Angst vor Halluzinationen

5 Antworten

In der Pubertät hatte ich das auch mal. Dagegen hat geholfen, für ausreichend Sauerstoff zu sorgen. Das heißt, beim Einschlafen immer auf dem Rücken liegen. Denn in Bauch- oder Seitenlage ist das Rippenfell eingeklemmt, so dass man maximal das halbe Lugenvolumen nutzt. Das führt zu Sauerstoffmangel und damit zu diesem Zustand.

Seit ich mir angewöhnt hatte, vor dem Einschlafen das Zimmer gut zu lüften und garantiert nur auf dem Rücken zu schlafen, war das Phänomen weg und kam nie wieder.

Wie alt bist du wolfmann? Ich frage deshalb, weil es einen Unterschied macht, ob du jugendlich oder erwachsen bist, wenn ich dir einen Tip dazu gebe.

ich bin 15 Jahre alt

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@wolfman98

Unter Schlafparalysen habe ich in diesem Alter auch gelitten. Gesehen habe ich zwar nichts, aber ich wurde wach und hatte das Gefühl, es sei jemand im Zimmer. Ich hatte rasende Angst und dachte, gleich setzt mein Herz aus. Zur gleichen Zeit hatte ich auch ein sehr merkwürdiges Gefühl, wenn ich vom Wachzustand in den Schlaf herübergegangen bin. So als ob ich durch einen Tunnel gehe, der von rechts nach links wackelt. Es war eine Eintrittskarte in eine andere Welt.

Heute muß ich mir diesen Zustand mühsam erarbeiten.

Zu den sehr unangenehmen Erfahrungen während der Paralyse: Mir hat es damals geholfen, mir vor dem Einschlafen diese Situation vorzustellen und mir auch vorzustellen, was ich sehen WILL und wie ich mich dabei fühlen WILL. Es hat funktioniert, die Angst und das Herzklopfen waren weg.

Ehe ich durch diesen Tunnel ging, habe ich mir vorgestellt, daß ich mich zwar nicht bewegen kann, wenn ich wach werde, aber daß ich schöne Dinge sehe und daß ich mich gut dabei fühle.

Versuch es mal, auch wenn es merkwürdig klingt. Konzentrier dich auf das, was du erleben willst. Die Angst wird dann wegbleiben, weil du es gedanklich positiv veränderst.

Diese Schlafparalysen scheinen etwas Typisches für das Jugendalter zu sein. Ich habe es mit 17 Jahren schon nicht mehr gehabt und als Erwachsene noch niemals wieder.

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Hey du, mir ging es mal so ähnlich wie du! Das ist gut wenn du schon mal begriffen hast, das es keine Bedrohunge sind.. Darf ich fragen ob du Angst vor dem einschlafen hast? Vielleicht hilft es dir ein Tagebuch zu führen, indem du die Gestalten beschreibst und deine Ängste formulierst..

ich muss sagen, dass es richtig komisch ist. Eigentlich weiß ich, dass es keine Bedrohungen sind, aber trozdem hab ich angst vor ihnen. echt komisch....

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@wolfman98

Neee kann dich voll verstehen, klar erschreckt man sich trotzdem Kann dir nur empfelen, bevor du einschläfst zu versuchen ganz intensiv an schöne Dinge zu denken..das ist eigentlich das wichtigste. Vielleicht erfindest du eine Geschichte, irgendetwas was dich ablenkt! Du darfst keine Angst davor haben, das du wieder etwas sehen könntest, sondern deine Gedanken auf einen anderen Punkt verlagern! Wenn das trotzdem nicht hilft würde ich es mal mit dem Tagebuch versuchen.. Die beiden Dinge haben mir auch geholfen, hoffe sie können dir auch helfen!

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@wolfman98

Die Angst ist Teil des Traums. Man träumt nicht nur in Bildern und Geräuschen, sondern auch in Emotionen. Die sind eigenständiger Traumbestandteil und müssen nicht mit den Bildern übereinstimmen.

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