Angst vor der Zukunft schon mit 20?

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10 Antworten

Du machst dir selber massiven Druck für unkalkulierbare Faktoren wie bspw. Freundschaften.

Du siehst andere Leute und misst dich damit indem du denkst, dass du dich in deinem Alter "so und so" zu verhalten hast, eben weil das andere auch machen.

Aber sowas kann man auch nicht verallgemeinern. Manche Leute gehen halt nicht von Do.-So. feiern und umgeben sich mit zig Menschen die sie alle als feste Freunde bezeichnen. Manche leben halt nicht so, sind eher zurückgezogen, gehen ruhigeren Aktivitäten nach. Und das ist auch total okay.

Die Frage ist eher, womit du glücklich bist. Wenn du dein Leben unabhängig von anderen Leben betrachtest, bist du dann zufrieden? 

Willst du vielleicht nur etwas nacheifern, was einem "Idealbild" entsprechen könnte und dich selbst womöglich gar nicht zufrieden stellt?

Wenn du viel für dich alleine bist, aber damit unglücklich bist, dann kann das an den Leuten liegen, mit denen du dich umgibst, aber auch an dir selbst. Das kann niemand wirklich beurteilen, eigentlich nur du selbst. Mach dir Gedanken wie du auf andere wirkst, andere Menschen sehen dich auch immer mit anderen Augen.

Das wäre eine Sache, an der man aber arbeiten kann (wenn man will). Ich bin dennoch der Meinung, dass man sich nicht für irgendwen verstellen sollte und sich selbst nicht treu ist.

Es wird immer Menschen geben, die dich so akzeptieren wie du bist und sich auch gern mit dir umgeben :)

Ps.: Man muss ja nicht jeden Brückentag nehmen. Und 3 Wochen nach Thailand bspw. zu fliegen ist dann locker drin.

Und wenn dir ein Job zu fad wird, dann ändere was daran. Bilde dich weiter, informiere dich über Weiterbildungsmöglichkeiten durch den Arbeitgeber. Und mein Gott du bist jetzt 20. Wenn du mit 25 keine Lust mehr auf deinen jetzigen Job hast, dann such dir einen anderen. Du bist jung und hast die Möglichkeit dazu. Das ist aber auch ganz normal.

Angst vor der Zukunft ist in deinem Alter sogar normal. Du bist jetzt in einem lebensabschnitt, wo dir theoretisch die ganze Welt noch offensteht. Du kannst einen Beruf erlernen/ergreifen, du kannst aber auch als Rucksacktourist um die Welt reisen, etc..etc..etc.. Die Frage, die du dir stellst, ist: Wo will ich hin?

Mit jeder Entscheidung, die man im Leben fällt, verringern sich die Möglichkeiten, die man hat. Das engt ein, macht aber auch sicherer.

Stell dir vor, du stehst auf einem hohen Berg und überlegst: ich welche Richtung soll ich gehen? Nach Osten, WEsten,Norden,Süden? Niemand ist da, der dir sagt: geh nach Süden. Vielleicht ist der Norden ja doch besser...

Von daher verstehe ich, dass du - und viele in deinem Alter - auch Angst vor der Zukunft haben. Denn jetzt werden Entscheidungen von dir  erwartet, die dein  ganzes Leben betreffen. Wenn du dich für einen Weg entscheidest, entscheidest du dich ja automatisch auch gegen alle anderen Wege.

Später, wenn man älter ist und viele der Lebensentscheidungen schon getroffen hat, geht die Angst meist zurück, denn man hat sich dann arrangiert.

nachdem man sich Brückentage zwischen den Feiertagen genommen hat,
bleiben vielleicht noch 17 über. und damit sind mehrwöchige Ausflüge
wohl nicht drin.

tja, dann verplempert man eben die Brückentage nicht, sondern baut sie, wenn der Betrieb es zulässt, geschickt in seinen Urlaub mit ein.

