Angst vor neuer Schule und deshalb Panikattacken und Suizidgedanken?

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5 Antworten

Also zuallererst: Suizidgedanken solltest Du begraben. Du bist gerade mal 14 und in diesem Alter an Suizid zu denken, bedeutet, den Rest eines vielleicht sehr glücklichen Lebens einfach so zu verschenken. Was Dir heute auf den Senkel geht, ist Dir morgen vielleicht völlig wurscht. Wie gesagt: Du bist gerade mal 14.

Aber zum Thema: es gibt viele Menschen - auch Teenager - die nach "normaler" Ansicht nicht normal sind. Aber bitte sag mir: was ist denn schon "normal"? Es gab und es wird immer Leute geben, die sich nicht in die üblichen "Schubladen" eingruppieren lassen und das auch gar nicht möchten. Warum machst Du Dir darüber soviel Gedanken? Du bist schon mal einen Schritt "weiter": Du weißt, dass Du ein bissel anders bist. Und?

Lebe Du Dein Leben und pfeif auf die anderen Leute. Dein Glück und Deine Zufriedenheit sind das Wichtigste in Deinem Leben.

Und wer sagt Dir denn, dass Du auf der neuen Schule nicht vielleicht genau so Leute treffen wirst, wie Du es bist?

Angst vor Neuem ist völlig normal. Ich habe mal gelesen, dass bei einem "Stress-Index" der Jobwechsel gaaaanz oben steht. Und jemand, der seinen Job wechselt - teilweise sogar freiwillig - macht dasselbe durch wie Du gerade: neues Umfeld, neue Firma, neue Kollegen, neue Abläufe. Der Mensch hat nunmal Angst - oder sagen wir mal: Respekt - vor Neuem.

Angst davor solltest Du nicht haben und brauchst Du nicht zu haben. Es gibt Leute, die sagen sich "oh mann, ich habe Angst, das schaffe ich niemals". Und es gibt Leute, die vor derselben Situation stehen und sagen "hey, wie aufregend, was Neues, was wird mich da wohl erwarten".

Dreh Deine Angst doch einfach um! Noch weißt Du doch gar nicht, was Dich dort erwartet. Es ist doch aufregend, in eine neue Schule zu kommen, viele neue Leute kennenzulernen und hey: vielleicht ist ja genau dort Deine neue beste Freundin?

Kopf hoch. Suizidgedanken mal vergessen und darauf freuen, dass Du die Chance hast, einen Neuanfang zu starten.

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Hallo YanaliaSaira,

es stimmt leider, Menschen können wirklich sehr grausam sein! Sie machen sich einfach nicht die Mühe, sich in die Lage des anderen hineinzuversetzen und fragen sich auch nicht, wie sehr ihre Worte und Taten einen anderen verletzen können.

Ja, warum gibt es Menschen, die andere diskriminieren? Da gibt es verschiedene Gründe. Z. B. ist es manchen früher ähnlich ergangen. Manchmal sind es auch die schlechten Vorbilder, die Kinder zu Hause haben, wenn Kinder sehen, wie Eltern, ältere Geschwister oder auch andere in der Familie miteinander umgehen. Des weiteren kann auch die eigene Unsicherheit oder ein Minderwertigkeitskomplex dahinter stecken. Wer andere erniedrigend behandelt, spielt den Starken, um von seiner eigenen Unsicherheit abzulenken.

Wichtig ist auch zu wissen, wen sich diejenigen, die andere heruntermachen gern als Opfer aussuchen. Das ideale Opfer ist jemand, der wenig Freunde hat und meistens allein dasteht. Auch kann ein andersartiges Aussehen, wie beispielsweise die Hautfarbe, Religion, Nationalität oder Behinderung einem diskriminierendem Verhalten Vorschub leisten. Man wird auch dann schnell zum Opfer, wenn man wenig Selbstvertrauen hat. Der Täter hat es bei solchen Personen ziemlich leicht, da sie sich meistens nicht wehren. Nun aber zum wichtigsten Punkt: Was kannst Du selbst tun, um aus der Opferrolle frei zu kommen? Hier sind einige Strategien, die Dir helfen könnten:

Versuche gelassen zu bleiben. Wer gelassen und ruhig bleibt, nimmt dem Angreifer den Wind aus den Segeln. Er bietet ihm keine Angriffsfläche mehr, da seine Schikanen ins Leere führen. Wenn man also dem anderen offen seine Gefühle zeigt, dann ist man ähnlich ungeschützt, wie in alter Zeit eine Stadt ohne Mauern - für jeden Feind eine leichte Beute. Wer jedoch seine Gefühle im Zaum hält, der ist für den Angreifer gleichsam uneinnehmbar. Das sagt sich natürlich leichter, als es ist und erfordert eine Menge Selbstbeherrschung.

