Angst vor falscher Entscheidung?

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7 Antworten

Du weißt aber schon, dass das Sorgerecht mit dem Umgangsrecht nichts zu tun hat. Das kannst du dem Vater auch bei alleiniger Sorge nicht verbieten.

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Kommentar von Sina201111
26.11.2016, 11:36

Auch das Umgangsrecht wenn es nicht funktioniert muss gerichtlich geregelt werden wenn beide Parteien nicht auf einen Nenner kommen. 

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@ Sina

Das hätte mich auch gewundert. Dann weiß ich, aus welcher Ecke es kommt......

Der Mut dazu fehlt vielen Frauen. Oft erliegen sie der Hoffnung, dass sich was ändert und sich solche Vorfälle nicht wiederholen, weil es zu eigener Reflektion auf ein gezeigtes Verhalten kommt.

Du musst dir dennoch keine Gedanken machen. In einer Sache hast du Zeugen. Und wenn sie zu dir stehen, lassen sie dich auch in einer Verhandlung nicht im Stich.

Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass es zu einer Entscheidung und Regelung kommt, wo insbesondere das Kind keinen seelischen Schaden nimmt.

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Du schreibst, die Morddrohungen fanden unter Zeugen statt. Zeugen nutzen Dir gar nichts, wenn sie nicht auch aussagen. Würden die Zeugen für Dich aussagen?

Wenn Du glaubhafte Zeugen für seine  Aggressivität beibringst, kann ihm die Richterin unmöglich ein Umgangsrecht zugestehen. Dass seine Mutter zu ihm hält, verstehe ich, schließlich verliert sie ja auch ihren Enkel.

Sprechen Deine Eltern für Dich? Geht Dein Shn in eine Kinderkrippe? Dann könnten evtl. die Erzieherinnen für Dich sprechen.

Mir ist einer Deiner Sätze aufgefallen:

Ich habe mich letztes Jahr von dem Kindesvater meines Sohnes getrennt
aufgrund der vielen häuslichen Gewalt die von ihm überhand nahm sowie
auch Drohungen."

Du hast Dich erst getrennt, als Dir seine häusliche Gewalt zu viel wurde? War sie vorher erträglich? Wie viel Gewalt hättest Du akzeptiert, ohne Dich zu trennen?

Für einen wirklichen Neuanfang (ich glaube Dir, dass Du wirklich neu anfangen willst) rate ich Dir, über diese Dinge genau nachzudenken.

Gewalt ist nie akzeptabel. Für Deinen Sohn ist jede Art von Gewalt schädlich. Auch "eins hinter die Löffel" ist Gewalt.

Ich wünsche Dir viel Kraft, die brauchst Du wirklich, und Erfolg.

Und ich wünsche Dir einen guten wirklichen Neustart.


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Kommentar von scharrvogel
26.11.2016, 10:36

Wenn Du glaubhafte Zeugen für seine  Aggressivität beibringst, kann ihm die Richterin unmöglich ein Umgangsrecht zugestehen. Dass seine Mutter zu ihm hält, verstehe ich, schließlich verliert sie ja auch ihren Enkel.

glaubhafte zeugen gibt es nicht im familiengericht. nirgends wird soviel gelogen wie dort. für jeden zeugen der km, bringt der kv zwei andere die das gegenteil erklären. darum werden solche zeugen auch nicht gehört.

da eltern in der regel bei trennungen recht viel dummes zeug reden, werden die aussagen der mutter nicht weiter zur kenntnis genommen und unter der rubrik "jaja- alles tausendmal gehört" abgelegt. was er zur km sagte oder ihr tat, steht in keiner relation zum kind, den dem hat er nix getan. somt bekommt er aber natürlich sein gsr und sein umgangsrecht.

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Alles was du beschreibst spricht für dich - deine Chancen stehen sehr gut. Aber wie du schon sagst gibt es immer eine Möglichkeit.

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Kommentar von scharrvogel
26.11.2016, 10:33

wie kommst du auf diese glaskugelerklärung? alles spricht für den vater, er wird sein gsr bekommen. ihre chancen stehen gut, dass sie irgendwann das sorgerecht verliert an ihn, wenn sie sich weiter gegen seine rechte sperrt.

