Angst vor dem Sterben - was dagegen tun?

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13 Antworten

Guten Tag Wilde Banane,

hier antwortet dir jemand, der diese Angst haben sollte, weil er fast 80 Jahre alt ist.

Alles  organischen Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. Die Antwort beginne ich deshalb mit einem Zitat, dessen Autor ich gegenwärtig nicht nennen kann. Er schrieb:: "Die Angst vor dem Tod hält uns nicht vom Sterben, sondern vom Leben ab."

Die Beschreibung deiner Stimmung ist das beste Beispiel dieser Einstellung.

Meine Auffassung: lebe so aktiv, als würdest du unsterblich sein. Dann begreisfst du mit der Zeit, dass der Tod aller unser Leben täglich begleitet. Als unsere liebe Mutii mit 52 Jahren von uns ging, habe ich auch kurze Zeit gemeint, es würde nicht mehr weiter gehen.

Nur um mich herum wurde gelacht, getanzt, gearbeitet, geliebt - also gelebt und auch gestorben. Wenn du Angst hast, dass du vergessen wirst, tue so viel wie möglich Gutes. Hilf anderen, lächele oft, tröste Traurige - damit kannst du einfach unvegesslich bleiben für gewisse Zeit.

Wenn du extreme Leistungen in Wissenschaft oder Kultur erbringst, wird man länger an dich denken. Denn es heißt: "Tot ist nur, wer keinen guten Namen hinterlässt."

Danach sollest du dein Leben einrichten.

Bleibe recht gesund!

Siegfried


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Kommentar von SNewiger
25.09.2016, 07:38

 Guten Tag Wilde Banane,

heute in der Frühe beim Morgenspaziergang mit Hund traf ich einen Bekannten. Er hat lange im Nahen Osten als Ingenieur gearbeitet. Er erzählte, dass ein gemeinsamer Bekannter mit etwas über 60 Jahren gestorben ist. Ich sagte, dass in meinem Alter von fast 80 Jahren ich auch bald an der Reihe sei. Da antwortete er mir mit einem Satz, den er im Nahen Osten gehört hatte. Den will ich dir unbedingt weitergeben:

"Wer den Tod nicht fürchtet, den fürchtet der Tod."

Das ist für mich eine extrem positive Weise, sein Leben aktiv und ohne psychologische Belastung zu leben.

Bleibe recht gesund!

Siegfried



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Ich glaube, dass die Angst vor dem Tod die Urangst des Menschen ist. Es mag übertrieben scheinen, aber für mich ist jede Angst ein Abkömmling
der Todesangst. 

Kann man diese Angst „beseitigen“?

Ich glaube, das gelingt immer nur für eine gewisse Zeit. Sterben und Tod kommen uns immer wieder nahe und werden uns ja auch mit Gewissheit
selbst betreffen.

Eigentlich wollte ich in diesem Forum darauf achten, dass ich einmal gemachte Äußerungen nicht wiederhole. Nun will ich aber doch gegen
diesen Grundsatz verstoßen.

Ich habe einen vielleicht unsinnig erscheinenden umfassenden
Begriff von „Leben“. Es reicht für mich über die begrenzte Zeit meines Ichs
hinaus. Jetzt, wenn ich hier am PC sitze und diese Zeilen schreibe, habe ich
mein eigenes Leben. Aber es ist Teil eines umfassenden Lebens, das ich nicht
verlassen werde.

Dazu mein schon zitiertes Bild, das mir so gut gefällt:

Aus der endlos erscheinenden Wasseroberfläche des Meeres
steigt nahe der Küste eine Welle empor. Sie entfaltet ein imponierendes EGO.
Doch sie überschlägt sich und wird im flachen Wasser zu dem, was sie schon immer war.

Die Welle ist Meer.

So sind wir schon immer „Meer“ und werden es auch nach unserem Tod sein.

Für mich, der ich alt bin, ist diese Vorstellung sehr wichtig und ich meine auch erfahren zu haben, dass diese Fortdauer des Lebens über den Tod hinaus Wirklichkeit ist.

Ich wünsche Dir deshalb, dass Du so eine Einsicht ins Leben gewinnst, dass der Tod seinen Schrecken verliert.

