Angst vor Diagnose

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6 Antworten

Ich kenne solche Sorgen (von früher) - aber sie sind völlig unbegründet! Es ist toll, dass Du eine Therapie machen willst und Dir helfen lässt. Und wer soll denn dadurch was erfahren? Ärzte und Therapeuten haben eine Schweigepflicht, und bei der Krankenkasse wird das halt irgendwie abgerechnet - die Mitarbeiter dort machen den ganzen Tag nichts anderes, da ist ihnen wirklich egal, ob jemand wegen Magersucht oder Depressionen oder Rückenschmerzen beim Arzt war. Und die Daten der Krankenkasse bekommt auch niemand von außen, es sei denn, Du unterschreibst, dass z.B. eine andere Krankenkasse die Daten bekommen darf, wenn Du dort einen Aufnahmeantrag stellst.

"Zukunft versauen" wird auch nicht passieren. Beim Thema Verbeamtung kenne ich mich nicht so gut aus, da gibt es eine Gesundheitsprüfung. Aber auch dort sollte sich herum gesprochen haben, dass es besser ist, man geht in Therapie, wenn ein Problem auftaucht, als man versucht, das "auszusitzen". Und wenn die Magersucht dann offensichtlich vorbei sein sollte, dann kannst Du ggf. auch gut so argumentieren. Andere Arbeitgeber werden davon aber nie im Leben erfahren, wenn Du das nicht erzählst. Die Hochschule erfährt das auch nicht.

Zum Schluss: Es gibt nicht diese "eine Akte" über uns, in der alles steht, nicht mal in elektronischer Form. Behörden haben oft echt keine Ahnung von gar nichts, die können froh sein, wenn sie eine korrekte Anschrift von jemandem bekommen. Also mach Dir nicht so viele Gedanken und freu Dich auf das Leben ohne Magersucht!

Hallo!

Vorab erst einmal: Ich finde das sehr toll, dass du von dir selbst aus einsiehst, dass es gut ist eine Therapie zu machen und dass du den Schritt wagst, es auch wirklich zu tun!!! :) Allein darauf kannst du schon wirklich stolz sein!!

Ich kenne mich leider viel zu wenig aus, um dir wirklich helfen zu können, aber ich denke du kannst mit den Ärzten, die dir bei der Therapie helfen werden, oder darüber reden. Es gibt bestimmt sehr viele Menschen, die an Anorexie leiden und dasselbe Problem haben wie du, also dass sie nicht wollen, dass alle davon erfahren. Die werden dort sicher viel Verständnis dafür haben. :)

Ich finde das wirklich toll, dass du das machen willst, es ist auf jeden Fall der Weg in die richtige Richtung!

Sei weiterhin so stark! Ich wünsche dir ganz viel Erfolg bei der Therapie und dass du dich bald wieder 100% wohlfühlen kannst! :)

Offen und ehrlich. Deine Gesundheit hat oberste Priorität und du hast beste Chancen auf Heilung, aber nur wenn du lernst, deine Krankheit auch beim Namen zu nennen. Menschen mit habwegs gesundem Menschenverstand werden dir niemals ablehnend begegnen, sondern dich unterstützen beim Gesundwerden......und auf die anderen Dummschwätzer musst du pfeifen!! Alles Gute, mach deine Therapie, sie ist der einzige und richtige Weg.

Mach dir nicht so viele Gedanken. Es ist so, wenn du den Willen hast diesen Mist liegen zu lassen, dann schaffst du es. Ich hatte ne Zeit, da wo ich fast nix mehr gegessen hab, aber es hat nicht allzu lang angedauert... Diese Akten sind streng vertraulich... Und das mitm psychisch krank muss niemand wissen. Ich war selbst schon in der Geschlossenen und ja... Keine Ahnung, ich hab eher den Gedanken das Gegessene rauszuwürgen, aber hab mich noch unter Kontrolle... Ich hab da so meine Diagnosen gesehen und was soll ich da schon sagen. Ich habs akzeptiert. Zieh die Therapie durch... Ernsthaft. Wenn du mehr wissen willst kannst du mir ne Anfrage schicken.

Alles Gute :)

Das einzig logische, eine Therapie.

Solange du nach außen den Schein der Normalität aufrecht erhalten kannst, ist das ja wohl kein Problem.

VG, dongodongo.

Vor der Wahrheit darf mann nicht die Augen verschließen.

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