was unter Umständen manchen Frauen die Angst nehmen könnte - besteht auf Wunsch eventuell die Möglichkeit, dass der Arzt der Patientin den Muttermund mit einem Spiegel zeigt. Zunächst betrachtet der Arzt das äußere Genitale, um eventuell bestehende Hautveränderungen, äußere Infektionen oder Ähnliches festzustellen. Anschließend werden die Scheide und der Muttermund untersucht. Dazu muss die Scheide mit zwei Instrumenten (Spekula) - diese ähneln gebogenen Löffeln - entfaltet werden. Dieser Vorgang ist etwas unangenehm, vor allem wenn man sich sehr verkrampft und die Luft anhält. Um diese Untersuchung für sich einfacher zu gestalten, ist es wichtig, den Po "fallen zu lassen", schwer zu machen und gleichzeitig tief ein- und auszuatmen. Die Instrumente können auch etwas kalt sein. In manchen Praxen werden sie daher leicht angewärmt.

Die Abstrichentnahme an sich merkt man fast nicht. Es kann etwas ziehen, was aber nicht weiter problematisch ist.

Bimanuelle Untersuchung:

Die bimanuelle Untersuchung ist die typische Untersuchung des Frauenarztes, bei der Größe, Lage, Druckempfindlichkeit und Beweglichkeit der Gebärmutter beurteilt werden. Zusätzlich gibt sie Aufschluss über die Eierstöcke, welche jedoch besser durch den Ultraschall beurteilt werden. Neben den Geschlechtsorganen wird dann noch der Aufhängeapparat der Gebärmutter untersucht, der z. B. bei fortgeschrittenen Krebserkrankungen verändert erscheint.

Bei der bimanuellen Untersuchung führt der Arzt einen oder zwei Finger der rechten Hand in die Scheide ein, die Gebärmutter wird auf den Finger geladen und nach oben gedrückt. Die linke Hand liegt auf dem Unterbauch und drückt gegen die Bauchdecke. Dadurch kann man die Gebärmutter tasten, beziehungsweise schieben sich die Eierstöcke und die Gebärmutter in eine Position, in der sie beurteilt werden können. Ein sehr wichtiger Befund ist z. B. der Portioschiebeschmerz. Das ist ein Schmerz, der durch das Wackeln am Gebärmutterhals hervorgerufen werden kann und einen Hinweis auf eine Infektion darstellt.

Diese Untersuchung ist etwas unangenehm, aber einfach zu überstehen, wenn man sich entsprechend entspannt. Zudem sollte die Harnblase leer sein, man sollte also vor dem Besuch nochmal zur Toilette gehen- Wichtig ist es wiederum, den Po "fallen zu lassen" und tief ein- und auszuatmen.

Ultraschalluntersuchung:

Oft erfolgt auch eine Ultraschalluntersuchung durch die Scheide. Sie ergänzt die vorangegangene Untersuchung. Durch den Ultraschall kann man die Struktur der Gebärmutter, die Schleimhaut, die Zyklusphase oder auch andere Strukturen erkennen. Wichtig ist die Beurteilung der Eierstöcke, die mit Ultraschall genauer möglich ist.

Brustuntersuchung:

Die Brustuntersuchung findet entweder vor oder nach der gynäkologischen Untersuchung statt. Das bedeutet, man braucht nicht völlig nackt vor dem Arzt stehen, sondern es kann zuerst die Brust und dann das Genitale entblößt werden. Wenn man nicht komplett nackt ist, fühlt man sich auch nicht ganz so ausgeliefert.

Nach den Untersuchungen erfolgt ein abschließendes Gespräch.

Was passiert beim ersten Besuch beim Frauenarzt? *angst*

Frage steht da ja ^^

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