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Kommentar von WildeBanane
22.09.2016, 18:30

Vielen Dank, dass du gegen deinen Grundsatz verstoßen hast. Deine Antwort hat mir wirklich ein bisschen geholfen und ich finde das Bild mit dem Meer sehr schön. Ich versuche daran zu denken, wenn ich wieder einmal Angst bekomme und ich finde es auch wichtig zu hören, dass das Leben nach dem Tod weiter geht.

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Hallo WildeBanane,

Deine Befürchtungen und Ängste sind durchaus verständlich. Schließlich beraubt uns der Tod all dessen, was uns lieb und teuer ist. Der Tod ist tatsächlich ein schrecklicher Feind des Menschen!

Viele fragen sich, ähnlich wie Du, was nach dem Tod geschieht. Doch sind wir dabei nicht auf Spekulationen und Vermutungen angewiesen. Die beste Auskunftsquelle zu dieser Frage ist die Bibel, das geschriebene Wort Gottes. Wer könnte uns besser erklären, was beim Tod geschieht, als derjenige, von dem alles Leben stammt? Die Bibel gibt folgende Erklärung zum Zustand der Toten: "Sein Geist geht aus, er kehrt zurück zu seinem Erdboden; an jenem Tag vergehen seine Gedanken tatsächlich." (Psalm 146:4) An anderer Stelle steht, dass sich die Toten "nicht des geringsten bewusst" sind. (Prediger 9:5) In Übereinstimmung mit diesen deutlichen Aussagen wird in der Bibel der Tod auch mehrfach mit dem Schlaf verglichen, ebenfalls ein Zustand völliger Bewusstlosigkeit.

Vielen mag es schwerfallen, zu glauben, dass außer unseren sterblichen Überresten nichts mehr von uns da ist. Sie denken, etwas nicht Stoffliches in uns müsse doch weiterleben. Denke jedoch einmal an die Flamme einer Kerze. Wenn man sie ausbläst, geht sie einfach aus und brennt nicht irgendwo weiter. Unser Leben ist mit dieser Flamme vergleichbar. Wenn wir den letzten Atemzug tun, hauchen wir gleichsam das Leben aus und hören auf zu existieren.

Obwohl letztendlich dem Tod niemand entrinnen kann, ist er kein dauerhafter Zustand. Es wird eine Rückkehr zum Leben geben, und zwar durch die Auferstehung. Die Frage, die sich hier stellt, ist die, in welcher Form die Toten wiederkehren werden. Auch hierüber gibt die Bibel eine zufriedenstellende Antwort, denn sie zeigt, dass Gott die Verstorbenen mit einem neuen Körper auferwecken wird. Dies geht u. a. aus den folgenden Bibeltexten hervor: "Dennoch wird jemand sagen: „Wie werden die Toten auferweckt werden? Ja, mit was für einem Leib kommen sie?“ Gott aber gibt ihm einen Körper, so wie es ihm gefallen hat"(1. Korinther 15:35, 38). Nach diesem Text ist man nach der Auferstehung also nicht körperlos. Für diejenigen, die zu einem Leben hier auf der Erde auferweckt werden, bedeutet das, dass sie wieder einen Körper aus Fleisch und Blut haben werden, der dem gleicht, den sie vor ihrem Tod hatten. Nur so kann einer den anderen wiedererkennen. Die Auferweckten werden auch auch all die Erinnerungen aus ihrem früheren Leben wiedererlangen, ja ihre gesamte Identität.

Jesus sprach einmal davon, dass der Tag herbeikommen wird, an dem er die Gräber leeren wird. Er sagte: "Wundert euch nicht darüber, denn die Stunde kommt, in der alle, die in den Gedächtnisgrüften sind, seine [Jesu] Stimme hören und herauskommen werden (Johannes 5:28, 29). Wenn also die Toten wieder zum Leben erweckt werden, ergibt sich die Frage, wo sie leben werden; im Himmel oder auf der Erde? Für die meisten wird es eine Auferstehung zu einem Leben hier auf der Erde werden, denn nur eine relativ geringe Zahl von Menschen wird zu himmlischem Leben auserwählt. Die Bibel spricht immer wieder von einem künftigen Leben hier auf Erden. Hier sind nur zwei biblische Aussagen dazu:

"Die Gerechten selbst werden die Erde besitzen, Und sie werden immerdar darauf wohnen." (Psalm 37:29)