Trete den Rückzug an, wenn es gefährlich wird. Es ist immer das Beste, Situationen und Orte zu meiden, wo der Angreifer ein leichtes Spiel hat. Hier gilt nicht das Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" sondern der Rückzug. Das hat nichts mit Feigheit, sondern eher mit Klugheit zu tun.
Manchmal lässt es sich nicht vermeiden, der feindschaftlich gesinnten Person gegenüberzutreten und ihm mit fester Stimme zu sagen, dass man sein Verhalten überhaupt nicht mag, dass es nicht witzig ist und es einen verletzt. Dabei ist es jedoch sehr wichtig, nicht herausfordernd oder beleidigend aufzutreten.

Suche auf jeden Fall das Gespräch mit einem verantwortlichen Erwachsenen. Es wäre gut, ihm genau Deine Situation zu erklären und ihn um Unterstützung zu bitten. Wenn es um hartnäckige Beleidigungen u.ä. geht, dann solltest Du auf keinen Fall zögern, Dir schnell Hilfe und Unterstützung zu holen. Allein wirst Du mit der Situation wahrscheinlich nicht fertig.

Wer Opfer von diskriminierendem Verhalten geworden ist, den mögen auch folgende Gedanken trösten: Gott versteht genau, was Menschen durchmachen, die schlecht behandelt werden und sie sind ihm nicht gleichgültig. Ich fand einen Text der Bibel besonders trostreich, der sehr gefühlvoll beschreibt, dass sich Gott um die Benachteiligten und Schwachen kümmern wird: "Denn er wird den Armen befreien, der um Hilfe ruft, Auch den Niedergedrückten und jeden, der keinen Helfer hat. Es wird ihm leid sein um den Geringen und den Armen, und die Seelen der Armen wird er retten. Von Bedrückung und von Gewalttat wird er ihre Seele erlösen, Und ihr Blut wird kostbar sein in seinen Augen "(Psalm 72:12-14). Dieses Versprechen schließt auch diejenigen ein, die von anderen schlecht behandelt werden. Ich habe hier auch die Bibel angeführt, da sie einem in Notzeiten viel Trost und auch hilfreiche Ratschläge geben kann. Sie zeigt auch, dass die Zeit kommen wird, in der es keine Menschen mehr geben wird, die andere diskriminieren und schlecht von ihnen reden.

Ich wünsche Dir, dass Du es schaffst, Dich künftig besser gegen die Angriffe der anderen wehren zu können, ohne dabei jedoch einen Gedanken an Rache zu haben. Versuche einfach, so gut es Dir möglich ist, die obigen Ratschläge umzusetzen. Sie haben schon vielen geholfen, der Sache ein Ende zu setzen oder zumindest besser damit umgehen zu können. Alles Gute und viel Erfolg!

LG Philipp

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Hey, 

anders zu sein ist nicht schlimm, egal wie. Damals bin ich auch alleine auf ein Gymnasium gegangen, ich kannte auch niemanden, dass war allerdings auch nicht schlimm, du kannst dich an vielen Gesprächen beteiligen, indem du einfach erzählst, was dir so alles passiert ist, ich war in meiner Klasse der einzige ohne sozialen Netzwerken, wie zum Beispiel Facebook. Ich war nie auf einer Party und gerade für eine 9. Klasse finde ich muss man dies auch nicht. Man braucht auch nicht mit der Mode gehen. Du solltest einfach ein bisschen mehr Selbstbewusstsein hervorbringen, ich weiß das ist einfacher gesagt als getan, jedoch sollte heutzutage jeder toleriert werden. Außerdem weiß ich echt nicht auf was für eine Schule du gegangen bist, denn auf den wirklich meisten Schulen wird niemand gemobbt. Das, was Mitschüler zu dir sagen, verstehen diese als Spaß, das solltest du dir nicht zu Herzen nehmen, du solltest eher darüber lachen, damit verschaffst du dir zum einen Respekt und zum anderen wissen deine Mitschüler, dass die Aussagen nicht einmal bei dir ankommen. Du kannst dir auch Respekt verschaffen, indem du zum Beispiel oft informiert bist über Politik oder ähnlichen Themen. Du solltest jedoch auf gar keinen Fall Angst haben, du solltest es vielmehr als einen Neuanfang sehen.

