Angst vor weiteren Fahrstunden?

17 Antworten

Hi,

Hatte eine kurze Einweisung im Auto (ich fand aber mir wurde fast nichts erklärt) und dann ging es schon los..

Was soll auch groß erklärt werden? Es geht ja um das Fahren in der Praxis - das lernt man eben nur durchs Fahren.

Ich bin eine halbe Stunde gefahren und war die ganze zeit nur total überfordert..

Nochmal: es ist vollkommen normal, dass es sehr viel Input ist in den ersten Stunden. Du bist da um es zu lernen, Fehler sind in der ersten Fahrstunde die Regel.

Du solltest die Vorstellung, dass Du das Auto nach einmal (!) fahren perfekt beherrscht, ganz schnell über Bord werfen. So etwas braucht einfach Übung!

Irgendwie hab ich jetzt total angst vor meine zweiten Fahrstunde weil ich echt nicht will das die auch so stressig und überfordernd ist..

Es ist immer anstrengend, etwas komplett neues zu lernen. Andererseits ist es eben auch eine Frage der persönlichen Einstellung - hausgemachter Stress, Erwartungsdruck und Frust sind eine schlechte Kombination zum Lernen.

So ein Tipp, wie er auch in der Fliegerei verwendet wird: setz dich nach der Fahrstunde in einen ruhigen Raum und gehe die Schritte des Fahrens noch ein Paar mal im Kopf durch - stell dir vor, wie Du im Auto sitzt, lenkst, Gas gibst, schaltest usw. - nennt man "Chairflying". So verinnerlichst Du die Abläufe, das nimmt schon einiges an Stress, und Du kannst dich auf andere Sachen konzentrieren während der Fahrt.

LG

Ich hatte die Panik vorm Einsteigen schon, also bist du mir einen Schritt voraus und bist wenigstens eingestiegen! ;)

Du, das kommt schon. Zu Anfang ist es klar, liegt es auch am Fahrlehrer, wie er mit deiner Unsicherheit umgeht. Allerdings ist meine Erfahrung, dass man mit der Zeit lockerer wird.

Könntest du fahren, bräuchtest du die Stunden nicht und somit sag dir, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und es kann dir ja nichts passieren.

Wenn dir etwas unklar ist, sofort nachfragen und noch mal erklären lassen. Dafür ist er ja Lehrer.

Meine Cousine hat mit mir begonnen und ist durch Praxis wie auch Theorie mehrfach durchgerasselt und hat den Lappen dann am Ende doch noch bekommen. Und peinlicher als bei ihr kann es nicht kommen! Sie wollte schalten und griff das Knie vom Fahrlehrer... Ich drück dir die Daumen!

Red doch mal mit deinem Lehrer. vielleicht könnt ihr es so machen, wenn du ihm erklärst,dass du momentan überfordert bist, dass du anfangs nur lenkst und blinkst und dein Fahrlehrer schaltet, Kuppelt und gibt Gas. so kannst du dich anfangs nur auf den Straßenverkehr konzentrieren und ein Gefühl für das Auto bekommen. wenn das gut geht könntest du ja anfangen zu schalten. Also dein Fahrlehrer bedient noch alle Pedale aber sagt dir welchen Gang du einlegen sollst. so bekommst du schon mal etwas ein Gefühl wann geschalten werden muss und wo auch die unterschiedlichen Gänge liegen. (mir würde anfangs gesagt in welchen Gang ich schalten soll)
das alles kann man eigentlich im Laufe einer doppelstunde machen. falls das dir noch nicht reicht könntet ihr es ja auch noch länger machen.
und dann kannst du anfangen, wenn du dich beim anderen sicher fühlst die Pedale zu bedienen.
dann hast du nicht alles auf einmal und kannst dich anfangs mehr auf den Verkehr konzentrieren.

ich habe das so in meiner ersten Fahrstunde gemacht und es hat gut funktioniert :)

Hi,

das Gefühl kenne ich BESTENS 😁

Meine 1. Fahrstunde war so schrecklich, ab in den Feierabendverkehr, Panik, Überforderung, das volle Programm. Aber das ist normal, schließlich hat jeder Mal klein angefangen, auch dein Fahrlehrer xD

Bleib einfach offen und geh mit einer neutralen Einstellung an die Sache ran. Ich kann dir so viel sagen : Ich habe 7 Monate für Fahrstunden gebraucht, bis es dann vor gut einem Monat endlich für die Prüfung reichte und es kamen VIIIEEEL schlimmere, als die 1. Fahrstunde... Aber jetzt wo ich den Schein habe vermisse ich die Zeit und vorallem meinen Fahrlehrer sehr 😇 Also genieß die Zeit, denn die durchlebst du leider nur ein Mal und eh du dich versiehst ist sie für immer vorbei ^^ ( jaaaa sagt die Olle mit fast 25 ÜBUNGSstunden xD , im Nachhinein bin ich froh das Ganze so lange mehr oder weniger genossen haben zu dürfen )

LG

Wie gestern schon gesagt, mach dir einfach nicht selbst zu viel Stress.

Der Fahrlehrer ist dafür da einzugreifen wenn was nicht stimmt und es wird daher auch nichts schlimmes passieren.

Es ist vollkommen normal das am Anfang alles zu viel für dich ist, aber wenn du dich nach den ersten 2-4 Fahrstunden an das Auto gewöhnt hast, wirst du merken das es mit dem Blinken und dem Schulterblick wie von alleine deutlich besser wird.

Ich weiß ja nicht wie du fährst, aber den Linken Fuß lässt du immer links neben der Kupplung und nutzt ihn auch für nichts anderes als die Kupplung zu treten. Bremse und Gas übernimmst du mit dem rechten Fuß.
Wenn beim bremsen die Drehzahl zu gering wird (wirst schon merken wann), nimmst du die Kupplung dazu. Zur Vorsicht kannst du sie auch immer dazu nehmen, brauchst sie aber eigentlich nur um einen Gang runter zu schalten oder beim anhalten mit eingelegten Gang.

Ich habe es mir manchmal einfacher gemacht und den Gang raus genommen wenn ich vor mir eine rote Ampel sah und dann nur noch die Bremse bedient.

Wirklich fahren lernen wirst du meistens eh erst nach der Fahrschule ;)

Woher ich das weiß:Hobby – Großes Interesse an Autos, gerade an älteren.

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