Was kann ich gegen die Angst vor MS machen?

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6 Antworten

Ausgehend von deinen Schilderungen klingt das für mich alles sehr psychosomatisch - deine körperlichen Beschwerden beruhen möglicherweise einfach auf deiner psychischen Labilität.

Ich würde dir empfehlen, dich von deinem Hausarzt an einen Psychologen oder Psychiater überweisen zu lassen. Man sollte nämlich nie die Wirkung der Psyche auf den Körper unterschätzen.

Was du selbst machen kannst: Höre auf, irgendwelche Krankheitssymptome zusammenzugoogeln - damit machst du dich nur unnötig verrückt und verstärkst möglicherweise sogar psychisch bedingte körperliche Symptome,

Ich bin kein Arzt und daher ist obiges meine rein persönliche Einschätzung und Empfehlung aufgrund deiner Beschreibung.

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Kommentar von Raphaa2011
27.10.2015, 17:19

Meine Frage ging eigentlich noch weiter aber kann dies gerade nicht hier einfügen. Warum auch immer 

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Hallo.      

Ist denn nun MS diagnostiziert wurden von einem Arzt? 

Viel Menschen machen sich selbst durch die ganzen Horrordiagnosen nicht nur hier sondern allgemein im Netz selbt todkrank. Man braucht nur das Symptom Bauchschmerzen zu schreiben schon hagelt es in Foren und tlw auch hier, nur so von Diagnosen, von Krebs über Pest bis hin zu beiden zusammen. Ferndiagnosen von selbsternannten Hobbyärzten sind genauso unseriös wie der Enkeltrick. 

Mach dich bitte nicht durch irgendwelche Superdiagnosen im Internet verrückt,  wenn du Beschwerden hast, dann gehe immer wieder zum Arzt, lasse dich fachlich untersuchen bis man herausgefunden hat, was die Ursache ist. Und wenn du den Ärzten 20 mal in der Woche auf die Füße trittst, das spielt keine Rolle. In vielen Fällen steckt eine ganz harmlose banale Ursach dahinter, vlt. auch bei dir.      

Liebe Grüße, FlyingDog 

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Als ich beim Neurologen war schloss er allerdings sofort alle organischen Erkrankungen aus als ich ihm sagte das meine Mutter an Leukämie erkrankt ist und schob dies auf die psychische Ebene. Außer ein paar Neurologischen Grunduntersuchungen und NLG von Armen und Beinen hat er nichts gemacht. Er schlug mir vor mich bei einem Psychotherapeuten vorzustellen und eine Therapie anzufangen. Ich hatte große Glück und bekam sofort einen Platz beim Psychologen und habe mit einer Gesprächstherapie angefangen. Dies war jetz vor c.a 2-3 Monaten. Bin alle 2 Wochen bei meiner Therapeutin und rede mit ihr. Dies hat mir aber noch nicht wirklich geholfen. Nehme auch seid c.a 3 - 4 Wochen Anti Depressiva die mir mein Neurologe verschrieben hat. Hatte jetz vor c.a 1 1/2 Woche das Gefühl das es jetzt mal ein bisschen besser wieder wird bis am Mittwoch Abend meiner Mutter an den Folgen der Leukämie verstarb. Seitdem sind die körperlichen Symptome kaum noch auszuhalten und sie werden immer stärker. Jetzt schießen 1000 Gedanken durch meinen Kopf und ich fühle mich einfach schlecht. Ich sehe das jetz als 3 verschieden Sachen an. Einmal das es mir psychisch schlecht  geht auch in den Zeiten als es meiner Mutter mal wieder besser ging. Dann muss ich jetzt noch mit dem tot meiner Mutter fertig werden. Und dann habe ich noch das Gefühl an MS erkrankt zu sein. Ich fühle mich so als würde es für mich keinen Ausweg geben und weiß einfach garnicht mehr weiter. Manchmal habe ich das Gefühl das ich nichts mehr fühle und und und. Die Gedanken in meinen Kopf spielen verrückt und das ging aber auch schon die Zeit bevor meiner Mutter starb so. Ich denke das es für mich keinen Ausweg mehr aus dieser Situation gibt und ich mich irgendwann umbringen werde weil ich so nicht mehr leben will. Ich weiß auch nicht warum ich das jetz hier alles auf schreibe aber villeicht kann mir ja doch jemand helfen. Zu meiner Person : spiele Fußball im Verein was ich auch gerne mache aber im moment nicht mehr wegen den körperlichen Beschwerden, habe viele tolle Freunde mit denen ich gerne was unternehme und sie sind auch alle für mich da wegen der Situation meiner MutterVerlauf der Krankheit von meiner Mutter: November letzen Jahres an Leukämie erkrankt. Hat dann sofort ein sehr starke Chemo Therapie bekommen die aber leider nicht die gezielte Wirkung hatte. Sie durfte dann im Januar wieder Nachhause. Hat dann für 4 Monate eine schwächere Chemo bekommen (5 Tage im Monat immer ). Nach 4 Monaten waren alle Leikämie Zellen verschwunden und die könnte transplantiert werden. Dort ist alles gut gelaufen und die dufte nach 6 Wochen in der KMT wieder nachhause. Nach 2 Wochen Zuhause wurden bei einer Routine Untersuchung wieder Leukämie Zellen gefunden und die ärtzte sagten das es jetzt keine Hoffnung mehr gibt. Das war vor c.a 9 Wochen. Dann hat sie aber trotzdem nochmal einer sehr starke Chemo bekommen und es geschah vorerst ein Wunder. Nach c.a 3 Wochen waren wieder alle Leukämie Zellen verschwunden aber ihre Blutwerte stiegen nicht. Bis dann jetz vor c.a 3-4 Wochen die Zellen wieder da waren und die Behandlung eingestellt wurde.Ich weiß dieser ganze Text ist undeutlich und komisch geschrieben aber mir fällt es mega schwer mein eigentliches Problem zu beschrieben deswegen habe ich einfach alles was gerade in meinen Kopf war aufgeschrieben. Ich weiß auch das ich gleich wieder denke das ich die Hälfte vergessen habe und und und ..Liebe Grüße :(

