Angst vor dem tod? Helft mir?

Support

Liebe/r JuliaFANGIRLRip,

wenn Du an Selbstmord denkst, solltest Du Dir Hilfe suchen! Sprich bitte mit jemandem darüber, dem Du vertraust, etwa einem Freund oder Familienmitglied.

Du kannst auch mal bei http://www,nummergegenkummer.de vorbeischauen, dort findest Du anonyme Beratungsmöglichkeiten, sowohl telefonisch als auch schriftlich, falls Dir schreiben leichter fällt als reden.

Herzliche Grüße

Jenny vom gutefrage-Support

8 Antworten

Hallo JuliaFANGIRLRip,

dass Du, wie viele andere ebenfalls, Angst vor dem Tod haben, ist völlig normal. Schließlich sind wir Menschen ursprünglich für ein ewiges Leben erschaffen worden und möchten gern mit unseren Lieben für immer in Frieden und Glück leben. Wie Du gleich sehen wirst, ist das kein unerfüllbarer Traum.

Die Angst vor dem Tod kann dadurch entstehen, dass man vielleicht nicht weiß, was danach kommt oder weil der Gedanke, einfach nicht mehr da zu sein und das für immer, ganz schrecklich ist. Obwohl wir uns damit abfinden müssen, eines Tages zu sterben, empfinden wir den Tod als etwas Unnatürliches. Viele trösten sich daher mit der Vorstellung vom Weiterleben im Jenseits. In etlichen Religionen glaubt man, der Mensch habe eine unsterbliche Seele, die den Tod des Körpers überdauert.

Das lehrt die Bibel jedoch nicht. Sie zeigt, dass der Tod kein Übergang in ein anderes Leben ist, sondern ein Zustand der Nichtexistenz. Das geht aus folgenden Worten der Bibel sehr deutlich hervor: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl, dem Ort, wohin du gehst. (Prediger 9:5,10). Dass man nach dem Tod aufhört zu existieren, sollte Dich jedoch nicht erschrecken, wie Du gleich noch sehen wirst.

Mit dem in obigem Text erwähnten Wort "Scheol" ist kein buchstäblicher Ort gemeint, sondern vielmehr ein Zustand bzw. ein symbolischer Ort, an den alle Toten kommen, das Grab der Menschheit also. Niemand ist dort bei Bewusstsein und es gibt auch keine Aktivität. Dass der Tod ein Zustand vollständiger Bewusstlosigkeit ist, zeigen auch die 8 Berichte in der Bibel von Verstorbenen, die wieder zum Leben gekommen sind. (siehe 1. Könige 17:17-24; 2. Könige 4:32-37; 13:20,21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44; Apostelgeschichte 9:36-42; 20:7-12; 1. Korinther 15:3-6). Nicht einer von diesen aus den Tod Zurückgekehrten berichtete davon, dass er sich an einem Ort der Glückseligkeit oder der Qual befand. Hätten sie das wirklich erlebt, so ist es doch ziemlich wahrscheinlich, dass sie anderen davon berichtet hätten. Doch ist kein Wort darüber zu lesen. Das ist nur eine Bestätigung dessen, was in obigem Bibeltext über den Tod gesagt wird.

Heißt das nun, dass man den Tod fürchten muss oder man für immer verloren ist? Nein, denn die Bibel kündigt an, dass Gott die Gräber der Toten leeren wird. Die Bibel spricht hier von der Auferstehung. Dies ist keine vage Hoffnung, denn Jesus Christus sagte gemäß Johannes 5:28,29: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine Stimme hören und herauskommen zu einer Auferstehung des Lebens."

Ein treuer Diener Gottes namens Hiob, der lange Zeit vor Jesus lebte, kannte bereits die Hoffnung der Auferstehung. Es sagte: "Alle Tage meiner ... [Zeit im Grab] werde ich warten, bis meine Ablösung kommt. Du wirst rufen und ich, ich werde antworten." (Hiob 14:14, 15). Die Hoffnung der Auferstehung, wie sie die Bibel lehrt, hat dem Tod den Schrecken genommen. Damit in Verbindung werden sich eines Tages auch die folgenden prophetischen Worte erfüllt haben: "Tod, wo ist dein Stachel?" (1. Korinther 15:55). Dann wird er Tod die Menschen nicht mehr gleichsam wie ein Stachel durchbohren, da es ihn einfach nicht mehr geben wird.

Wo aber wird die Auferstehung stattfinden? Viele glauben, dass die Auferweckten einmal bei Gott im Himmel leben werden. Es stimmt, die Bibel verheißt himmlisches Leben. Das gilt jedoch nur für eine bestimmte Gruppe treuer Diener Gottes. Die meisten - und dazu zählen auch Menschen, die niemals an Gott geglaubt haben - werden zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt. Über sie heißt es in einer alten Prophezeiung: "Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen, und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens" (Psalm 37:11).

