Angst vor Verlust des Hundes überwinden?

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6 Antworten

Hallo satila,

dagegen kannst Du nichts machen, weil zum Leben einfach der Tod gehört. Das sind Situationen, die wir durchstehen durchleben müssen. Das ist einfach sehr schwer und davor hat jeder Mensch Angst.

Nimm Deine Angst als etwas NORMALES an und konzentriere Dich auf das Heute. Es kommt im Leben meistens so, daß wir in entsprechenden Situationen die Kraft haben damit fertig zu werden.

Alles was wir lieben möchten wir für immer behalten, doch das ist nicht möglich. So wird ein gelebtes Leben immer aus viel Freude und auch Traurigkeit bestehen.

Alles Liebe für Dich.

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Vielleicht hilft es dir, an deinen Hund zu denken? Der ist nämlich nicht in der Lage, sich Gedanken über seinen möglichen Tod zu machen.

Er lebt jeden Tag, wie er kommt. 

Was er aber spürt, ist deine Traurigkeit und dein Schmerz - und das wiederum beeinflusst auch sein Leben negativ.

Und: Der Tod schert sich nicht darum, ob du vorher schon vor ihm Angst hast. Er kommt deswegen keinen Tag später. Die Angst verdirbt dir aber jeden schönen Moment, den du eigentlich mit deinem Vierbeiner genießen könntest.

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Als meine Hündin 9 Jahre alt wurde, dachten wir alle, dass sie nicht mehr lange zu leben hat. Mittlerweile ist sie 14. ^^

Aber: Sobald ein Hund mehr leidet, als er Lebensfreude hat, würde ich ihn einschläfern lassen.

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Nein, diese Angst vor dem Tod kannst du nur durch und nach dem Tod überwinden.

Das klingt jetzt total bescheuert, ist aber tatsächlich so.

Ist es dein erster Hund?

Ich hab das im letzten Jahr durchgemacht und kann dir sagen, daß es extrem schmerzhaft ist. Sowohl die lähmende Angst, gepaart mit der Gewissheit, daß der Hund bald nicht mehr da ist, als auch die Zeit nach dem Tod.

Jeder Mensch hat seine ganz eigene Art, damit umzugehen. Der eine packt es schneller, der andere scheinbar nie.

Ich gehöre eher zu den Letztgenannten.

Ich kann dir nur dringend empfehlen, jeden Moment sehr bewußt wahrzunehmen, in dem dein Hund noch da ist. Du wirst lange davon zehren, bis an dein Lebensende.

Trauer stellt sich auch meistens schon ein, wenn ein Ende ersichtlich ist. Das ist normal und federt auch das Erlebnis des Todes etwas ab. Auf jeden Fall ist es eine Möglichkeit zu sagen, jetzt ist es gut. Anders als bei plötzlichen Toden, die sehr schwer verständlich sind. So ging es mir.

Einige Freunde von mir haben schon ihre Eltern, oder Elternteile verloren. Sie haben mir durchweg berichtet, daß ein plötzlicher Tod ungleich traumatischer war, als ein absehbarer. Insofern kannst du die Zeit jetzt nutzen, um ganz bewußt Abschied zu nehmen und dich mit dem Gedanken zu befassen, daß es irgendwann, oder auch bald, vorbei sein kann.

Wir hatten diese Zeit mit unserem Hund leider nicht. Sie hatte einen Milztumor, wurde per Not-OP "gerettet" und sie starb 16 Tage danach in meinen Armen durch die Todesspritze.

Vor einem Jahr hätte ich nicht darüber schreiben können, ohne in schwere Weinkrämpfe auszubrechen. Mir laufen zwar auch jetzt die Tränen, aber insgesamt wird mein Herz schon sehr deutlich leichter und auch der Gedanke an einen neuen Begleiter ist vorhanden.

Mach das Beste aus der Zeit, die euch noch bleibt!

Herzliche Grüße und wenn es so weit ist und du Unterstützung benötigst, darfst du dich sehr gerne melden.

LG Michi

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Kommentar von satila
04.09.2016, 00:40

Danke das ist lieb! Und tut mir leid mit deinem Hund :( ja es ist mein erster Hund
Ich habe ihn zur Einschulung bekommen

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Kommentar von satila
04.09.2016, 00:45

Danke :)

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Gar nicht. Deine Angst ist berechtigt, dein Hund wird irgendwann sterben.

Genieß die verbleibende Zeit.

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Du klammerst. Ist ja einerseits verständlich. Aber Du schadest Dir damit nur selbst. Du hast - im Gegensatz zu vielen anderen - die Möglichkeit, dem Ausweglosen ins Gesicht zu sehen, da sich diese Phase schon länger hin zieht. Deshalb nehme langsam aber sicher Abschied. Es geht ja nicht anders. Denk an die schönen Tage, die Ihr zusammen verlebt habt. Ihr könnt nicht ewig zusammen sein. Es klingt hart und das ist es auch, aber ich hab mir das nicht ausgesucht und da müssen viele von uns nun mal durch. Ansonsten dürfte man sich gar kein Tier - noch nicht mal einen Lebenspartner - "anschaffen".

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