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Kommentar von Annelein69
27.10.2015, 17:31

Das tut mir sehr leid für dich und deine Mutter.Den tot der Mutter verkraftet man nicht gard eben mal,ich kenne das.Du bist in Behandlung und das ist auch gut so.Bleib dort,mach weiter damit.Es wird besser.

Ich sage immer,meine Mutter ist nun seit 8 Jahren tot,mein Vater seit 4 Jahren,die Trauer wird nicht weniger,vergeht auch nicht,aber die Zeit hilft einem damit umzugehen und das unausweichliche zu akzeptieren.Heute kann ich ein normales Leben führen und bei dir wird es auch so sein.Alles Gute für dich.

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Kommentar von Enzylexikon
27.10.2015, 17:38

Hatte jetz vor c.a 1 1/2 Woche das Gefühl das es jetzt mal ein bisschen besser wieder wird bis am Mittwoch Abend meiner Mutter an den Folgen der Leukämie verstarb. Seitdem sind die körperlichen Symptome kaum noch auszuhalten und sie werden immer stärker.

Das sind typische Anzeichen für Beschwerden, die auf psychische Ursachen zurückzuführen sind.

Der Tod eines Angehörigen droht oft auch psychisch stabile Menschen zu überfordern - umso verständlicher ist es, wenn eine bereits psychisch angeschlagene Person derart heftig reagiert.

Von einer Psychotherapie kann man nicht erwarten, innerhalb weniger Monate umwerfende Ergebnisse zu erzielen.

Ich bin der Ansicht, dass es dir langfristig sehr gut tun wird, die Therapie fortzusetzen. :-)

Fixiere dich nicht zu sehr auf diese MS-Geschichte - dein gesundheitliches Problem betrifft eher deine Psyche.

Der Neurologe hätte eine Multiple Sklerose längst erfolgreich diagnostiziert, wenn sie tatsächlich vorhanden gewesen wäre.

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Und genau bei der Psyche solltest du ansetzen.Du glaubst gar nicht wie viele Symptome die Psyche hervorrufen kann.Du solltest zu jemandem gehen der sich auskennt,dem du dein Leid anvertrauen kannst.Die Angst um deine Mutter,die du sicherlich hast,spielt auch eine Rolle.Ich kenne das und sag das nicht einfach so.Bevor du  einen Ärztemaraton beginnst,bring deine Seele wieder in Ordnung.

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Ich habe mich wirklich sehr viel über diese Krankheit informiert und die Beschwerden wurden plötzlich immer mehr. 

Dieses Phänomen lässt sich auch bei Medizinstudenten beobachten. :)

Du hast keine MS. Du hast ein seelisches Problem, deine Psyche läuft grad Amok.

Das mit dem Tod deiner Mutter tut mir sehr leid für dich. Es ist nicht leicht, den Tod eines nahen Angehörigen zu verkraften. Eine Krankheit entwickeln ist allerdings auch keine Lösung.

Ich wünsche dir alles Gute für deinen weiteren Weg. 

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