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Ich denke das die Leute dort schon sehen wer falsch und ehrlich ist .

Ich denke nicht das der Staat das Kind an jemanden übergibt der gegenüber seiner Frau in der Vergangenheit körperlich handgreiflich geworden ist und ihr gar mit Morddrohungen droht.

Wenn du da Beweise hättest wäre das ganze schon für ihn gegessen.

Auch so denke ich das er kaum Chancen hat an das Kind ran zu kommen.

Ich denke das du dir da keinerlei Sorgen machen musst.

Schade auch das es immernoch solche Idioten gibt die so mit Frauen ungehen.Die sollte man direkt nach Syrien schicken oder die Nüsse bis über die Ohren ziehen 😂

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Kommentar von scharrvogel
26.11.2016, 10:38

doch genau das wird das gericht tun. denn dem gericht ist es völlig rille, wie die eltern miteinander übergehen. die beweise werden keinen interessen, es sei denn es sind beweise das der kv das kind schwer misshandelt hat und schwer missbraucht, sprich vergewaltigt.

er wird ganz selbstverständlich sein umgangsrecht bekommen und zwar in dem maße das er sich wünscht und er wird auch gemeinsames sorgerecht bekommen.

als dumm stellt sich die mutter dar und wird auch als solche vorgeführt werden, die dem vater die rechte entsagen will.

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du hast dich also geweigert das gemeinsame sorgerecht zu erklären. somit ist der vater zum gericht um dort eine entscheidung gegen dich zu erzwingen. das wird ihm auch gelingen, da du keinerlei gründe vorbringst die gegen das gsr sprechen.

wie oft er umgang hatte oder was deine private geschichte ist in der vergangenheit sind für den richter völlig uninteressant. die entscheidung für gsr wird der richter also völlig richtig entscheiden. wenn du also vor gericht mit deinen räuberpistolen kommst er hätte dich geschlagen, dir morddrohungen ausgesprochen und dir was getan, wird der richter dich ganz kräftig anranzen, was deine geschichte für eine relation zum sorgerecht hat - nämlich garkeine. deine zeugen kann der vater mit mehreren zeugen seiner wahl sofort unschädlich machen, indem sie genau das gegenteil behaupten. somit ist die geschichte egal. zudem deine zeugen nicht gehört werden.

weiterhin hat der vater das recht auf umgang. dieses recht hast du bereits mehrfach missachtet, indem du das verweigerst. das kann dich über kurz oder lang das sorgerecht kosten.

weiterhin sieht es so aus, als hättest du mit absicht eine große entfernung gebracht, somit kann der kv mit guter argumentation dafür sorgen, dass du die kosten trägst um das kind zu ihm zu bringen, weil er es nicht aufbringen kann. drum überlegt man vorher, bevor man große distanzen einlegt. könnte auch sein, dass kind bei irgendeinem umgang nicht wieder kommt und bei vati bleiben wird - er bekommt ja demnächst gsr und abr gemeinsam mit dir. somit ist der endgültige verbleib des kindes bei dir eh nicht in stein gemeißelt.

hier hilft dem vater auf augenhöhe zu sehen und nicht so wie du es derzeit tust, von oben herab.  das kostet dich den kopf irgendwann.

der vater also hat das recht auf gsr und wird dies bekommen. finanziell günstiger wäre es für dich im jugendamt gewesen. das du dich selbst noch in schlechtes licht gesetzt hast durch deine aufregenden geschichten, weißt du sicher selbst. damit zeigst du nicht, dass du für das kindeswohl arbeitest auf elternebene, sondern nur, dass du die paarebene nicht verlassen kannst. seine argumentation genügt: ich will entscheidungen zum wohle des kindes treffen können. solange er das kind nicht schwer missbraucht und misshandelt hat - spricht ihm keiner das sorgerecht ab. das hat er in sack und tüten.

weiterhin wird er umgang zu deinen lasten einklagen oder gleich vor ort klären lassen:

- 2-3 nachmittage die woche mit einer übernachtung.