Man hat ja nur etwa 26 davon und nachdem man sich Brückentage zwischen den Feiertagen genommen hat, bleiben vielleicht noch 17 über. und damit sind mehrwöchige Ausflüge wohl nicht drin.

Das liegt aber an dir. Wenn du vor hast 4 Wochen Urlaub zu machen, dann musst du an den Brückentage halt mal arbeiten.

Ein Job bleibt wohl auch nur die ersten 4-6 Jahre spannend wenn überhaupt und dann setzt der Alltagstrott ein.

Immerhin verdient man damit Geld. Wenn du nicht Gefähr läufst deinen Job zu verlieren, kannst du froh sein einen zu haben, auch wenn dieser eintönig geworden ist. Für mehr Pep im Leben, sucht man sich halt dann einfach in der Freizeit Alternativen.

Mein Freundeskreis sieht momentan so aus, dass ich mich alle 1-2 Wochen mit 2 Leuten treffe, um mal ins Kino oder die Bar zu gehen. Und wenn ich mal wo anders hin ziehe oder die Leute weggehen, stehe ich mehr oder weniger alleine da.

Viel mehr echte Freunde hat man auch nicht in seinem Leben und dass die immer für dich da sind, davon kannst du nicht ausgehen. Die müssen nichtmal wegziehen, es braucht nur ein Kind kommen und schon haben sie weniger Zeit. So ist aber das Leben bei fast jedem.

lsfarmer 11.08.2017, 09:47

Sowas finde ich nur sehr schade, wenn man sich über Jahre was aufbaut bzw. Leute kennt und auf einmal sind sie außer Reichweite.

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Jack98765 11.08.2017, 09:51
@lsfarmer

So spielt leider das Leben. Du wirst sehen, dass du von dir aus mit vielen Leuten auch weniger Kontakt haben wirst, wenn du mal Familie hast. Das Leben verändert sich ständig.

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Na Ja, ich selbst, jetzt 78, hab anscheinend Glück gehabt in meinem Beruf.

Habe als Entwicklungs-Ingenieur in einer großen Elektro-Firma gearbeitet und bin dort richtig zufriedenstellend aufgegangen.

Hab dort sogar 2 Jahre in Folge auf meinen Jahres-Urlaub verzichtet, weil mir die Arbeit dort immer viel Freude und Erfolg gebracht hat.

Jetzt, im Rentenalter, genieße ich meine neue Freizeit mit quasi ehrenamtlicher Beschäftigung, in Rat und Tat, Kindern und Jugendlichen eine Hilfe zu sein, wenn sie vor selbst nicht lösbaren Problemen stehen (siehe mein Profil ).

Finanziell habe ich keine Probleme, da ich in meiner Berufslebenslangen Zeit zu relativ hohem Einkommen kam und jetzt von der entsprechend hohen Rente und zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung provitiere.

Du machst dir um das falsche  sorgen es  gibt  Job die  sich ständig   teilweise verändern zb weil neue Technologien eingeführt werden  und man diese  auch dem Kunden erklären muss bzw    die Fehler dort auch suchen muss .Auch wen  sich der Altars Trott einschleicht   heist das nicht das man immer nur  stumpfsinnige arbeiten macht!

Heute kann man foh sein wen man  Jahre lang bei einer Arbeit oder  Firma bleiben kann den  oft wechselt man eher!

Wen du dich einmal  an  das Arbeitsleben gewöhnt  hast sind Lange Urlaube  sowieso  nichts mehr den  alles was länger als 3 Wochen dauert nervt dann nur  noch!

Freunde kann man  überall finden Man muss nur erst mal ins Gespräch kommen!

Wen du lange reisen wildst   mache das  zb doch zu einem Beruf!

Das Leben kann man nicht planen, wie man es möchte.

Stell dir mal vor du triffst plötzlich deine Traumfrau, ziehst zu ihr, sie wohnt weit weg. Du hast kaum noch Kontakt zu deinen Freunden.

Ihr bekommt ein Kind. Das Kind geht in den Kindergarten. Dort lernt ihr andere Paare und neue beste Freunde für das Leben kennen.