Grüße,

Professor Noxus                                                                                               Immer positiv bleiben!!!

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Kommentar von YanaliaSaira
10.08.2017, 21:53

Ich war auf  einer normalen Schule. Ich denke nicht, dass die anderen das im Spaß gesagt haben. Teilweise haben sie sich sogar von mir ferngehalten. ("Pass auf, der Sektenfreak kommt/Achtung, sonst weiht sie dich in einer schwarzen Messe dem Tode/Willst du wirklich mit Yanalia zusammenarbeiten? Du könntest dir Krankheiten holen.) Das waren noch die harmlosesten Beschimpfungen. Das ist kein Spaß mehr.

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Hallo,

beruhige dich erstmal. Ich weiß, dass das aufregend ist. Einen Schulwechsel (aufgrund eines Umzugs) habe ich auch schon mal gehabt und das ist sogar gar nicht mal all zu lange her. Aber das war gar nicht so schlimm wie ich gedacht habe. Die Klasse hat mich sogar recht nett aufgenommen. Ich hoffe, das wird bei dir auch so sein. Du packst das schon!

Hier ein paar Tipps die dich noch netter wirken lassen:

- Lächle oft: denn damit strahlst du positive Energie aus

- Fragen stellen: stelle den anderen Fragen, damit du ihnen zeigst, dass du   dich für sie interessiert

- sei höflich und nett

- verkrieche dich nicht in dein eigenes "Schneckenhaus"

(Wenn du willst, kann ich dir auch noch meine Erfahrungen schreiben)

Du bist vielleicht anders als andere, aber desswegen nicht doof oder hässlich oder sonst irgendwas. Und besonders Angst vor deinen Mitschüler und Mitschülerinnen brauchst du auch nicht zu haben. Wenn die es echt nötig haben, dich zu mobben, dann sind sie einfach nur doof oder denken nicht mit.

Suizid ist auch keine Lösung! Bringe dich nicht um. Du hast noch fast dein ganzes Leben vor dir. Du wirst bestimmt noch viele schöne Momente erleben (z.B. eine Hochzeit oder ähnliches). Das Leben hat manchmal Höhen und Tiefen. Du bist gerade an einem Tiefpunkt, aber glaub mir bald kommt vlt schon der nächste Höhepunkt. Also komm, du hast es nicht verdient, dich umzubringen!

Um deine Angst vor anderen Jugendlichen zu bändigen, kannst du auch zum Beispiel dich mal mit jemandem in dem Alter treffen oder dich in einem Verein anmelden.

Sei stark und glaube an dich!

Viele Grüße    gewitteroma ;)

PS: Wenn du noch Fragen hast oder so, kannst du dich gerne an mich wenden. Ich hoffe ich werde dir dann helfen können

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Kommentar von YanaliaSaira
10.08.2017, 22:24

Ja bitte, könntest du mir deine Erfahrungen schreiben?

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Sowas wie dich würde ich gerne als freundin haben, empfinde genau das selbe.

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Kommentar von YanaliaSaira
10.08.2017, 21:42

Sowas wie mich? Denk mal drüber nach;)

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Kommentar von mymanoymous
10.08.2017, 21:44

Was ist an dir du bist genau wo wie alle anderen ein Mensch. Jeder hat andere lebenssichten und ist eben anders wie es bei manchen auch anders sein kann/ist.

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Kommentar von mymanoymous
10.08.2017, 21:49

Ach so eine bist du also vllt hab ich eine krankheit und kann sachen nicht lernen;) oder schlimmeres wer weis du urteilst also schnell genau wie EIN NORMALER MENSCH. Sobald ich meine grammatik mag sollte es keinen schwein interessieren wie ich was schreibe;)

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Kommentar von mymanoymous
10.08.2017, 21:58

Dann solltest du als 'Mensch' mir genauer sagen was dich genervt hat an meiner antwort. Sons wird es missverstanden:)

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Kommentar von mymanoymous
10.08.2017, 22:05

Dann sieh der realität ins gesicht, das es auch Menschen geben die etwas schreiben was sie nicht so böse meinen man es aber falsch verstehen kann aber man es sich nicht desen bewusst ist das es andere MENSCHEN falsch verstehen können. Man.. und ich wollte nur was gutes meinen.

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Kommentar von surrealistisch
10.08.2017, 22:09

Was kann man daraus entschließen? Ihr solltet keine Freunde werden!!!!

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