Angst vor der Psychiatrie und Schmerzpatient - brauche Rat?

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7 Antworten

Was mich fast noch mehr als die Schmerzen (zu denen ich mich mangels Kenntnissen nicht äußern möchte) interessieren würde: warum bist du in die Psychiatrie eingewiesen worden? Per richterlichen Beschluss!? Fremd- und (oder) Selbstgefährdung, nehme ich an. Ich glaube auch, dass du ein schwieriger Patient bist und dass die Menschen um dich herum ein Lied davon singen könnten...Für mich liest sich das so, dass du jemand bist, der sehr stark um sich selbst kreist. Einfach mal mein Rat, so aus dem Bauch heraus: nimm dir vor, dass dies dein letzter Psychiatrieaufenthalt sein wird (so wie schreibst, halt ich dich nicht für psychisch krank), sei dort lieb und nett (verarsch sie ruhig ein bisschen - denen ist das nicht so wichtig mit dir, wie du vielleicht denkst - die Krankenschwester hat andere Interessen - ihr Freund, ihr Kind, der Urlaub, die neue Schrankwand...etc. du bist einfach teil ihres Jobs, mit dem sie nach Schichtende fertig ist, egal, wie es mit dir (und anderen) läuft. Könnte man es ihr verdenken - nein, sie könnte sonst ihren Job gar nicht aushalten/ machen. Noch ein Rat, weil wir alle Hilfe brauchen und mit unserem Leben allein eigentlich komplett überfordert sind: geh in den Gottesdienst und wende dich unserem Herrn und Erlöser Christus Jesus zu. Ihm ist es nicht egal, wie es mit dir weitergeht und er kennt kein Schichtende. Denk mal darüber nach und behalt's vielleicht erstmal für dich, die Gefahr, dass es dir irgendwelche "aufgeklärten" Menschen wieder ausquatschen, bevor du ein bisschen gefestigt bist, ist einfach zu groß. Ich wünsche dir sehr viel Glück!


Line1988 07.05.2016, 15:07

Verarsch sie ein wenig?! Krankenschwestern und Ärzte haben andere Dinge die Ihnen wichtig sind?! Ich will nicht sagen das es auch solche gibt, aber äußerst selten... natürlich ist es ein Job und jeder hat das Interesse im Leben voran zu kommen - macht deswegen ein KFZ-Mechaniker oder der Postbote seinen Job halbherzig?! Menschen die diesen Beruf gewählt haben, haben sich dazu entschlossen anderen Menschen in jeglichen Notsituationen zu helfen und das aus tiefstem Herzen... ich arbeite in einer großen Klinik und dort ist niemand der mit seiner Arbeit so umgeht wie du es schilderst. Mag auf eigener schlechter Erfahrung beruhen... aber das ist an den Haaren vorbei gezogen. Damit das Ärzte wie du schreibst "verarscht" werden kommt man auch nicht weiter, wie sollen sie dann (was ihre Aufgabe ist) helfen?! Und das hier handelt sich um eine wie auch oben steht freiwillige Einweisung... worum es sich auch immer handelt hat die betreffende Person ein anliegen daran gesund zu werden... ich lese hier nur falsche Anschuldigungen. Sowas solltest du in Zukunft unterlassen... das hilft niemandem.

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Tursikussi 08.05.2016, 00:23
@Line1988

Nein - ich wollte eigentlich nicht so sehr in erster Linie gegen die Ärzte und Pfleger losschießen. Ihm den Weg zum Glauben zu weisen, ist mir viel wichtiger. Die Psychiatrie kann einen Menschen bestenfalls stabilisieren - seelisch heilen und weiterbringen kann ihn nur der Glaube. Aber zwischen den Zeilen und in deinem Unterton lese ich durchaus eine gewisse Zustimmung heraus (die natürlich mit der Solidarität zu deinem Beruf im Clinch liegt).

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Barbdoc 09.05.2016, 03:42
@Tursikussi

Genau das hast du aber getan. Du meinst, er ist nicht psychisch krank? Warum soll er sich dann überhaupt in psychiatrische Behandlung begeben? Um die Ärzte und das Pflegepersonal zu verar...? Glaubst du es reicht, wenn du einem Drogensüchtigen rätst, in den Gottesdienst zu gehen? In welcher Sphäre schwebst du eigentlich? Das Bodenpersonal räumt ja dann wieder auf.

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Barbdoc 09.05.2016, 03:47
@Barbdoc

Wer glaubt, aus dem Bauch heraus entscheiden zu können, braucht zuerst einen ganz klaren Kopf, und den sehe ich bei dir nicht.

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Tursikussi 09.05.2016, 11:29
@Barbdoc

Und du glaubst, du hättest den Schlüßel zu seinen Problemen? Dann sag ihm doch was er tun soll!

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Barbdoc 10.05.2016, 13:48
@Tursikussi

Der Hauptschlüssel ist die Drogenabhängigkeit des FS,gegen die er etwas tun muß. Aber das will er nicht akzeptieren. Manchmal ist es eben durchaus hilfreich, die anderen Fragen eines FS zu kennen.

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Hi ich bin medizinische Fachangestellte und arbeite hier lokal in einer Klinik bei der Anästesie wo wir auch ambulant Schmerzpatienten behandeln. Es ist richtig das viele Medikamente die diese Patienten bekommen unter das Beteubungs-Schutzgesetz fallen und nicht jeder Arzt darf diese rezeptieren. Ich hoffe das du bereits ambulant wegen deinen Schmerzen in Behandlung bist - in diesem Fall empfiehlt es sich vor dem Aufenthalt diesen Arzt nochmal zu konsultieren, der dir die benötigten Medikamente verschreibt und ebenso Rücksprache mit der jeweiligen Psychiatrie hält. Du kannst die Medikamente dann mitnehmen - auch wenn du sie wahrscheinlich bei den Schwestern abgeben musst, gewährleisten dann diese das du die Medikamente bekommst. (ist auch gesetzlich das die das so machen müssen und ist ja nur für den Zeitraum wo du da bist). 

