Angst vor dem, was nach dem Tod kommt?

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Diese Angst und Gedanken hatte ich auch lange. Ich kam bei keinen Philosophien und Theorien und Religionen auf irgendetwas, was für mich nachvollziehbar wäre. Ich glaubte lange oder wollte es glauben, dass man nach dem Tod irgendwie in einer anderen Ebene weiterleben sollte. Duch die Theorie, dass man ja Materie ist und diese immer igendwo weiter existiert, ist es zwar auf eine gewisse Weise bestätigt. Aber mich befriedigte es eine Zeit lang auch nicht. Was die Seele ausmacht, wissen wir nicht. Sicher , es gibt sie, denn sie zeichnet sich durch Geist, Gefühle, Gedanken usw aus. Trotzdem kann sie nach dem Tod einfach weg sein. Ich sage mir seit ein paar Jahren so: Mache dir lieber nicht Gedanken, was nach dem Tod kommt, denn die Chance, dass da nichts ist, ist groß. Und dieses Nichts merkst du dann höchstwahrscheinlich gar nicht mehr. Du bist nicht mehr, und wenn du dich evtl fortgepflanzt hast, hast du dazu beigetragen, dass die Menschheit weiter geht. Ob das gut ist oder schlecht, könnte man woanders weiterdiskutieren. Der Film ist aus. ABER, und das ist ganz wichtig: Ich mache mir immer verstärkt zur Aufgabe, darüber nachzudenken, was ich VOR dem Tod noch alles erleben will. Das macht für mich Sinn.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich versuche gerne, Dinge von verschiedenen Seiten zu sehen

ich denke auch dass nach dem tod nichts mehr kommt. keiner weiß es genau, aber jeder wird es erfahren.

angst vor dem tod zu haben ist irrational. der mensch produziert dmt, welches kurz vor dem tod ausgeschüttet wird. dmt ist eine psychedelisch wirkende, bewusstseinserweiternde substanz. das deutet stark darauf hin, dass der tod der ultimative drogen trip ist. ich hab da keine angst vor. ich stelle es mir eher schön vor

Warum hast Du Angst davor ?

Versuche es aus meinem verbleibenden Auge zu sehen :

Ich bin bald 70, ich habe ein facettenreiches abenteuerliches Leben gehabt, Ich habe viele Menschen sterben sehen und etliche getötet in meiner Jugend als légionnaire, ich habe 6 Kinder (von denen ich weiß) gezeugt mit drei Frauen, ich habe eine Schar an Enkelkindern, ich hatte ein randvolles Leben aus eigener Hand.

Mit dem Hirntod erlischt meine Existenz, ich habe meine Gene und damit die meiner Ahnen weitergegeben, warum sollte ich den Tod, meinen Tod fürchten ?

Der Tod beendet alles, auch jede Erinnerung und jeden Schmerz. Der Tod ist nichts das Du fürchten mußt.

Habe ich auch ab und zu. Da ich aber dem Zen Buddhismus folge, wir mir dann meistens realitiv schnell wieder klar, dass diese Sorgen völlig unbegründet sind. Sobald ich mich vom jetzigen Augenblick entferne (Über den Tod nachdenke) Entferne ich mich von der Realität. Die Realität ist immer JETZT und jetzt ist kein Tod.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich hab Ahnung

Man braucht keine Angst zu haben vor dem Danach. Ich habe bloß Angst davor, wie ich sterben muß, also Angst vor dem Davor: Ob es eben so beschissen endet, wie ich gelebt habe und getoppt noch durch schreckliche Schmerzen.

Aber mit dem Hirntod, wenn wir unser Bewußtsein verlieren, dann ist alles vorbei für uns. Das ist, wenn sich das überhaupt vergleichen läßt, wie ein traumloser Schlaf, aus dem man nie mehr aufwachen kann. Die Möglichkeit eines Aufwachens besteht nicht mehr, deshalb ist der Vergleich hinfällig, weil sich die Voraussetzung für unser Bewußtsein, unser Körper, erledigt hat. Der Körper zerfällt in seine Bestandteile, bis von ihm nichts bleibt, das noch an einen Menschen erinnern könnte.

Für die Lebenden wird alles weitergehen, als wäre ich nicht gewesen, und bald werde ich vergessen sein.

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