Angst vor Überfall - Selbstverteidigung?

10 Antworten

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Gibt ja schon ein paar Gute Antworten...

Bei deinem Problem wirst du auf legalem Wege nichts ausrichten. Alle effektiven Mittel zur Selbstverteidigung sind in Deutschland verboten.

Gerade wenn es mehrere Angreifer sind, dann hast du keine Chance. Mit einer Schusswaffe (einer echten) und viel Training hättest du eine Option. Ist aber in Deutschland nicht möglich. Hier haben nur Verbrecher Waffen und die Opfer, die sich als gesetzestreue Menschen an Verbote halten eben nicht.

Du sagst es ist ne Joggingstrecke, dann such dir eine andere. Das ist der beste Tipp, den du in diesem Land erhalten kannst.

Oder du suchst dir ein paar Leute mit denen du joggst, was dein Laufen aber schwieriger macht, da ja jeder sein eigenes Tempo laufen sollte.

Pfefferspray ist das Einzige, was einigermaßen Sinn macht.

Messer sind extrem gefährlich. Du kannst davon ausgehen, dass solche Leute auch eins haben. Bei einem Messerkampf ist das Risiko dann nicht mehr angemessen. Gerade wenn es mehrere Angreifer sind. Außerdem ist es für dich als normal denkenden Menschen extrem schwierig anderen Menschen schwere Verletzungen beizubringen, so wie du es bei so einer Situation mit einem Messer tun müsstest. Selbst wenn das eigene Leben davon abhängt ist die Hemmung manchmal zu groß und man zögert, was in einer eskalierenden Situation den Tod bedeuten kann.

Willkommen in der Realität. In Berlin und anderen Städten gibt es ja schon No-Go-Areas und unsere unfähige Politik sorgt für deren Verbreitung. Unsere Waffengesetze verhindern eine Begegnung auf Augenhöhe und der normale Bürger zieht den Kürzeren.

Wie sagte Marx?

Freiheit ist die Einsicht in die Notwendigkeit.

Wenn du also ein ungutes Gefühl hast, dann such dir eine andere Strecke.

Schusswaffen in Deutschland? Willst du etwa diese armen, unterdrückten und unterprivilegierten Verbrecher ernsthaft verletzen, wenn sie versuchen dich zu berauben, zusammenzuschlagen, zu vergewaltigen oder zu ermorden? MEIN GOTT!!!! DU SCHLECHTER MENSCH!!!!

Zynismus bei Seite, Schusswaffen kannst du in Deutschland vergessen, dank unseren wunderbaren Waffengesetzen, die verhindern, dass man sich hier mit irgendwas effektivem selbst schützen kann. Und bringen die Gesetze mehr Sicherheit? Ich sag nur: Vor kurzem wurde vor nem Krankenhaus rumgeballert, aufgrund den Nachwehen einer Massenschlägerei. Hört sich ja schon nach gesetzestreuen Bürgern an, wa?

Um den Waffenschein zu bekommen, müsstest du beweisen, dass du mehr, als der Durchschnittsbürger gefährdet bist, aber da der Durchschnittsbürger auch von den Banden angegangen wird, bist du nicht mehr als die gefährdert. Ergo: Keine Knarre.

Und die Alternativen sind alle Schei**e. Ich zähl mal auf, was ich kenne, was legal ist und was ich darüber denke:

CS-Gas. Die Platzpatronen in den Selbstverteidigungssprays. Ein nicht allzu determinierter Angreifer lässt sich damit vom Angriff abbringen, aber allgemein gelten die Teile als schwach. Wie beim Pfefferspray, sind die Sprays meist klobig und schwer zu ziehen.

Pfefferspray. Haut allgemein ganz schön rein und wird die meisten Angreifer vom Angriff abbringen. Das Problem: Ziehen, Zielen und die Windrichtung. Denn da das Zeug brutal effektiv ist, braucht es nicht viel, und auch du wirst von dem Zeug matt gesetzt. Und das letzte was du in einer Selbstverteidigungssituation brauchst, ist eine eingeschränkte Sich, Tränen in den Augen, brennen in der Nase und auf der Haut und Schwierigkeiten zu atmen. Du kannst dir denken warum. Pfefferspray ist eine Option, die du erwägen solltest, allerdings solltest du auch einen Ersatzplan haben, denn im Nahkampf, oder wenn du dir Waffe schnell brauchst, ist Pfefferspray nutzlos.

