Angst vor Schlangen woher kommt das ?!

7 Antworten

Dass man sich beim Anblick des einen oder anderen Tieres ängstlich fühlt, ist wohl ziemlich normal. Aber Du spricht von einer regelrechten Schlangenphobie. Das ist im leben ggf. sehr hinderlich! und lässt sich durch PsychotherapeutInnen behandeln. Woher diese Phobie stammt, müsste man im genaueren Gespräch herausfinden! Darauf gibt es keine allgemeingültige Antwort. Manche Menschen haben etwas erlebt, bei dem sie durch Schlangen einen Schreck bekommen haben. Andere, weil die Schlange etwas symbolisiert, also sie haben stellvertretend für etwas anderes vor Schlangen Angst. Manchmal ist es innerlich zu unangenehm/bedrohlich, vor etwas bewusst Angst zu haben, so dass sozusagen der Instinkt sich etwas Stellvertretendes aussucht. Mein Rat: Quäl Dich nicht damit herum!! Lass Dir einen Termin bei einem Psychotherapeuten/einer Psychotherapeutin geben. Möglichst bald, weil diese i. d. R. lange Wartelisten haben. Und Du möchtest sicherlich ohne Angst, die Angst könnte wieder auftauchen, durch die Welt laufen, in den Urlaub fahren usw.

Ein 'Urinstinkt'. Die Existenz von Giftschlangen hat im Laufe von Jahrmillionen bei vielen Tieren (und auch beim Menschen) eine Abscheu vor Schlangen etabliert. Solche Ängste lassen sich meist nur mit Mühe überwinden. Sie sind von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich ausgeprägt. Auch Insekten und vor allem Spinnen (etliche sehr giftige Arten) führen zu Schreckreaktionen. Reagiert man übertrieben heftig, kann man dagegen angehen, indem man sich besser informiert und vertraut macht. Psychologische Hilfe braucht man in der Regel nicht.

Das ist ein Urinstinkt. Der Mensch mußte sich vor gefährlichen Tiere (auch den giftigen) fürchten, um sich zu schützen.

Diesen Urinstinkt abzubauen ist schwer.

Ich hatte ähnliches Problem mit Spinnen. Mir hat es geholfen, Spinnen in der Natur zu beobachten. Eine Kollegin von mir hat Vogelspinnen gezüchtet und ich hab sie dann besucht und ihr beim Füttern geholfen und auch mal einen abgeworfene Spinnenhaut auf die Hand genommen. So konnte ich einen Großteil meiner Angst mildern und heute kann ich gut damit leben. Ich mag es zwar noch immer nicht, wenn eine große schwarze Spinne über meine weiße Wand krabbelt, aber wenn ich in der NAtur sitze und da krabbelt eine große schwarze Spinne an mir vorbei, ist es mir egal.

Versuch mal ähnliches. Das beste Mittel gegen Angst ist Aufklärung. geh ins Aquarium und lass Dir vom Pfleger alles mögliche über Schlangen erklären.

Ich mag Schlangen eigentlich sehr. Ein Bekannter von mir hatte welche (Würgeschlangen, keine Giftschlangen) und die hab ich in die Hand genommen und gestreichelt und die Tiere waren auch sehr zugänglich und haben ganz ruhig dagelegen. Sie sind weder glibbschig noch kalt, wie so viele behaupten, sondern warm und trocken und ihre Haut fühlt sich sehr interessant an, weil sie so schuppig ist.

Versuch auch mal zu analysieren, WAS Du an Schlangen nicht magst. Ist es der Körperbau, ist es der starre Blick, die Art der Bewegung? Es gibt bestimmt auch Anti-Angst Kurse bei Psychologen, wo man dann mit Tierpflegern spricht und so. Die sind meist teuer, aber vielen haben sie auch geholfen.

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