Angst vor Weiterbildung Bilanzbuchhalter?

2 Antworten

Wenn Du viel lernst ist das eigentlich kein Problem denke ich. Ich habe nun ein Jahr rum vom Bilanzbuchhalter und bisher war der Stoff recht leicht zu verstehen. Wenn Du allerdings Probleme damit hast eine Gleichung nach "x" aufzulösen (nur diese eine Unbekannte), dann wirst Du im Bereich Finanzierung Panik bekommen. Aber das wird eh noch einmal erklärt für die Leute, bei denen es schon länger her ist. Aber trotzdem hatten wir eine im Kurs die das nicht verstanden hatte...

Das größte Problem wird für mich nächstes Jahr die Prüfung, da wir nach der neuen Prüfungsordnung schreiben. Wir sind die ersten die diese Prüfung schreiben und im Fach Finanzierung darf man KEINE Formelsammlung verwenden allerdings braucht man für die Analyse des Jahresabschlusses ungefähr 40 Formeln, die muss man sich dann wirklich ins Langzeitgedächnis prügeln aber dann sollte das auch gut klappen.

Die letzte Prüfung nach dem alten Recht (dieses Jahr geschrieben) war im Bereich Internationale Bilanzierung (gibt es jetzt nicht mehr) total einfach laut unserem Dozenten. Da wurden einfach Aufgaben der letzten Jahre kopiert und fertig und diese Aufgaben wurden alle im Unternricht abgearbeitet.

Im Bereich Kosten- un Leisuntungsrechnung war eine Aufgabe nicht lösbar, da notwenige Angaben fehlten. Die vollen 28 Punkte wurde den Prüflingen geschenkt. Allerdings müssen die Schweißperlen anfangs ganz groß gewesen sein, da jeder versucht hat einen Ansatz zu finden. Dann ging ein Prüfling zur Aufsichtsperson und hat Bescheid gesagt. Der Aufseher hat das dann an die IHK-Zentrale geleitet, die hat das überprüft und dann die Aufgabe komplett gesprichen und ALLE IHKs wurden darüber informiert und die Prüflinge in ganz Deutschland waren erleichtert.

Da die Prüfung bundeseinheitlich ist, schreibt jeder angehende Bilanzbuchhalter die selbe Prüfung.

Es ist ganz normal, dass du Angst hast. Ich strebe eine Karriere als Journalistin an und weißt du eigentlich wie viele Leute Journalisten werden wollen? Überall ist dieser Druck, man muss es schaffen, denn nur ein kleiner Prozentsatz hat so viel Durchhaltevermögen. Egal was du machen möchtest, überall hast du Hürden zu bewältigen und musst dich ran halten! Keiner sagt, dass es einfach wird aber, wenn du genug Selbstvertrauen zu dir hast und die Willenskraft für diesen Beruf, dann schaffst du das auch. Alles was ich dir raten kann ist dich reinzuhängen und alles zu geben! Habe aber immer einen Plan B, das ist sehr wichtig. Falls etwas nicht klappt sollte man immer vorbereitet sein.

Tue das was du möchtest, ich bin mir sicher du triffst die richtige Entscheidung :)

LG Nina

studieren nach dem Handelsfachwirt (IHK)?

 Hallo an alle! :)

folgende Frage…

ich bin jetzt bald 26 Jahre alt. Gelernter Bürokaufmann mit anschließender Weiterbildung zum kaufm. Handelsfachwirt (IHK).

Ich arbeite jetzt seit etwas über einem Jahr in der Buchhaltung einer Spedition. Irgendwie füllt mich diese Tätigkeit aber nicht aus. Große Aussichten auf eine höhere Stellung hier im Unternehmen habe ich nicht wirklich, da wir eine Zentralbuchhaltung mit 7 Mitarbeitern + einem Leiter sind (der erst neu in dieser Position ist).

Nun die Möglichkeiten:

  • Teilzeit Betriebswirt / Bilanzbuchhalter
  • Vollzeit Betriebswirt / Bilanzbuchhalter
  • BWL studieren
  • duales Studium

Bei einer Vollzeit Weiterbildung oder dem Studium sehe ich den Wegfall des Einkommens als Problem.

Hat jemand Erfahrung mit ähnlichen „Problemen“?

Danke.

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