Schreckschusswaffen: Du brauchst einen kleinen Waffenschein dafür (google hilft). Die Munition kann unzuverlässig sein, die Waffen auch, Revolver sind also zu bevorzugen. Der Lärm kann angreifer verscheuchen und die Polizei auf den Plan rufen, mehr können die Dinger aber nicht, und ein determinierter Angreifer, wird sich von dem Ding nicht stoppen lassen. Ich seh die Dinger als unhandliche Keule mit Lärmeffekt.

Kubotans: Kleine Alustäbe mit runder Spitze, die beim Schlag höllisch wehtung und mit denen man, Kraft vorrausgesetzt, auch Knochen brechen kann. Wenn du so einen willst, hol dir einen mit den großen Fingermulden, die rutschen nicht aus der Hand, wenn das Blut fließt und man damit zuschlägt. Die Dinger sind praktisch, wenn man sich aus Situationen rausprügeln muss, das Problem ist, du bist sehr nahe am Gegner dran und die Dinger sind nicht wirklich einschüchternd. Die weden dir gegen mehrere Gegner, oder einen erfahrenen Schläger (das Klientel, das wir meinen, hat oft Kampfsporterfahrung) nur was bringen, wenn du Top in Form bist und auch damit, mit anderen trainierst. Ich hab immer einen dabei.

Messer: Ich werd garantiert Flak dafür fangen, aber ich beschäftige mich seit 5 Jahren (seit ich 16 bin) mit der Selbstverteidigung und ich halte das Messer unter Berücksichtigung aller Nachteile dessen, für die beste der besch**senen Optionen in Deutschland, allerdings nur, wenn man sehr determiniert damit trainiert und das jahrelang. Die Vorteile am Messer sind, dass es immer funktioniert und dass es bei jedem Gegner Wirkung zeigen wird. Es erlaubt auch das direkte beinflussen der gegnerischen Körpermechanik (Schnitte durch Sehnen, Muskeln, Nerven) und bietet eine letale Option, falls sie nötig ist. Mit einem Messer kann jeder Punkt des gegnerischen Körpers attackiert werden und ,auch wenn das gerne behauptet wird, ein Messer wird dir bereits mit Grundkenntnissen nie mehr abgenommen. Die Probleme mit diesem Werkzeug sind aber zahlreich. Ein Messer hat, außer bei Zerstörung der Körpermechanik, keine Stoppwirkung, selbst Stiche in Herz müssen nicht sofort zur Kampfunfähgkeit führen. Ganz im Gegenteil, wenn ein Gegner sich fühlt, als könne er sich nicht mehr durch Rückzug retten, dann wird er kämpfen wie ein Tier. Und das ist kein Kampf, den du willst. Messer bieten außerdem ein hohes Selbstverletzungspotential, einmal falsch geschnittenen, und du hast dir deinen eigenen Arm bewegungsunfähig gemacht, weil du deine Sehnen getroffen hast. Nach ca. 3 Jahren training mit dem Messer habe ich teilweise immer noch Situationen im Training, in denen ich mich selbst verletzt hätte. Dazu kommen die Psychologischen Kosten. Ein Messer ist eine tödliche Waffe und so eine im Kampf einzusetzen ist psychisch extrem schwer, vor allem Angesicht zu Angesicht. Wenige Menschen besitzen die Courage so ein Ding einzusetzen und die Nachwirkungen können ein Leben lang bleiben. Dazu zeigen Richter wenig verständnis, wenn du so ein Mittel zur SV einsetzt.

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Also im Endeffekt: Deine Wahl. Das beste wird sein, den Ärger weiträumig zu umgehen, auch wenn es Zeit und Nerven kostet, aber hier in Deutschland gibt es nunmal kein wirklich effektiven UND legalen Möglichkeiten zur Selbstverteidigung.

