Angst vor Pferden und wie kann ich sie überwinden ?

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4 Antworten

Hallihallo :)
Mach dir keine Sorgen das kann schonmal passieren.
Probiere dich langsam den Tieren wieder anzunähern am besten mit einer Person die die Tirere kennt und der du vertraust. Dann wird das sicher was und was ganz wichtig ist bei der Sache du kannst mit den Pferden nicht direkt wieder so arbeiten wie früher weil die Tiere deine Angst spühren.
Das du auf einmal angst hast kann daran liegen das du irgendwann mal von einem Pferd gefallen/getreten worden bist und das irgendwie in deinem Unterbewusstsein verankert ist :) musst dich einfach nur trauen setzt dich vll auch einfach mal zu den Pferden in die Koppel und schaue ihnen zu...
Das wird wieder wenn du noch Fragen hast kannst du mir gerne Messages schreiben :)
Ich kenn mich mit Pferden aus weil ich in einem Kinder und Jugendzirkus von klein auf mitmache (wir sind ein stationärer Zirkus und versorgen unsere Tiere richtig. Sie müssen nicht reisen!) und hab deshalb auch viel mit tieren zu tun :)

LG Julian

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Kommentar von Angelrose01
01.10.2016, 11:21

Danke dir :)

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Kommentar von Angelrose01
01.10.2016, 11:29

Hallo Julian
Mittlerweile hab ich den Bezug zu den Pferden wieder aufgebaut :)
Doch mein eigenes Pferd scheut vor mir ? Wie kann das sein ?
Erkennen tut er mich aber er ist wie sauer .. Kann das sein ?

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Ich denke, es immer schwer, wenn die ganze Familie für ein Hobby brennt, sich dem zu entziehen, selbst wenn man selber nicht mehr genau so brennt. Und manchmal hört es mit einer Leidenschaft auch einfach auf.

Bei uns ist auch die ganze Familie mit dem Pferdevirus infiziert und bis vor wenigen Jahren sind wir alle geritten. Doch als mein Ältester ungefähr 16 war, ließ seine Pferdebegeisterung nach - und das obwohl er im Turniersport mit seinem damaligen Pferd richtig erfolgreich war. Es dauerte aber noch fast 1 Jahr, bis er sich und uns das eingestehen konnte. 

Da sich das Ganze aber abgezeichnet hatte, sind wir nicht wirklich aus allen Wolken gefallen. Seine Schwester, die sich so oder so zusätzlich zu ihrem Pferd schon seit Monaten immer mehr um sein Pferd mitgekümmert hatte, übernahm das Pferd komplett und er sattelte um auf ein anderes Hobby, dem er bis heute treu ist und mit dem er sehr glücklich ist. Mit Pferden hat er überhaupt nichts mehr zu tun. Das ist zwar schade - aber nicht zu ändern und schon gar nicht zu erzwingen.

Warum ich das erzähle? Ganz einfach, es ist wichtig, dass Du Dir bewusst machst, warum Du reiten willst. Vielleicht hast Du zur Zeit diese innere Sperre, weil Du eben nicht mehr für Pferde brennst. In den 3 Jahren im Internat hat sich vielleicht Dein Interessengebiet verschoben. Du bist älter geworden, nicht mehr so unbedarft wie noch als Du kleiner bist. Du hinterfragst mehr, wägst Risiken ab, wo Du als Du kleiner warst, gar keine gesehen hast. Vielleicht hast Du die letzten 3 Jahre mit Menschen verbracht, die Dich in die Richtung geprägt haben. Vielleicht bist Du auch noch gar nicht so richtig wieder zu Hause innerlich angekommen und musst noch ins Familienleben und in all das, was dazu gehört zurück finden und Deine Unsicherheit schlägt sich auch in den alltäglichen Dingen von früher nieder.

Was von alle dem es ist, oder noch etwas total anderes, das kann Dir hier leider keiner sagen. Aber dass Du diejenige bist, die daran arbeiten kann, das schon. Du selber musst wissen, wie sehr Du reiten willst und ob Du Dich Deinen Ängsten stellen möchtest und kannst. Wichtig ist, dass die Menschen in Deinem Umfeld das wissen und Du dadurch auch den Druck es verbergen zu müssen, von Dir nimmst. Ich drücke Dir die Daumen. 

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Kommentar von Angelrose01
01.10.2016, 11:21

Danke :)

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Angst haben bedeutet, Etwas ungenügend zu kennen und deshalb lieber Abstand zu nehmen Wenn du das weißt, ist die Problemlösung theoretisch recht einfach, dauert aber oft einige Zeit. Ließ gute Bücher über pferdeverhalten ( ,z.b L.tellingtonJones soerzieht man sein Pferd), mach einen horsemanshipkurs, Geh zu den Pferden und erledige dort kleine Aufgaben wie eZaunpflege, Wasser pumpen, holz streichen usw. Und schaue immer mal wieder nach den Pferden. Wenn wer putzen kommt, hilf mit oder schau einfach mal zu. Lass dich auf dem bravsten Pferd führen und mach dabei folgende atemübung: 3 schritte einatmen, 4/später 5 Schritte ausatmen und gerne dabei dem roß den widerrist kraulen. Irgendwann kommt immer mal wieder der Punkt, wo dein körper übernimmt, denn der hat ein eigenes Gedächtnis und weiß, wie es geht... Laß es zu und staune, was alles doch noch geht. Wichtig wäre, daß Du dir alle Zeit der Welt läßt und nichts erzwingst. Ich hab gerade mal wieder so eine Frau im therapeutischen Training. Ihr hilft viel Bodenarbeit ohne und mit direkten Kontakt, Pferde Massage und geführt werden. Du schaffst das ! :-)

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tja...

die kindliche leichtigkeit des seins legt man irgendwann in vielen bereichen ab.

damit, dass du im lauf der zeit älter wirst, dich entwickelst, verschiedene erfahrungen und lebensschritte machst, beginnst du plötzlich über dinge nachzudenken.

damit verlierst du den unbekümmerten umgang mit den pferden, den du früher hattest. und die 3 jahre, die du quasi nur in den ferien daheim warst, fallen genau in die zeit dieses entwicklungsschrittes. und es gibt menschen, die werden sowieso vorsichtiger, wenn sie die kindheit hinter sich lassen. andere werden plötzlich risikobereit bis leichtsinnig.

du hast die grosse chance, im umgang mit den pferden deinen kopf zu nutzen und später dein bauchgefühl in verbindung mit dem verstand einzusetzen. was gar nicht schlecht ist im umgang mit pferden und beim reiten.

wenn du dich regelmässig mit den pferden beschäftigst, wirst du deine übervorsichtigkeit wieder verlieren. eine wichtige sache noch: nimm dir deinein lieblingssong - hör ihn ein paarmal. und immer wenn du in situationen kommst, in denen du neuerdings ängstliche gedanken durch deinen kopf schubst, fängst du an leise diesen song vor dich herzusingen. mit text. das sorgt dafür, dass für deine "bedenklichen" gedanken im kopf kein platz mehr ist.

dann wirst du lockerer.

beim reiten tausch deinen lieblingssong durch das lied "auf der schwäbschen eisenbahne". es gibt nichts besseres zur taktfindung beim reiten, als dieses lied. und zum locker sitzen - und überhaupt. (lach nicht. probiere es einfach aus).

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Kommentar von netflixanddyl
07.09.2016, 20:32

Das Lied werde ich mir wohl auch mal anhören..

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