Für diejenigen, die auferweckt werden wird es so sein, als seien sie aus einem langen Schlaf erwacht. Das Leben, das sie dann erwartet, wird alles bisher Bekannte übertreffen: Niemand wird mehr alt oder krank werden, alle werden satt und es wird auch nirgendwo auf der Erde mehr Kriege geben. In dieser Zeit werden die Auferstandenen die Chance erhalten, Gott kennenzulernen und ihm zu dienen. Jeder, der Gott von Herzen liebt und ihm treu bleibt, wird dann für immer auf der neu gestalteten Erde am Leben bleiben!

Wenn wir also an den Tod denken, dann brauchen wir eigentlich nicht mit Schrecken erfüllt sein, im Gegenteil! Ist die Hoffnung, durch eine Auferstehung eines Tages hier auf der Erde weiterzuleben, ohne Leid und Elend, nicht etwas Großartiges? Die Bibel beschreibt diese Zeit mit den sehr ergreifenden Worten:"Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.   Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4).

Wenn diese schöne Verheißung in Erfüllung gegangen ist, dann braucht sich niemand mehr Gedanken ums Sterben oder den Tod zu machen. Dann liegt eine Zeit endlosen Lebens in Glück und Frieden vor uns! Zu schön, um wahr zu sein? Nicht, wenn man der Bibel vertraut, die schon tausendfach bewiesen hat, dass ihre Vorhersagen immer in Erfüllung gehen!

LG Philipp

Der Tod ist nicht so wild, wenn man ihn eine gutes Verständnis verpasst. 

So ist der Tod ein omnipräsentes Prinzip, was jeden Augenblick erneut auftritt. Also wenn du glaubst der Tod sei eine Sache du erst am ende eines Lebens geschieht, dann lass dir versichern er ist durchgehend an dein Leben beteiligt ist. 

So stirbst du jeden Augenblick erneut, um erneut zu werden. Nichts verbleit, alles ist in Bewegung und somit bist du selbst die eigener Untergang. So wird alles was du hier und jetzt bist in der nächsten Sekunde ausgelöscht, damit du wieder jemand anderes bist. Und alles was bleibt ist eine Vorstellung was man wohl ist/war, nur allein als Wirklichkeit erkannt, in den man als wirklich anerkennt.

Du siehst die Illusion ist die Zeit. Du hättest alles sein können, was du glaubst zu sein, und dennoch wählst du eine Möglichkeit von vielen. Erinnerung nennen wir es, doch er-innern wir uns nur an Träumen, dir wir selbst für real halten.  Und ohne diese Träumen, ohne Zusammenhänge, ohne Verbindung zeugt nichts von etwas. 

Ich bin nicht / es ist nur. 

Ich bin nur / es ist nicht

Denn was bleibt ist einfach, ständig in Bewegung und dennoch stehen bleibend ohne Vergleich, was in seinen Geist einen Bezeug darauf weist. Es könnte alles sein, doch was es ist, zeuge ich. 

In dem Sinne ist der Tod eine Geschichte, in der wir uns selbst als nicht werdend erzählen. Und dennoch, wer es erzählt bleibe ich, nicht das Leben ohne mich. 

Und in dem Sinne sind es Träume, in denen wir uns verlieren, um Verlorenheit zu uns selbst zu bezeugen. Wir können alles im Tod erkenne, doch bewahrheiten wir in ihm meist nur eine Erzählung von vielen. 

Nicht das man anders könne, aber unser Geist wütet vor unkontrollierbaren Geschichten, Mythen über Mythen formuliert durch die Augen anderer. Und dennoch ist es unser Auge, was von Leben zeugt. 

Was bleibt bin ich, wenn jede Geschichte ihrer Wahrheit beraubt. Doch was ich bin ist keine Geschichte. 

Und darum kommt es drauf an, was du über den Tod erzählen magst. Ob oder wie etwas stimmt mag ist wie es ist, aber sind wir es die etwas stimmig machen. Die etwas bewahrheitet, die etwas lieben, die etwas erkennen. Wie sind das Auge, was erkennt. 

Besonders wenn du bereits gestorben bist, um im Ende dein Anfang zu finden, wirst du wissen wovon ich schreibe.

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Ab der Hälfte habe ich kein Wort mehr verstanden, aber egal.

Sieht sehr „weise“ aus. Muss sicher wunderschön sein.

Mit freundlichen Grüßen👍🏻

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@Lukomat99

Ich vergass das es auch für einen Zwölfjähriger nachvollziehbar sein kann. Nun gut, vielleicht nehme ich mir mal die Tage Zeit es umzuformulieren ;)

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Ja, ich bin 18.😂😂😂😂

Bin trotzdem dumm wie K*cke.

Egal. Ich les‘ es vielleicht noch einmal sorgfältig durch.👍🏻

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