Die Gesetze, die die Bürger schützen sollten (ich frag mich, wie viele Leute überhaupt dachten, dass das klappt...) sorgen nun dafür, dass man entweder wie ein besessener Nahkampf trainiert um überhaupt eine Chance zu haben, oder bestimmte Gegenden meiden muss, weil Kriminelle den Weg diktieren können, ohne dass sich Joe Average verteidigen kann. "Das Recht muss den Unrecht nicht weichen" mag zwar im Fall der Notwehr gelten, aber im Alltag wurde diese Regel ersatzlos abgeschafft.

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Achja, Elektroschocker: Lass es. Die Dinger wurden durch unseren Gesetzgeber in Deutschland zu einem reinen Gimmick, ohne irgendwelche Wirkung. Da nimmst du lieber ne Handtasche mit nem Ziegelstein drin.

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@Galgenvogel1993

"Und bringen die Gesetze mehr Sicherheit?"

wenn du etwas vergleichen willst musst du auch eine Vergleichsrelation haben. Und wenn du das mit anderen Ländern vergleichst wirst du feststellen, dass dem so ist.

Weil wenn jeder an Schusswaffen kommt, heißt das auch, dass die anderen leichter an Schusswaffen kommen, d.h. dir ist damit schonmal nicht geholfen.

Außerdem ist die Gefahr jemand unschuldiges zu verletzen oder gar eigene Angehörige o.ä. extrem hoch (auch das zeigen Statistiken).

D.h. wenn du da eine solche Behauptung aufstellst musst du diese belegen können, aber die Statistiken zeigen leider etwas völlig anderes.

"Das beste wird sein, den Ärger weiträumig zu umgehen, auch wenn es Zeit und Nerven kostet, aber hier in Deutschland gibt es nunmal kein wirklich effektiven UND legalen Möglichkeiten zur Selbstverteidigung."

wie oben bereits erklärt:

und wenn man eine Schusswaffe hätte wäre es sicherer? Dann würde man wie ein Rambo Verschnitt oder 007 Bond eine ganze (dann wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit auch mit Schusswaffen bewaffnete) Bande zur Strecke bringen?

Ich glaube es ist selbstvständlich, dass das wohl kaum der Fall sein wird.

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@kayo1548
Weil wenn jeder an Schusswaffen kommt, heißt das auch, dass die anderen leichter an Schusswaffen kommen, d.h. dir ist damit schonmal nicht geholfen.

Vermont/USA hat keinerlei Waffengesetze, außer Schalldämpfer sind verboten, und die Mordraten sind unterhalb Deutschlands.

Die Masse der Morde sind Morde "black-to-black", d.h. in den Ganggebieten in den Metropolen.

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@stinkertum

Man muss Dinge wie EInwohnerzahl, Verwandschaftsverhältnis und co berücksichtigen.

Und das es bei den Gangs und Verbrechern natürlich zu den meisten Morden kommst ist klar - aber genau da ist ja die Frage: inwiefern sollte eine Schusswaffe dann genau vor solchen Leuten schützen?

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@kayo1548

Es geht nicht darum, Verbrecher vor Verbrechern zu schützen, es geht darum, dass sich Zivilisten vor Verbrechern schützen können.

Aber das nur nebenbei, stellen wir deine Argumente auf den Prüfstand:

Wenn die einen leicht an Waffen kommen, kommen die anderen auch leicht an Waffen.

Das mag richtig sein, aber das ist nicht die Frage. Der Besitz einer Waffe allein schadet niemandem, die richtige Frage wäre, ob Waffenbesitz die Mordrate oder Kriminalitätsrate erhöht. Und hier ist die Antwort ganz klar: Nein.

Die Waffengesetzgebung in den USA wird seit Jahren, auch innerhalb der Bundesstaaten lockerer, aber die Mordrate sinkt und sinkt und sinkt. Die Staaten mit den schärfsten Waffengestzen sind sogar die, mit den meisten Schusswaffenopfern. Wenn du die Zeit hast, würde ich dir "More Guns, Less Crime" empfehlen, von John Lott, mitlerweile das Standardwerk über Schusswaffen und Sicherheit. Verschiedene unabhängige Studien haben befunden, dass Lotts Arbeit keine Fehler enthält und dass sein Ergebnis, nämlich dass Schusswaffen die Kriminalitätsrate senken, wahrscheinlich korrekt ist, aber die Gegenthese, dass Schusswaffen Kriminalität erhöhen garantiert falsch ist.