Versuche deinen ambulanten Schmerzarzt zu erreichen und erkläre die Dringlichkeit deines Anliegens - ich bin sicher da findet sich auf dem Weg eine Lösung. 

Hoffe das konnte soweit erstmal helfen. :)

Tursikussi 07.05.2016, 08:24

soweit erstmal...
das ist gut formuliert!

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Barbdoc 09.05.2016, 01:50

Es handelt sich um das Betäubungsmittelgesetz und bitte , benutze Fremdwörter nur, wenn du sie auch schreiben kannst. 

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Tursikussi 09.05.2016, 11:38
@Barbdoc

Gib doch mal dem FS direkt einen Rat, anstatt anderer Leute Meinung runterzumachen! Zu recherchieren, was er sonst geschrieben hat und dich mit "Frau Collagen" zu solidarisieren - glaubst du, das hilft ihm weiter?

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Barbdoc 10.05.2016, 13:53
@Tursikussi

Auch für dich gilt der Rat mit den Fremdwörtern. Über die "Frau Collagen" habe ich herzlich gelacht, danke dir.

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Lass dir vom Arzt der dir die stärkeren Schmerzmittel verschreibt eine Bescheinigung geben dass du unbedingt auf dieses Schmerzmittel angewiesen bist und dass leichtere sinnlos sind.

Also zuerst: man muss sich nicht bei allen ausziehen. Aber zu deinem eigentlich Problem: Du gehst ja jetzt freiwillig dahin. Das heißt, du kannst jederzeit wieder gehen. Aber am besten ist, du redest vor deiner Aufnahme mit den Ärzten und erzählst ihnen, was dir damals passiert ist. Man wird sich darum kümmern.

Da nicht jeder Arzt auch jedes Medikament verschreiben darf, sollte das wirklich vorher geklärt werden. Es gibt Möglichkeiten, dass dein Arzt dir weiterhin diese Medikamente verschreibt, obwohl du in der Klinik bist. Aber wie gesagt: rede davor mit den Ärzten.

Bist du ib Schmerztherapie bei einem Anästhesisten? Es gibt auch gute Behandlungen die stationär erfolgen können. Was hast du für eine Krankheit? Warum warst du schonmal in der geschlossenen? Bist du in ärztlicher Behandlung? Wenn ja was wurde alles bereits versucht.

Als " Schmerzpatient " bist du in fachärztlicher Behandlung und hast einen auf dich abgestimmten Medikamenten Plan ?

Wenn ja, ist jede Klinik ersteinmal VERPFLICHTET sich daran zu halten. Änderungen dürfen nur in Absprache mit dem verordnenden Facharzt und mit dir erfolgen. 

Hier passt also etwas nicht zusammen, auch mit dem Hintergrund, das es im gleichen Fachbereich bereits  eine richterliche Anordnung gab .








Barbdoc 09.05.2016, 01:20

Es ist  nicht jeder Schmerzpatient, der glaubt , einer zu sein. Schau mal unter den Fragen des FS nach, Frau Collega.

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Barbdoc 09.05.2016, 03:28
@Barbdoc

Du hast ja geahnt, daß da was nicht stimmt. Sorry, ich hab deinen Beitrag nicht genau genug gelesen.

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Barbdoc 10.05.2016, 18:23
@Barbdoc

Hallo Muecke, ich habe einen herrlichen Kommentar bekommen. "..,daß du dich mit Frau Collagen solidarisierst..."

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Barbdoc 10.05.2016, 21:54
@user8787

Ich hatte dir geschrieben "Frau Collega", im Kommentar hieß es, ich solle mich nicht mit "Frau Collagen" solidarisieren. Grüße B.

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user8787 10.05.2016, 22:04
@Barbdoc

Ach da oben....ja ok, das habe ich lediglich still zur Kenntnis genommen. *smile

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Was heißt bei dir psychisch und körperlich sehr schlecht? Gegen Übergewicht helfen Ernährungsumstellung (und vor allem Absetzen der Antidepressiva, die, wie jedes Kind weiß, enorme Gewichtszunahme mit sich bringen können) und ein Anmeldung im Fitnessstudio. Das Wichtigste von allem: du musst wollen! und damit Aufhören, dein Leben an andere zu delegieren (die habe mit ihrem eigenen genug zu tun). Damit dir das gelingt und du die ausreichend Kraft dazu bekommst - wende dich dem Herrn zu durch Beten und Besuch des Gottesdienstes, wie ich dir schon gesagt habe. Die Hilfe von Menschen reicht manchmal einfach nicht aus.

Barbdoc 08.05.2016, 13:30

Ratschläge wie diese haben schon manchem das Leben gekostet. Sei vorsichtig mit deinen Behauptungen.

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Tursikussi 08.05.2016, 15:31
@Barbdoc

Aus deiner Warte verstehe ich diesen Kommentar natürlich. Allein - ich habe schon Anderes erfahren müßen - und dürfen, je nachdem.

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Barbdoc 09.05.2016, 01:41
@Tursikussi

Sei trotzdem vorsichtig, es ist nicht so einfach, wie du vielleicht glaubst.

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