Angst vor erster Therapie Stunde, was kommt auf mich zu?

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6 Antworten

Eine Therapie ist eine sehr gute Sache und du brauchst davor überhaupt keine Angst zu haben.

In der Regel ist es so, das die ersten Stunden  dazu genutzt werden damit du und der Therapeut euch besser kennen lernt. Dabei kann sich jeder ein Bild von jeweils anderen machen und feststellen ob die Chemie stimmt oder nicht. Wenn nicht, dann hast du das Recht und auch die Möglichkeit zu einem anderen Therapeuten zu gehen.

Aber du solltest dem ganzen auch nicht zu viel Gewicht beimessen und zu viel auf die Chemie und Sympathie achten. Sicher macht das vieles einfacher, aber wichtiger ist, das dir der Therapeut helfen will. Du willst ihn ja nicht heiraten. Du arbeitest eine gewisse Zeit mit ihm zusammen und dann siehst du ihn eventuell nie mehr wieder. Von dem her musst du abwägen. Wichtiger ist es in meinen Augen Hilfe zu bekommen, als fünf Therapeuten durchzuprobieren um zu schauen wer mir sympathisch ist.

Damit die Therapie gelingt und erfolgreich ist, ist das du zu dem Therapeuten komplett offen und ehrlich bist. Du musst ihm alles erzählen und alles sagen. Denn es geht um DEINE Gesundheit. Wenn du ihm nicht alles erzählst oder wenn du dich ihm gegenüber verstellst, dann kann er dir nicht helfen. Verstehst du? Es geht nicht darum beim Therapeuten einen guten Eindruck zu hinterlassen. Alles was du ihm erzählst hat er in seiner täglichen Berufspraxis in der einen oder anderen Art und Weise schon von anderen Patienten gehört.

Sei also offen und ehrlich, verstelle dich nicht und denke daran das er dir helfen will. Es geht um deine Gesundheit!

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Er wird überhaupt nix machen was du nicht willst. Erstmal wird er dir nur fragen stellen. Keine schlimme. Er wird dich fragen wie viele Geschwister du hast was du nun machst, ob in deiner Familie schon wer psychische erkrankungen hat usw. Er wird dich fragen wie die schulzeit und kimdheit war, woran du nun leidest usw. Wenn es eine Frage gibt die du nicjh beantworten willst kannst du ihm das sagen.

Diagnosen wird er dir beim ersten sowie bei den anderen Gesprächen erstmal nicht stellen. Er muss dich kennen lernen, von dir erfahren wo deine probleme usw. sind. Die Diagnosen werden erst später wenn überhaupt gestellt. Zudem sind diagnosen erstmal auch nicht so wichtig. ^^

Was sein mag, das er dir einen Fragebogen gibt oder dich diesen fragebogen abfragt. Da musst die fragen beantworten ob du durchschlafen kannst, ob du auch mal glücklich bist, ob du suizidgedanken hast usw. Also musst dann so stark mittelmässig keine usw. Ankreuzen. Das war bis jetzt beinden meisten meiner psychologen der fall ^^

Ansonsten wird nix schlimmes sein.

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Da du bereits beim Psychiater warst, hat der vllt schon eine Diagnose? Ich denke, der Psychotherapeut wird schon ein paar Informationen vom Psychiater haben.
Angst musst du nicht haben. Wenn es dir mit diesem Psychotherapeuten nicht passt, du mit ihm nicht reden kannst, er dir unsympathisch ist, kannst du es auch sagen. Er wird dir das sicher auch am Anfang sagen, dass, wenn dir etwas unangenehm ist, du es sagen kannst.
Er wird dich fragen, wie es dir im Moment geht, wie es dir die letzten Tage ging, wie lange es dir schon schlecht geht etc.. Ihr werdet deine Probleme dann gemeinsam aufarbeiten. Ursachen für deine Probleme finden. Es kann sein, dass er dir auch manchmal Fragebögen zu deinen Gefühlen und Verhalten gibt, die du selbstständig ausfüllen kannst.
Es ist am Anfang seltsam mit einer komplett fremden Person über sowas zu reden, aber man gewöhnt sich sehr schnell. Wenn du weinen musst, ist das nicht schlimm.
Ich wünsch dir alles Liebe. Du bekommst das hin ^-^

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Lass es einfach auf dich zukommen, geh so locker wie möglich ran ohne dir solche Gedanken zu machen. Der Therapeut fragt das was in deinem Fall wichtig ist und deshalb sind Erfahrungen anderer nicht von Bedeutung für dich. Ja und wenn du erst mal nur weinst, beantwortet das auch schon einige Fragen. Das wird schon, geh einfach hin. Ich wünsch dir was.

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Mach dir mal keinen Kopf. :-*
Das sind geschulte Leute, die wissen, dass du nervös bist.
Die werden sich deinem Tempo anpassen.
Wenn die merken, dass du Zeit brauchst um Vertrauen zu fassen, dann wirst du die Zeit bekommen.
Und wenn du mit jemandem absolut nicht zurecht kommst und auch nicht reden willst, dann sprich das an und du kannst mit jemand anderem reden.
Je nachdem was du für eine Therapie hast, kann es etwas merkwürdig sein am Anfang (Sport, Musik, Ergo), aber das legt sich schnell.
Ein Therapeut weiß auch mit welchen Fragen er dich locken kann etc. Lass dich nicht von der Angst lähmen, die Therapie wird dich sehr weit bringen( wenn du dich darauf einlässt :-* )

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Ich(m21) bin auch seit kurzen beim Psychiater. Ich find es dort super. Die stellen gezielte fragen und achten darauf dass es dir dort gut tut. Auch war auch beim ersten mal nervös aber als ich dort war hatte ich kein Grund mehr nervös zu sein :)

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