Angst vor der Angst trotz Ablenkung?

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5 Antworten

Angst bedeudet psychischen Stress für den Körper. Stresshormone versetzen den Körper unter Anspannung und gleichzeitig scheiden die Nieren vermehrt Magnesium aus. Wenn Magnesium fehlt können sich die Blutgefäße und die Muskeln nicht wieder entspannen und die Nerven werden übererregt. Der Blutdruck steigt und Herzmuskel verkrampft sich, das Herz pocht wild, der Atem wird flach und der Weg zur Panikattacke ist nicht mehr weit.

Magnesium ist ein lebenswichtiger Mineralstoff, besonders für Muskeln und Nerven. Es aktiviert über 300 Enzyme, insbesondere die des Energiestoffwechsels und unterstützt die Funktion des Nervensystems. Magnesium ist auch eine wichtige Behandlungsmethode für Angstzustände, Panikattacken und Depressionen, da es den Körper auf viele verschiedene Arten beruhigt. Es fördert die Muskelentspannung, das Gleichgewicht des Nervensystems, regelt den Herzschlag, die richtige Nebennierenfunktion und die Produktion normaler Mengen des Glückshormons Serotonin.


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Bei Angstzuständen (auch bei Depression, Agitiertheit) kann auch exzessiver Sport helfen, sich auspowern. Darauf reagiert der Körper mit Endorphinen u.ä., das hilft. Zudem werden Gehirn und Organe mal richtig durchblutet und somit so ne Art kleiner systemischer "Reset" gemacht (um's in Computer-Sprache auszudrücken).

Daneben kann auch helfen: Sich mit Tieren oder Kindern abgeben, mit ihnen spielen und in ihr Umfeld "eintauchen", das verhilft u.U. wieder zu einer grundlegenderen emotionalen Basis, weg von verinnerlichten Ängsten und Problemen.

Ähnliches vermag intensive Meditation, regelmässiges Gebet (je nach Religion), oder auch z.B. fernöstliche Kampfsportübungen, Yoga u.ä. zu verleihen. Zumindest mit der Zeit...

Auch sich (netten, Dir nahestehenden) älteren Menschen an zu vertrauen kann helfen. Sie vermögen Dir mitunter Stabilität, Mut, Zuversicht, Geborgenheit und Kraft zu verleihen.

Und... Lachen!!! Unsinn treiben, rumalbern -> mehr Endorphine :D

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Wenn Ablenkung und Logik nicht mehr helfen, könntest Du vielleicht noch versuchen, die Ängste anzunehmen und sie dann aber auch gleich wieder 'wegzuschicken'.

Eine Art "Stopp-Methode", nur mit dem Unterschied, dass Du Deine Angst 'anschaust', akzeptierst und dann ziehen lässt. Du stellst fest, dass Dir nichts passiert ist und es bessert sich dann hoffentlich!

Es gibt auch angstlösende Tropfen, z. B. Trimipramin oder Ähnliche. Die könntest Du je nach Bedarf dosieren, wie Du es brauchst. Sprich' mal mit Deinem Arzt darüber.

Alles Gute und viel Erfolg!

LG ;-)


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Ich kenne das selbst nur zu gut :( ich versuche mich auch immer abzulenken und die Gedanken holen mich immer wieder ein ...
ich nehme auch AD aber so richtig hilft es mir nicht.
allerdings kann ich auch nur raten eine Therapie zu machen oder in eine Tagesklinik zu gehen

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Kommentar von marinianalle
01.10.2016, 21:34

Ich hab das seit 13 Jahren, bin auch in Therapie, nehme aber AD seit 1 Jahr nicht mehr (habs nur 2 Jahre genommen). Abends is sowas halt echt unangenehm. :(

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Kommentar von sanni3107
01.10.2016, 21:35

ich verstehe dich nur zu gut .. es macht mich fertig.. ich mag gar nicht aus dem haus wegen der Angst :(

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Kommentar von marinianalle
01.10.2016, 22:26

Ohje. Solltest langsam anfangen, vor dein Haus bisschen spazieren zu gehen. Ich hatte das 2013/2014 auch, dass ich mich nicht mehr aus dem Haus getraut habe. Habe sogar damals meine Ausbildung verloren und auch einige "Freunde". Wie lange hast du es schon? Eventuell könnt ich dir helfen, da ich schon vieles geschafft habe. Man muss halt akzeptieren, dass nicht immer alles klappt. Man braucht sehr viel Geduld.

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Kommentar von sanni3107
02.10.2016, 16:17

Ich habe dir privat geschrieben ;)

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Ja, geh zum Psychologen.

Alternativ, lass dir SSRI verschreiben.

Anders wirst du aus deinem "Strudel" nicht mehr raus kommen

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Kommentar von marinianalle
01.10.2016, 21:16

Ich bin in Therapie und nehme seit 1 Jahr keine Antidepressiva mehr.

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