Dazu, trotz strenger Waffengesetze hat Deutschland 30-40 Millionen illegale Waffen, in Ländern wie Mexiko oder Brasilien, mit horrenden Gesetzen, ist die Situation noch katastrophaler.

Schusswaffen und Unfälle

In den USA passieren pro Jahr ca. 700 tödliche Unfälle mit Schusswaffen. Das, bei 80 Millionen Waffenbesitzern. Wir können beide sehen, dass die Gefährdung durch Unfälle minimal ist, auch, weil ein Forscher namens Gary Kleck herausfand, dass die meisten dieser Unfälle in Haushalten passieren, in denen die Waffen illegal besessen werden und die einem bestimmten Milleu angehören (Drogen und Kriminalität). Dazu sollte angemerkt werden, dass die Unfallzahlen seit Jahren sinken, aber die Waffenbesitzrate steigt.

Dazu hat sich erwiesen, dass Privatleute in Notwehr wesentlich vorsichtiger vorgehen, als die Poizei und durch ihre Aktionen wesentlich weniger Zivilisten gefährden. Es gibt in den USA bis zu 2 Millionen defensive Schusswaffeneinsätze bei Zivilisten pro Jahr und die meisten dieser bestehen daraus, dass der Angreifer die Waffe sieht und wegrennt. Ist auch verständlich. Wenn es hingegen zur Schussabgabe kommt, gibt es eine 11% Chance, dass bei Schussabgabe der Polizei ein unschuldifer stirbt, bei Privatleuten hingegen liegt die Chance bei 2% oder bei 1:26000. Das mag natürlich daran liegen, dass die Polizei andere Situationen hat, aber dennoch, die Zahl sollte beindrucken.

Also alles in allem geben die Statistiken eben nicht wieder, was du hier annimmst, sondern sagen das genaue Gegenteil, auch wenn das überrascht.

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@Galgenvogel1993

"es geht darum, dass sich Zivilisten vor Verbrechern schützen können"

aber können sie das, wenn man in gleichem Atemzug auch die Verbrecher besser aufrüstet?

Und bei denen wird die Hemmschwelle wohl deutlich geringer sein als beim Zivilisten.

"Das mag richtig sein, aber das ist nicht die Frage. Der Besitz einer Waffe allein schadet niemandem, die richtige Frage wäre, ob Waffenbesitz die Mordrate oder Kriminalitätsrate erhöht. Und hier ist die Antwort ganz klar: Nein."

Wenn man mal einige Unfälle o.ä. außer Acht lässt hört sich das jedenfalls plausibel an. Die meisten Morde sind mehr oder weniger Affekthandlungen und ob da jetzt eine Schusswaffe das signifikant erhöht weiß ich nicht - muss aber in keinem Falle sein.

"Die Waffengesetzgebung in den USA wird seit Jahren, auch innerhalb der Bundesstaaten lockerer, aber die Mordrate sinkt und sinkt und sinkt."

letztendlich sind die Bandenmorde ja auch vergleichsweise selten. Aber genau hier willst du ja Schutz für die Bevölkerung, aber genau das kann man eben so nicht verändern. Dann müsste man schon an den Ursachen ansetzen.

" dass Lotts Arbeit keine Fehler enthält und dass sein Ergebnis, nämlich dass Schusswaffen die Kriminalitätsrate senken"

Das hingegen halte ich für falsch. Die häufigste Art von Morden geschieht wie oben genannt aus dem Affekt heraus - genau gesagt zwischen 2 jungen männlichen Personen. Hier hat das keinesfalls einen negativen EInfluss.

Bei Bandenkriminaliätt wohl auch nicht, da sich hier das Gegenüber ja ebenfalls ausrüstet. Deshalb müsste man fragn ob die Situation überhaupt das der Faktor für das Senken der Mordraten ist. Und da habe ich noch keine erfolgsversprechende Studie gelesen. Sprich: das gilt unter Wissenschaftlern idr nicht wirklich als Faktor.

