Angst vor Wurzel Behandlung?

2 Antworten

Zahnschmerzen jeglicher Art können sehr, sehr unangenehm sein. Und wenn wirklich Karies die Ursache ist, hilft nur der Zahnarzt. Warten (und nicht zum Zahnarzt gehen bzw. den Zahn nicht behandeln zu lassen) hilft nicht und die Schmerzen werden nur noch schlimmer.

Unangenehm beim Zahnarzt sind viele Dinge, z. B. die Betäubungsspritze, die Bohr- und Schleifgeräusche, der Absauger (der Speichel absaugt und dabei einen kühlen Luftzug erzeugt, der an (sehr) empfindlichen Zähnen Schmerzen erzeugen kann), Substanzen, die ekelig riechen oder schmecken, die eigene Aufregung und Angst, dass man sehr lange den Mund aufhalten muss (und das Gefühl hat eine "Maulsperre" zu bekommen), Werzkeuge, die am ganzen Gebiss ziehen und zerren, die Angst, der Zahnarzt könnte noch mehr Schäden finden, die Angst vor Röntgentrahlen und... (was habe ich vergessen?).

Eine echte Wurzelbehandlung ist kein Vergnügen, sondern ein leider notwendiges Übel. Was aber Schmerzen angeht, so ist es vor allem die Betäubungsspritze. Es gibt Stellen im Mund, wo sie fast gar nicht wehtut und andere Stellen, wo es schon deutlich pickt und 2-3 Sekunden sehr unangenehm sein kann. Das kommt darauf an, wo der schmerzende Zahn sitzt und wo betäubt werden muss. Aber Schmerzen hast Du ja jetzt auch schon und in sofern, sobald die Betäubung einsetzt, gehen die Schmerzen zurück und nach ein paar Minuten sind sie (bis ca. 2-3 Stunden nach der Behandlung) ziemlich weg. Was bleibt, sind die anderen oben genannten Dinge wie Bohrgeräusche, das Ziehen und Zerren, das lange Mund aufhalten usw. Wenn die Spritze wirkt sind Schmerzen nicht mehr das große Problem. Ab und zu kann es nochmal zwicken, aber eigentlich nicht schlimm. Man erschrickt mehr dabei, als dass es wirklich noch weh tut. Schlimmer ist eher die Angst, dass es schmerzen _könnte_   aber nicht die tatsächlichen Zwicker.

Gegen die Schmerzen, die Du vorher hast, sind diese Dinge aber weniger schlimm. Kein Vergnügen, aber (leider) notwendig, um die ganz großen Schmerzen los zu werden.

Um ganz ehrlich zu sein: Nach der Behandlung kann es nochmal wehtun, wenn die Betäubungsspritze aufhört zu wirken. Das kann z. B. daran liegen, dass die Mundschleimhaut oder das Zahnfleisch verletzt wurde (z. B. weil Du draufgebissen hast, dies aber wegen der Betäubung nicht gemerkt hast). Auch ist die Umgebung des Zahnes durch die Behandlung sehr gereizt und es kann einige Stunden dauern, bis sich alles wieder beruhigt. Wenn Du Glück hast, hilft dann eine Schmerztablette (bei mir selber wirken die komischerweise bei Zahnschmerzen kaum - während sie bei anderen Schmerzen wirken). Lass dir vom Zahnarzt was geben oder verschreiben.

Angst in dem Sinne, wie man Angst vor großen Gefahren hat, muss man eigentlich nicht haben. Es ist unwahrschienlich, dass etwas schief geht bei einer Wurzelbehandlung, "Leib und Leben" sind nicht in Gefahr. Und wenn man weinen muss, kennt der Zahnarzt das auch. Im Gegensatz zu dir macht der Zahnarzt eine Wurzelbehandlung vermutlich öfter in der Woche. Und vermutlich sind alle seine Patienten wenig begeistert bis ängstlich, und öfter auch mal ziemlich ängstlich.

Vorschlag: Freu dich auf die Zeit, wenn die Schmerzen vorbei sind. Belohne dich mit etwas schönem (das hast Du dann verdient). Ausserdem kannst Du dann anderen erzählen, wie es ist: Eine Wurzelbehandlung ist nicht schön, aber man überlebt sie und hinterher sind Gott sei Dank die Schmerzen bald weg.

Du, ich habe schon 4 solche Behandlungen.

Meine Zahnärztin gibt immer eine Spritze. Es gibt dann keine Schmerzen.

Aber nachher ca 2 Stunden hast Du noch  einen komischen Gefühl , da alles im Mund unter Narkose ist.

Gehe und mach es, nachher  ist alles OK.

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