"Gott segnet die Freundlichen und Bescheidenen, denn ihnen wird die ganze Erde gehören." (Matthäus 5:5 Begegnung fürs Leben)

Du siehst also, dass es keinen Grund gibt, vor dem Tod oder der Zeit danach übermäßig Angst zu haben. Wenn die Auferstehung stattfindet, werden sich die Zustände auf der Erde grundlegend geändert haben und zwar nicht durch menschliches Bemühen, sondern durch ein Eingreifen Gottes. Er wird durch sein in der Bibel angekündigtes "Reich" dafür sorgen, dass es dann weder Hunger, noch Krankheit, noch Kriege noch sonst irgendwelche schlimme Dinge geben wird. Das Leben nach der Auferstehung wird dann so sein, wie es im letzten Buch der Bibel, der Offenbarung, beschrieben wird: "Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein.  Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen" (Offenbarung 21:3,4). Sind das nicht herrliche Aussichten?

Doch Gott erwartet auch etwas von uns. Damit ein Leben in der gerade beschriebenen Weise auf Dauer möglich ist, müssen die dann lebenden Menschen bereit sein, sich nach Gottes Standards und Grundsätzen auszurichten. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn man Gott und seine Mitmenschen vorn Herzen liebt (siehe erstes und zweites Gebot). Daher haben sich viele schon heute entschlossen, Gottes Wort, die Bibel, näher kennenzulernen und zu Gott ein enges persönliches Verhältnis aufzubauen. Dadurch haben sie die beste Grundlage für dauerhaftes Glück gefunden .Außerdem stehen ihnen all die hier beschriebenen herrlichen Dinge in Aussicht.

LG Philipp

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Sterben gehört zu Leben, es geht nicht ohne. Verstorbene fehlen den Überlebenden, natürlich. Wir tragen unsere Toten im Herzen, keiner wird vergessen. Natürlich ist es beängstigend, die Vorstellung ohne jemanden klarkommen zu müssen, der doch immer da war- aber den wenigsten passiert das, wenn sie noch so jung sind, um nicht auf eigenen Füßen stehen zu können. Wenn jemand stirbt, sollte man von Dankbarkeit erfüllt sein, dass er solange in deinem Leben war, dass du ihn kennen durftest.

Da es unausweichlich ist, ist es dumm, Ängste zu entwickeln, zu sterben. Wir wissen alle nicht, wann es soweit sein wird, deswegen sollte man ja sein Leben genießen, man sollte nie zerstritten schlafen gehen, sich ruhig mal Wünsche erfüllen, nicht immer alles auf später verschieben....wenn man stirbt, möchte man ja mit einem Lächeln gehen.

Was nach dem Tod passiert, kann dir keiner sagen, muß aber nicht so unangenehm sein, die "von der Schippe gesprungenen" berichten doch alle, es wäre schön warm und hell gewesen.... Und dann? Wiedergeburt oder komplett ausgelöscht? Ist das nicht egal, du wirst keine Erinnerungen mehr haben...

Wenn dich das Thema so sehr beschäftigt, dann hilft es manchmsl, sich gründlich damit auseinander zu setzen, indem du nachforschst, z.B. was sagen die unterschiedlichen Relegionen zu Tod, Wiedergeburt und ähnlichem. Auch Wissenschaftler und Philosophen beschäftigen sich schon Ewigkeiten mit dem Thema. Es wird deinen Horizont etwas erweitern und dir damit -hoffentlich- deine akuten Ängste nehmen.

Sollte das alles nichts bringen, es gibt Trauer-spezialisierte Psychologen, frage deinen Hausarzt danach, ich glaube nicht, dass da Mutti eine Einverständniserklärung unterschreiben muß.

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Kommentar von WildeBanane
22.09.2016, 18:33

Vielen Dank für deine Antwort, in deinen Worten habe ich ein wenig Trost gefunden!