"aber die Gegenthese, dass Schusswaffen Kriminalität erhöhen garantiert falsch ist."

das ist natürlich klar. DIe Kriminalität ist ja so oder so da und wird ja nicht durch eine Schusswaffe erst hervorgerufen. Man hat aber einerseits - je nach Situation mehr Unfälle und andererseits kann (Betonung liegt auf kann) die Qualität und das Ausmaß der Kriminalität verändert werden.

" Dazu hat sich erwiesen, dass Privatleute in Notwehr wesentlich vorsichtiger vorgehen,"

Man könnte auch sagen, dass viele (verständlicherweise) da recht nervös an die Sache herangehen. Wobei es da natürlich auch möglich ist, dass es zu Unfällen kommt oder die Situation erst recht eskaliert (weil das Gegenüber wird ja evtl nicht so vorsichtig an die Sache herangehen).

Da müsste man genau klären was "vorsichitg" heißt.

"Wenn es hingegen zur Schussabgabe kommt, gibt es eine 11% Chance, dass bei Schussabgabe der Polizei ein unschuldifer stirbt, "

diese Statistiken würde ich gerne mal sehen. Wobei ich das in gewissen Teilen in denen die Polizeiausbildung mehr als mangelhaft ist oder die Polizei unter großem Stress steht (Bandengebiete) durchaus als möglich erachte.

"bei Privatleuten hingegen liegt die Chance bei 2% oder bei 1:26000."

werden hierbei Dinge wie versehentliche Schussabgabe, Unfälle und co mitgezählt?

"sondern sagen das genaue Gegenteil, auch wenn das überrascht"

sehe ich eigentlich nicht so. Gerae auf diese konkrete Situation sagen sie gar nichts aus (gut - ich kann man auch nicht vorstellen das es da konkrete Zahlen gibt, das wäre definitionstechnisch auch noch schwer machbar)

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@kayo1548

Nunja, dann überprüfen wir doch mal, ob die Verbrecher tatsächlich zusammen mit der Bevölkerung aufrüsten. Auch hier ist die Antwort: Nein.

In Verbrechen in den USA werden meist relativ kleine, billige Pistolen benutzt, das Bild vom Gangbanger, der zu seinem Einbruch eine AA12 mitnimmt ist falsch. Und das ist auch logisch: Verbrecher können große Waffen nur selten gebrauchen, aber meistens müssen sie kleine, gut versteckbare Waffen tragen, die nicht auffallen. Und da sie ihre Waffen sowieso schnell wegwerfen müssen, suchen sie sich billige Modelle aus. Das ist das genause Gegenteil zum gesetzestreuen Bürger, der sich eine Waffe zur Selbstverteidigung sucht.

Auch dass kriminelle eine geringere Hemmschwelle haben kann stimmen, ist aber kein bestimmender Faktor in einer Konfrontation. Kriminelle können nicht trainieren, da Waffen laut sind. Richtig laut. Sobald sie anfangen, rufen sie die Polizei auf den Plan. Gleichzeitig trainieren die allermeisten privaten Waffenbesitzer regelmäßig und haben so einen großen Vorteil in Schießkunst und Taktik, allein weil die Kurse dafür zahlreich sind. Um einen Einblick zu bekommen, wie wichtig Training ist, um sich in einer Stressituation an irgendwas zu erinnern, schlage ich ihnen das Buch "On Combat" vor.

Dazu geht auch für einen Verbrecher die Kosten/Nutzen-Rechnung nicht auf. Ein Verbrecher weiß, dass er bei einem Überfall sowieso schon Freiheitsstrafe und Leben riskiert, also wenn dein Opfer eine Waffe zieht, was wird die bessere Option sein? Sich auf eine schießerei einlassen und schwer verletzt werden? Oder zu rennen? Rennen passiert hier um längen häufiger und selbst wenn es zur Schießerei kommt, waren Zivilisten immer effektiver, allein Aufgrund ihres Trainings und ihrer größeren Disziplin (die Verbrecher meist nicht haben). Meines Wissens gibt es sogar eine Studie, vom Center for Disease Control, einer Behörde, die bestätigt, dass die Chance verletzt zu werden bei der Verteidigung mit einer Schusswaffe am geringsten ist.

