Angst vor dem unvermeidbaren?

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9 Antworten

Also, ich bin viel älter als du (56) und auch ich hatte früher Angst vor dem Tod. Das lässt aber mit zunehmendem Alter ab. Je näher das Ablaufdatum ist, desto weniger hab ich Angst vor den Tod an sich. Eigentlich hab ich davor gar keine Angst, Angst hab ich vor Krankheit. 

Das Ziel des Lebens ist ja nicht der Tod, so wie du schreibst sondern das Leben an sich oder anders ausgedrückt, das Erleben. 

Man kann ja in so einem Leben sehr schöne Sachen sehen und erleben und das macht es aus. Deshalb ist es wichtig sich ein gutes Leben zu machen, sich mit Menschen zu umgeben die einem gut tun und immer neugierig zu bleiben was denn da noch so alles kommt.

Ich wünsche dir ein schönes, langes, erlebnissreiches Leben! Genieße es! 

Dass man garnichts gegen deine Angst machen kann, stimmt nicht. Ängste kann man immer - auf ganz verschiedene Weisen- therapieren - ich mein damit nicht nur Psychologen oder so sondern zum Beispiel einfach drüber reden.
Und das Sterben das Ziel ist, stimmt auch nicht, sondern das Leben ist das Ziel. Denn unserer Leben hat kein eigentliches Ziel, und in manchen Augen somit keinen Sinn…  -mag sein, aber hier sind wir nunmal und deswegen muss man sich ja auch nur wegen keinem (für uns) erkennbaren Sinn runterziehen lassen!
Ich glaube, du hast nicht nur Angst vor dem Sterben, sondern auch vor dem Allein-sein.
Aber eins nach dem anderen.
Ich weiß nicht so ganz, wie man für die Angst vor dem Sterben nehmen könnte, ich kann dir nur sagen, dass es keinen Grund für die gibt:)
Sterben ist ganz einfach (wenn du selber stirbst). Natürlich ist das bei nahestehenden Personen schwieriger, zu akzeptieren, wenn sie nicht mehr da sind, aber das gehört dazu und es ist nichts schlimmes dabei. Sie leben in unseren Erinnerungen weiter:)
Und das ist der nächste Punkt: du möchtest, einmal dass sich andere an dich erinnern, und zum zweiten, dass "die Welt" sich an dich erinnert.
Dass also, wenn du tot bist, und deine geliebten Menschen, sich keiner mehr an dich erinnert. (meiner Auffasung nach)
Wir Menschen generell, können uns nicht vorstellen und es nicht ertragen, dass wir irgendwann nicht mehr sein werden und nichts von uns zeugen  wird.
Und- denk einfach nicht so viel über den Tod nach! Ich weiß, einfach gesagt… aber wie du festgestellt hast, ist es unvermeidbar, aber es ist nichts schlimmes dabei! Wirklich NICHTS ist unendlich (lange existent).

Das kenne ich, das hatte ich schon oft sogar als ich noch in der Grundschule war. Versuch es einfach zu verdrängen und an etwas anderes zu denken. Irgendwann cergisst du es und hast erstmal deine Ruhe. Denk immer jetzt ist es noch nicht so weit. Dafür hast du Zeit wenn du alt bist. Versuch dich einfach abzulenken. :)

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