Es gibt auch Jobs mit 30 Urlaubstage und Gleitzeit. Man kann auch ein Sabbatjahr machen in dem man gar nicht Arbeitet.

Ob einem ein Job Spaß macht hängt nicht nur von der Tätigkeit ab, sondern auch von den Kollegen. Über die Jahre werden diese eventuell auch ständig wechseln und so hast du immer neue Situationen. Du musst dir halt einen abwechslungsreichen Job suchen.


Viel mehr Sorgen mache ich mir über das Rentenalter. Bis dahin bekommt man kaum noch eine Rente.


Man muss das Leben genießen und nehmen, wie es kommt. Beeinflussen lässt es sich nur minimal.
Das Leben ist zu kurz um sich nur Sorgen zu machen ;)


Hallo, ich denke, du machst dir diese Gedanken ziemlich unbegründet. Alle deine Sorgen liegen in der Zukunft begründet und die ist ja noch gar nicht geschrieben. DU allein bestimmst, wie du dein Leben lebst und welche Wege du beschreitest. Welchen Beruf du ausübst, ob er eben spannend ist oder nicht. Glaub mir, ich bin Buchhalter (der wohl - so nehmen viele an - wohl langweiligste Job aller Zeiten) und selbst mir wird (noch) nicht langweilig. Urlaube über zig Wochen müssen mit deinen Aufgaben vereinbar sein. wenn du dich allerdings selbständig machst oder als Angestellte Überstunden abbummeln darfst, kannst du mehr als den bezahlten Urlaub nehmen, den dir dein AG gewährt. Zudem gibt es noch unbezahlten Urlaub. ;)

Freunde sind Freunde, wenn sich der Kontakt auch über die Entfernung hält. Und wenn du umziehst, dann findest du dort neue Freunde...

Mach dir nicht so viele Sorgen über "ungelegte Eier" :)

Visiere deine Ziele an und geh Schritt für Schritt auf sie zu

es ist zwar wichtig Ziele im Leben zu haben aber wenn wir uns Ziele falsch setzten macht uns das nicht glücklich

dazu ein gutes Video

jeder Mensch macht sich Gedanken um die Zukunft, das ist völlig normal, aber du darfst dich von deinen Ängsten nicht so unter Druck setzen lassen

ich bin in einem Job jetzt bald das 7 Jahr tätig, ich bin zufrieden, man bekommt immer wieder neue Arbeit oder neue Projekte somit wird es bei mir nicht langweilig

und alles kann nicht immer perfekt sein im Job, sowas gibt es gar nicht

du kannst Leher werden, da hast du immer die Ferien

Ich denke, wenn man jung ist hat man mehr Angst vor der Zukunft als später, wenn man älter ist....

Dahika 11.08.2017, 14:49

so ist es. Man hat zwar "alle" Möglichkeiten, aber diese Wahl macht natürlich auch Angst.

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Nein, habe keine Angst vor der Zukunft, entspanne dich wieder und denke nicht mehr daran, was alles passieren kann.

Wenn du dich nicht gerade mit der Politik beschäftigst, dann genieße lieber jeden Tag deines Lebens und folge deiner wunschgemäßen Zukunfts-Vision.

Denn: "Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt !"

Wünsche dir noch einen Schönen Tag ! Und TSCHÜSS, MACH´s GUT !


lsfarmer 11.08.2017, 09:45

Naja hoffe immer noch, an einen Arbeitgeber zu geraten, wo man flexibel Urlaub nehmen kann bzw. auch unbezahlte Auszeiten drin sind.

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Dahika 11.08.2017, 14:51
@lsfarmer

unbezahlte Auszeiten

eher nicht. Denn das stört einfach den Betrieb. Aber an die rel. wenigen freien Tage gewöhnt man sich. Und erlebt sie als kostbar. Man kann sich dann auf sie mächtig freuen. Wenn man immer frei hätte, wären sie nichts besonderes mehr und es würde langweilig werden.

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