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Ich kann dich sehr gut verstehen. Ich hatte sogar schon als kleines Kind Angst vor dem Sterben, wie es dazu kam weiß ich auch nicht. Jedenfalls hat sich diese Angst immer weiter durch mein Leben gezogen, bis ich irgendwann richtig extreme Angstattacken bekam und später dann bekam ich auch Panikattacken. Ich habe dann verschiedene Gesprächstherapien gemacht und hatte die Ängste so halbwegs im Griff, aber irgendwann ist das gekippt und es wurde immer schlimmer mit Panikattacken, so dass ich angefangen habe ein Medikament gegen Panikattacken zu nehmen. Davor hatte ich mich immer dagegen gewehrt. Danach ging es mir stetig besser und ich konnte wieder ein normales Leben führen.  Die Angst vor dem Sterben habe ich aber nicht verloren, aber man kann damit leben. Bei mir kommt das nur manchmal hoch, dann versuche ich mich abzulenken.

Jedenfalls ist deine Angst nicht maßlos übertrieben, das Leben ist nun mal lebensgefährlich und anscheinend ist das halt manchen, besonders empfindsamen Menschen bewusster als anderen, die das besser verdrängen können. Wenn dich das Thema weiterhin stark belastet solltest du auf jeden Fall zu einem Psychologen gehen, oft ist es schon eine enorme Erleichterung mit jemandem ohne Bedenken ausführlich über seine Ängste sprechen zu können.

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da hilft nur erkenntnis
---nach dem tode deines physischen körpers siehst du zuerst dein ganzes leben mit allen guten und allen schlechten taten (nun weiß deine seele alles über dich und auch deine ganzen fehler).

---der tod ist sehr wichtig, da du sonst in deinem alten „schlendrian“ auf der erde bleiben würdest. nach dem tode kommst du in eine sphäre, wo du dir alle gewohnheiten und begierden, die du nur mit irdischen mittels befriedigen kannst (zigaretten, süssigkeiten, drogen usw.), abgewöhnen mußt.

---hier mußt du auch alles erleiden, was andere menschen durch deine erdentaten erleiden mußten. aus der kenntnis dieser ergebnisse für dich formst du dein kommendes schicksal. bist du von allem irdischen gereinigt, kommst du in deine geistige heimat, wo du alle kräfte, die du auf der erde kennengelernt hast, verarbeitest.

---nun bist du mehr geworden, als du früher warst.

---wenn es wieder etwas neues für dich auf der erde zu lernen gibt, wirst du erneut geboren, um das neue kennenzulernen.

Man kann auch sagen:

-das leben verläßt den physischen körper, weshalb der beginnt, zu zerfallen
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-die seele verläßt den physischen körper und beginnt sich von allem irdischen zu reinigen
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-der geist (der eigentliche mensch) verläßt seinen körper und wartet bis die seele sich gereinigt hat. dann geht er mit ihr in seine heimat ein, woher er schon lange vor der zeugung gekommen ist (in die geistige welt)

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---ich habe mich schon häufig mit diesem text wiederholt, aber die frager wechseln ständig. und auch die haben ein recht auf gute informationen.

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Warum hat der Mensch vor dem Sterben Angst?....es ist einfach die Angst vor dem Ungewissen, was dann sein wird.

Die Angst vor dem Tod kann sich auch darauf beziehen, dass wir einen plötzlichen Tod oder eine schleichende Krankheit verbunden mit starken Schmerzen fürchten. Wir können uns auch ängstigen, dass das Sterben ein schmerzhafter Prozess oder der Tod ein schlimmer Zustand ist.

Die Angst wird auch bestärkt durch die Endgültigkeit, dass wir die Menschen, die wir lieben, nie mehr sehen können.

Auch ein Aspekt der auslösenden Angst kann sein, dass die Angst vorm Sterben oder dem Tod mit Erfahrungen zu tun hat, die wir bisher mit dem Tod und Sterben gemacht haben.......besonders in dem Familienkreis.

Es wäre überaus hilfreich, sich mit den Erfahrungen der Sterbenden auseinanderzusetzen, um die Blockaden aus Angst zu überwinden. Dann würden wir das Leben an sich tiefer wertschätzen und können erkennen, dass wir Liebe sind. Liebe ist die einzige wahre Wirklichkeit.

Ich denke,Sei ehrlich mit dir selbst. Sei vollkommen ehrlich und stelle dich deiner eigenen Sterblichkeit. Sonst frisst dich diese Angst auf. Das Leben wird wertvoller angesichts seiner Endlichkeit. Eines Tages wirst du sterben, aber du willst sicher nicht dein ganzes Leben in Angst verbringen. Wenn du dich ehrlich deiner Angst stellst, wirst du in der Lage sein, diese Phobie zu zerstören.

