Angst vor Gesundheitsproblemen - Psychische Symptome oder real?

6 Antworten

Offensichtlich ist Krankheit das zentrale Thema in eurer Familie, damit bist du aufgewachsen und hast es verinnerlicht. Jetzt steht für dich eine Art "Deprogammierung" an. Schreibe dir am besten die Glaubensätze, die in deiner Familie bestehen bestehen bzw. die verinnerlicht hast auf, um sie dir bewußt zu machen. 

Dann kannst du z. B. mit Vergebungsarbeit beginnen: "Ich vergebe mir, dass ich auf Krankheit fixiert bin", "Ich vergebe meiner Mutter, dass sie auf Krankheit fixiert ist" usw. Dabei kannst du statt Krankheit die Symptome einsetzen. Das ist eine sehr wirksame Methode sich von negativen Glaubensätzen zu lösen.

Hallo,

ich habe gerade deine Frage gelesen und dann noch ein paar Fragen aus der Vergangenheit, und zwar aus folgendem Grund:

meine Mutter gibt mir die 'Diagnosen' - Schmerzen in den Seiten könnten auf Nierenprobleme hinweisen

Sport... da sagt aber meine Mutter dass dadurch mein Magen hochrutschen könnte

Ich habe den Verdacht, dass deine Mutter stark hypochondrische Züge hat und sie diese an die ganze Familie weitergibt.

Einerseits sagt deine Mutter, dass du dich zu wenig bewegst, und wenn du dich dann bewegst, sagt sie dir "Vorsicht, da könnte was ganz Schlimmes passieren".

Das finde ich schon mehr als grenzwertig, bei mir läuten da die Alarmglocken.

Sie widerspricht sich, das ist irrational und das hat vielleicht schon krankhafte Züge. Wenn man die ganze Kindheit unter einem solchen Einfluss aufgewachsen ist, ist es nicht verwunderlich, eine Prägung in dieser Richtung mitbekommen zu haben.

Deine Mutter ist nicht dein Arzt und es wäre besser, wenn sie sich mit solchen "Diagnosen" und Befürchtungen, dass immer das Schlimmmste passieren könnte, zurückhalten würde. Wahrscheinlich ist sie dazu aber nicht in der Lage.

Aber du bist in der Lage, selbstständig zu denken. Du bist jung, aber alt genug, du hast die Fähigkeit nachzudenken, du stellst dir (und anderen) Fragen und das ist gut so.

Wenn du Schmerzen hast oder dich krank fühlst, ist es richtig, das von einem Arzt abklären zu lassen.

Unabhängig davon und langfristig könnte es dir vielleicht helfen, mit jemandem über deine Familie/deine Mutter nachzudenken, um zu verstehen, was da abläuft. Mein Eindruck ist, dass du mit dem Nachdenken über deine Familie eh schon angefangen hast ("... lebe buchstäblich in einer kranken Familie.")

Wenn du es schaffst, dich von dem EInfluss deiner Mutter, was deinen Gesundheitszustand betrifft, zu lösen und deine Gesundheit selbst beurteilst, kann sich das posltiv auf dein Leben auswirken.

Nur du entscheidest, ob du Medikamente oder zusätzlich Vitamine einnimmst.

Ich hoffe, ich bin dir mit meinem Beitrag nicht zu nahe getreten. Nimm ihn bitte nicht als eine "Wahrheit" oder ein "Wissen", sondern nur als einen Eindruck, der auch falsch sein kann.

Ich möchte dir meine Gedanken nur als Denkmöglichkeit vorstellen. Nur du kannst entscheiden, ob sie für dich etwas bedeuten, ob sie relevant, zutreffend sind, ob du darüber nachdenken möchtest oder nicht.

In diesem Sinn, alles Gute.

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Zum Arzt gehen werde ich bald und mir mal Termine hier und da geben lassen. Lungenarzt, Urologe und Magenspiegelung stehen da auf der liste. Mir selber geht es schon gar nicht mehr gut wegen der ganzen Angst. Emotional und Psychisch. Während ich verstehe das so ziemlich jeder in meiner Familie irgendetwas hat wie zum Beispiel Herzprobleme, Lungenprobleme oder ähnliches muss dies hoffentlich nicht auf mich zutreffen. Nunja, Herz Probleme sind in der Familie weit verbreitet.

Ich kann selber auch sagen dass ich mich eigentlich "Gesund" fühle, aber die schmerzen hier und da und immer wiederholt an den gleichen stellen ist etwas das mir doch sorgen bereitet, vor allem wenn meine Mutter mit dingen wie COPD, Zwerchfellbruch, Asthma, Schlaganfall usw ankommt (Da sie diese ja selber hat). Das macht es für mich nicht einfacher damit klar zu kommen.

Und ich persönlich bin schon emotional sehr empfindlich.

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@ACCLoeschen

Achso, deine Mutter hat das alles, COPD, Zwerchfelldurchbruch, Asthma und Schlaganfall? Krass. Dann habe ich das falsch verstanden, entschuldige bitte. Ja, dann mach mal die Untersuchungen. Das ist natürlich eine große Belastung, und ich drück' dir die Daumen, dass du gesund bist.

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Meinst du mit "kranker Familie" psychisch oder körperlich krank, oder beides?

Manche Menschen sind schmerzempfindlicher als andere und nehmen ihren Körper sehr genau wahr. Meistens sind die Beschwerden auf harmlose Ursachen zurückzuführen. Es kommt aber darauf an, wann die Beschwerden auftreten, wie oft und wie stark. Wenn man keine genaueren Infos dazu hat, ist es schwer einzuschätzen, ob es sich um ein ernsthaftes körperliches Problem handelt oder nicht.

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Körperlich größtenteils. Ich denke von allen hat meiner Mutter das meiste. Da ist man besser dran anzufangen aufzuzählen was meine Mutter nicht hat. Und mit dem im Gewissen ist es nicht gerade einfach damit zu leben.

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Guten morgen erstmal, meine frage lautet ich war grade beim arzt und er sagte mir ich hab eine Schilddrüsenunterfunktion mit dem TSH Wert von 4,80?

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Symptome lauten

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Sonst so typische Symptome wie Müdigkeit und Gewichtszunahme hab ich nicht, dass ich sehr unheimlich finde, weil die gelisterten Symptome gar nicht zu einer unterfunktion passen und ich mir somit angst mach das ich ein Traumata hab oder oder eine psychische Störung und ich grose Angst hab, aber daran zweifel ich eher, weil die Symptome fingen einfach an. Könnten soche Symptome sowas mit sich haben?

Die anderen Bereiche sind im Normbereich auser der Tsh Wert. Ich bin 18 jahre alt und männlich.

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