Dann, natürlich, bei Schießereien in einem Milleu wird sich nicht viel ändern, ich denke die Reduktion an Kriminalität bezieht sich nicht auf Gangster, die sich gegenseitig erschießen, sondern eben auf Fälle, in denen Gangster versuchen Zivilisten zu Opfern zu machen. Diese Reduktion kann auftreten, weil sich Verbrecher abgeschreckt fühlen von der Möglichkeit, auf jemanden bewaffneten zu treffen oder weil sie direkt bei der Tat abgeschreckt werden, vom Waffentragenden Bürger. Statistisch war die Reduktion aber da und Lott macht einige gute Punkte im Hinblick darauf, dass die Bewaffnung tatsächlich der Grund dafür sein könnte.

Die Gründe für die Gangs sind natürlich nicht in der Bewaffnung zu finden, das wäre zu kurz gegriffen. Ich denke hier spielt eher die strenge der Drogengesetze, die schwarze Subkultur (und bevor der Rassissmusvorwurf kommt, falls er kommt, das sind auch die Worte Thomas Sowells), der erschwerte Eintritt in den Arbeitsmarkt durch den Mindestlohn (ebenfalls Sowell) und noch viel mehr eine Rolle. Hier allein auf Waffen zu schauen wäre unsinnig, da sind wir uns einig.

Die Nummer mit den 11% kommt meine Quelle nach aus dem Buch "Shall Issue: The New Wave of Concealed Handgun Permit Laws", ich habe hier: http://uhaweb.hartford.edu/kdowst/competen.html

anscheinend eine Abschrift gefunden. Die Nummer resultiert wohl daraus, das hier die Polizei jemand unschuldigen (rechtlich gesehen) fälschlich als Bedrohung identifiziert und schießt (z.B. Airsoftspieler, jemand mit einem Luftgewehr, eine Taschenlampe usw.). Das ist natürlich eine Trainingsfrage und auch eine Sache der Mentalität. Ein Zivilist wird in weniger Dingen eine Bedrohung sehen, als ein Polizist auf Streife. Die Formulierung auf der Seite legt nahe, dass unbeabsichtige Schussabgaben nicht dazu gezählt werden (die sind aber auch nicht sehr häufig, die meisten Zivilisten, die verdeckt tragen, holen die Waffe nicht raus, wirbeln sie nicht am Finger rum, etc.)

Die Unfallzahlen können sie auch selbst prüfen, die Prüfung wird ergeben, dass sie sogar trotz eines Anstiegs im Waffenbesitz verringert haben. Das ist ähnlich wie bei den Autos, auch hier verringert sich die Unfallquote, obwohl es mehr davon gibt.

Dass die Statistiken das Gegenteil aussagen, ist wirklich wahr, allerdings reicht hier ein Blick auf nationale oder Länderspezifische Statistiken nicht aus, hier sind lokale Statistiken am Aussagekräftigsten. John Lotts Vorträge, in denen er darüber spricht, gibt es auch auf youtube, sie können ja mal reinschaun.

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Die beste Selbstverteidigung ist die Vermeidung des Konfliktes (ist in dein meisten Fällen möglich) Wenn nicht, dann ist man mit einem Pfefferspray am besten bedient, Finger weg von Schreckschusswaffen, die sind ungeeignet.

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In solchen Fällen kann es wirklich Gold wert sein, wenn man über ein paar einfache, aber wirkungsvolle Selbstverteidigungstechniken verfügt, um seinen Gegner auszuschalten und die Flucht ergreifen zu können. Nun ist jedoch nicht gleich jeder Judoka und im Besitz eines schwarzen Gürtels, sodass man auf andere Hilfsmittel zur Verteidigung angewiesen ist.

Einerseits möchte man seinen Nötiger so schnell wie möglich los werden und nicht wenige sind bestimmt der Meinung, dass der Angreifer seine Strafe wohl verdient hat, dennoch meine ich, dass dies nicht unbedingt auf die brutalste Art und Weise geschehen muss, weil dies schon wieder gewissermaßen einer Gewaltverherrlichung gleichkäme und nur von eigenen düsteren Gedanken zeugt.

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