Angst vor Narkose habt ihr schon einmal so etwas erlebt wie kommt das?

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4 Antworten

Also sowas ist mir noch nie passiert ich war hinterher immer sehr schlecht gelaunt und hab alle angeschnauzt sogar Ärzte xD Allerdings hatte ich mal ein wirklich exaktes Zeitgefühl mein vater so: weißt du wieviel stunden du da drin warst? Ich: ähm ungefähr 8 stunden? Mein Vater. Genau 8 Stunden.

Doch komisch.

Aber nein jetzt zu deiner Frage, geh entspannt rein, vielleicht kannst du ja vorher ein Beruhigungsmittel bekommen, das hab ich nämlich auch so öfter mal bekommen weil ich so panische angst hatte.

Ich hab echt früher auch Beruhigungsmittel gebraucht wenn ich eine Infusion bekommen hätte so schlimm war ich obwohl ich keine schlechte Erfahrung gemacht habe.

Einfach entspannen und vielleicht findest du es ja auch so witzig wie ich einfach bei der Narkose versuchen solange wie möglich wach zu bleiben, das lenkt echt super ab vor der Angst, so hab ich es immer vor meinen knochenmarkpunktionen gemacht ( ja ich weiß macht man normal ohne Narkose aber da ich angst habe mit Narkose nur schlecht ich hab auch vor Narkosen angst ).

Also zusammenfassend: Entspannen, eventuell Beruhigungsmittel und sich ablenken indem man versucht während die Narkose reinläuft so lange wie möglich wach zu bleiben.  

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Kommentar von ponyfliege
19.02.2016, 01:58

den beruhigungsshice kriegt man pauschal, es sei denn man lehnt ausdrücklich ab.

davon können aber die nebenwirkungen kommen.

es geht ja nicht um VOR, sondern um NACH der op.

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der narkosearzt HAT dich ernst zu nehmen.

ich denke, du solltest mit hilfe eines psychologen eine entspannungstechnik erlernen.

meist ist es nicht die narkose, die diese "nebenwirkung" hat, sondern das beruhigungsmittel, das pauschal erst mal jedem verabreicht wird und über dessen wirkung man nicht aufgeklärt wird. 

das kann durchaus paralyse (dein erlebnis) oder auch gedächtnisstörungen, orientierungsverlust und ähnliches auslösen, ausserdem übelkeit in den ersten stunden nach dem aufwachen.

wenn du ohne das psychopharmaka (meist am abend vorher und am morgen der op) auskommen könntest,  wäre schon viel gewonnen.

ausserdem kannst du bestimmen, dass du zur schmerzlinderung kein opiat bekommen möchtest, dann bist du nicht so benommen. es gibt genug andere sehr wirksame schmerzmittel. das opiat wird gegeben, damit der aufwachende patient "pflegeleichter" ist, man also weniger personal braucht.

je klarer du bist, desto weniger angst hast du. je weniger medikamente (grad psychopharmaka und opiate) du bekommst, desto weniger nebenwirkungen verursacht die narkose.

google dir mal die nebenwirkungen von tranxilium. das ist für gewöhnlich das mittel, das vor der op gegeben wird.

du solltest also progressive entspannung trainieren oder autogenes training machen,  das nützt in jedem fall. damit kannst du dich selber entspannen und es hilft auch gegen die angst.

gute besserung.

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Kommentar von ponyfliege
19.02.2016, 01:55

das mit dem opiat und dem beruhigungsmittel schreibt man auf den einwilligungsbogen für die op. dann MüSSEN sie sich dran halten, weil es dein ausdrücklicher wille ist.

auch die einwilligung für weitergehende operationen, wenn während der op noch was entdeckt wird, was man gleich mit operieren kann, würde ich nicht ohne weiteres unterschreiben. genau fragen. erst dann unterschreiben.

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Wenn du das nächste mal operiert wirst, sag nicht, dass du während der OP mal aufgewacht bist. Dann bekommt der Anästhesist auch keine Angst, dass die Narkosemedikamente bei dir nicht so wirken als bei anderen Patienten. Dann bekommst du auch nicht so eine tiefe Narkose damit du nicht wieder aufwachst und bist auch nicht mehr so lange benommen bzw. sediert. LG

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narkose ist ja ein zustand der vorübergehenden bewußtlosigkeit, ähnlich wie tiefschlaf, in dem du dir deiner nicht bewußt bist.

das zurückkommen und aufwachen ist mit symptomen der orientierungslosigkeit, verlust der selbstkontrolle, und weiteren einschränkungen verbunden.

keine angst: es geht vorbei, aber braucht seine zeit.

wer dazu in der lage ist, kann diesen zustand genießen.

ich empfand meine narkosen (das ware einige) als entspannend und konnte mich wohlfühlen.

versuch das dochmal: positiv rangehen und positiv ausklingen lassen.

viel erfolg!

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Kommentar von ponyfliege
19.02.2016, 02:00

wenn man KEINE beruhigungsmittel vorweg bekommt, ist man sofort nach dem aufwachen VOLL da.

nix orientierungslosigkeit, nix verlust der selbstkontrolle, nix kreislauftanz. augen auf und muter. wenn auch noch etwas schlapp.

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