- jedes zweite we von fr-so

- hälftige ferien und feiertage,

- drei wochen sommerurlaub.

erster gang wäre also - welchen der zwei weihnachtsfeiertage ist es bei dir und dann geht kind bis jahresende zu vati. werde erwachsen und sperre dich nicht am laufenden band gegen die rechte des kv. das könnte dir sonst sauer aufstoßen, indem ein richter beschließt, dass kind bei kv besser aufgehoben ist, da du nicht bindungstolerant bist.

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Kommentar von Nashota
26.11.2016, 10:44

Beim Umgangsrecht ist jedoch stets das Kindeswohl zu beachten. Zudem muss sichergestellt werden, dass es bei der Ausübung des Umgangs nicht zu weiteren Misshandlungen und Verletzungen gegenüber dem gefährdeten Elternteil kommt. Kommt eine einvernehmliche Lösung zwischen den Elternteilen nicht zustande, entscheidet das Familiengericht über den Umfang und die Ausübung des Umgangsrechts.

Das Gericht kann das Umgangsrecht einschränken oder ausschließen, soweit dies für das Wohl des Kindes erforderlich ist. Wenn das Kindeswohl erfordert, kann das Familiengericht auch anordnen, dass der Umgang nur in Anwesenheit eines „mitwirkungsbereiten“ Dritten stattfindet; dies kann u. a. ein Träger der Jugendhilfe oder ein Verein sein, der dann jeweils bestimmt, welche Einzelperson diese Aufgaben wahrnimmt.

Diese Regelung wird als „beschützter“ oder „betreuter Umgang“ bezeichnet. Das Familiengericht kann auf diesem Wege erreichen, dass Besuche der Kinder an einem neutralen Ort im Beisein einer Fachperson stattfinden.

http://fachanwaeltin-familienrecht-mannheim.de/2009/02/schutz-bei-haeuslicher-gewalt/

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Kommentar von Sina201111
26.11.2016, 10:51

Hallo scharrvogel, ich habe keineswegs ihm den Umgang mit dem Kind verwehrt. Im Gegenteil ich bin sehr oft diesbezüglich auf ihn zugegangen und habe ihn meinerseits gefragt. Mit den Antworten er habe keine keine Zeit wo sich dann aber hinterher rausstellte das er diese gehabt hätte sind auch nicht wirklich nett. Das Problem an dem ganzen ist ja ich WÜNSCHE mir sogar das er den Umgang mit dem kleinen erlernt. Das sie eine Bindung zueinander bekommen und da zählt in erster Linie nicht die Distanz. Sowas kommt selbst in den besten Familien vor das Frau oder Mann sich trennen und derjenige woanders durchstartet und alles geregelt funktioniert. Was das finanzielle betrifft der werte Herr ging arbeiten bis zum September. Jetzt schaukelt man sich die Eier und versucht Menschen einzuschüchtern mit dumm dämlichen Argumenten. Das meine Vergangenheit nicht zur Debatte steht oder sogar zeugen das weiß ich selbst. Ich selbst will für das Kind einen geregelten Umgang finden ich wünsche  mir nur erstmal das es langsam pö a pö von statten geht. Die beiden haben null Bindung zusammen da er sich auch in der Vergangenheit eben wenig bemüht hat wo auch ich immer wieder versuchte habe das zu ändern. - auch das Jugendamt ist der selben Meinung das ohne eine gewisse Bindung man sich nicht einfach auf das Kind quasi stürzen kann, dem Kind weiß ja gar nicht wie es ihm geschieht! Daher erlaube ich mir zu sagen er hegt null Interesse an dem kleinen! Es geht ihm nur um die reine Entscheidungsmacht und mal eben groß hier schreien. 

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Gerichte geben eigentlich immer der Mutter das Sorgerecht, außer das Kind äußert, daß es unbedingt zum Vater will.

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Kommentar von scharrvogel
26.11.2016, 10:32

falsch. gerichte geben in der regel das gemeinsame sorgerecht den eltern, es sei denn der vater hat das kind massiv missbraucht und misshandelt. davon steht hier nix.

gemeinsames sorgerecht ist recht des vaters, schon einige jahre.

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