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Kommentar von WildeBanane
22.09.2016, 18:39

Vielen Dank für deine Worte! Ja das stimmt, ich hatte noch nie einen Todesfall in meiner Familie, der einen "normalen Alterstot" hatte. Meine Oma und mein Onkel sind an Krebs gestorben, es gab einen Mordfall in der Familie und auch meine Haustiere, die bereits gestorben sind sind an irgendwelchen Krankheiten gestorben.

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Du bist noch sehr jung. Und solltest dir deshalb nicht so viele Gedanken um Sterben und Tod machen. Genieße dein Leben einfach. 

Wenn du jetzt schon trauern willst, weil eventuell jemand, den du kennst, sterben würde, wie willst du dann trauern, wenn es wirklich passiert?

Das Sterben gehört nun mal zum Leben dazu. Aber in der Regel trifft es ältere Menschen, die ein erfülltes Leben hatten. Gut, Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber denen kannst du mit übergroßer Angst nicht entgegenwirken. 

Deshalb solltest du das Leben und das Leben mit deinen Angehörigen in vollen Zügen genießen - un nicht durch solche schwerlastigen Gedanken trüben. 

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Ändere deine Einstellung dazu, mehr kann man da nicht machen. Wenn du um andere trauerst und sagst das du ohne sie nicht leben kannst dann ist das nur Egoismus und  Selbstmitleid. Für dich selber , sieh es so. Der Tod bringt dir Erlösung dann wenn der Schmerz am Größten ist. 

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Kommentar von WildeBanane
22.09.2016, 18:42

Ja, dass stimmt. Ich denke auch das Trauer Egoismus und Selbstmitleid ist. Vorausgesetzt es geht einem nach dem Tod gut, das weiß ja keiner. Ich hoffe ja nicht unter großen Schmerzen sterben zu müssen, sondern irgendwann einfach nicht mehr aufzuwachen.

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Kommentar von maxim65
22.09.2016, 22:00

Es gibt kein "danach". Das ist ja der Witz an der Sache. Der Tod ist das ultimative Ende. Nicht verhandelbar und ohne Alternative. Den Wunsch nach einem schnellen und schmerzlosen Tod teile ich aber auch das lässt sich kaum beeinflussen.

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Du kannst mit einem Menschen darüber reden. Es gibt im Internet und über das Telefon kostenlose Seelsorge.

Ich bin Christ, ich glaube an ein Leben nach dem Tod. Ich habe keine
große Angst vor dem Tod. Wenn Du einiges wissen möchtest, was mich
überzeugt, dass es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, dann kannst Du
mich z.b. fragen oder auf mein Profil gehen.

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Kommentar von WildeBanane
22.09.2016, 18:45

Ich bin Atheist, aber ich versuche trotzdem an ein Leben nach den Tod zu glauben. Ich hoffe ja das es so ist, dass man zu den bereits verstorbenen Verwandten und Freunden und auch Tieren in den Himmel kommt und auf Hinterbliebene auf die Erde herabschauen kann.

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Kommentar von comhb3mpqy
22.09.2016, 20:14

dann glauben Sie an den Himmel, aber nicht an den, an den die Christen glauben, oder wie ist das gemeint?

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da würde ich doch schon zum psychologen gehen.

ausser du änderst deine einstellung und siehst das positive im leben. sterben ist ganz normal

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Deine Angst ist offensichtlich maßlos übertrieben. Bevor sie pathologisch wird, solltest du einen Arzt aufsuchen. Oder eine Selbsthilfegruppe für Leute, die Angehörige verloren haben. Tatsächlich ist deine Angst aber völlig unbegründet, denn das Sterben gehört zum Leben dazu und ist total normal. 

Zum Glück weiß niemand, wann er sterben wird und wie er sterben wird. Deshalb solltest du deine Angst einfach ausblenden und dich des Lebens freuen. Oder ist dein Leben so unausgefüllt, dass du zuviel Zeit hast, um dir über diese Dinge, die man nun mal nicht ändern kann, den Kopf zu zerbrechen? 

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Sieh es mal positiv.

Jeder stirbt nur einmal.

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