Angst vor der Zeugenaussage?

7 Antworten

Hallo,

ruhig Blut, wir beißen nicht:)

Als Zeuge musst du noch weniger Angst vor deiner Aussage haben. Solange du unter 18 Jahre alt bist steht dir, wie der Kollege bereits richtig gesagt hat, die Anwesenheit eines Elternteils zu.

Du gehst einfach auf die Dienststelle, meldest dich bei dem wachhabenden Kollegen an und sagst, dass du zu Kollegen XYZ wegen einer Zeugenaussage geladen bist. Entweder wirst du gleich zu ihm gebracht, oder du nimmst kurz Platz und der Kollege holt dich dann ab.

Dann werden deine Personalien festgestellt und du erzählst einfach locker von der Leber weg, an was du dich bzgl. dem Unfall noch erinnern kannst.

Anschließend wird dir der Kollege noch ein paar Detailfragen stellen - das tut er nicht, weil er dir nicht glaubt, sondern weil bestimmt schon andere Aussagen vorliegen und er diese einfach verifizieren muss... also frägt er vielleicht Sachen, die du nicht als wichtig wahrgenommen hast...

Wenn du irgendwas nicht mehr weißt, dann sag das einfach so. Wenn du dir nicht sicher bist, dann kannst du auch das sagen... nur was du sagst, darin solltest du dir sicher sein:)

Alles kein Hexenwerk, du bist vermutlich nach 30 Minuten wieder draußen...

Ruhig Blut, da wird Dir nicht der Kopf abgerissen. Du sollst aussagen, was Du gesehen hast, nicht mehr und nicht weiniger. Das ist keine große Sache, solange Du nichts hinzufügst oder weglässt, kann Dir nichts passieren. Wenn Du Dich an etwas nicht mehr erinnern kannst, dann sagst Du das auch einfach ganz deutlich, dafür kann Dir auch nichts passieren. Viel Glück!

Davor brauchst du keine Angst zu haben.

Du sagst einfach wahrheitsgemäß aus, du dichtest nichts hinzu, du lässt nichts weg und wenn du dir bei irgend einem Punkt nicht sicher bist, sagst du das genauso.

Damit bist du immer auf der richtigen und sicheren Seite.

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