Angst vor dem Ausziehen und Angst vor Einsamkeit?

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

du freust dich doch mit deinem Freund zusammen ziehen zu können, das ist doch die richtige Einstellung :)

klar ist das am Anfang eine große Umstellung, aber du wirst dich sicher schnell dran gewöhnen und die Vorzüge schnell lieben lernen :) du kannst machen wann und was du willst, kannst ins Bad ohne das die ganze Familie auch rein will usw usw, das wird super glaub mir!!

ich hab mich total auf meinen Auszug gefreut, das war mit 21, weil ich da endlich genug verdient habe. Versteh mich nicht falsch ich liebe meine Familie, aber ich wollte einfach selbstständig sein und das ist TOLL :) am Anfang war das aber schon schwierig, allein daheim (gut du hast deinen Freund) keiner da mit dem du reden kannst zu dem du dich setzen kannst usw. wenn dann das einrichten schwierig geworden ist oder wieder mal die falsch bestellten Vorhänge kamen war ich schon recht fertig und hab dann hin und wieder mal bei den Eltern geschlafen :D aber wie gesagt das war die Anfangssituation, richtig bewusst ist es mir dann geworden als mein Bruder in mein Zimmer gezogen ist, da war es endgültig, nun bin ich weg.

ich will dir jetzt keine Angst machen :D aber aller Anfang kann schwer sein, aber es ist immer für etwas gut! deine Familie ist ja nicht aus der Welt und du kannst immer noch die Filmabende mit ihnen verbringen :) ich bin meiner Familie sehr viel näher seid ich ausgezogen bin! wir sehen uns öfter und reden mehr als in der Zeit in der ich noch bei ihnen gewohnt habe!

also Kopf hoch, wünsch euch einen guten Umzug und alles Gute :)

Ich bin zwar noch nicht ausgezogen, aber trotzdem hab ich "etwas" Erfahrung.

Meine Schwester ist mit 18 Jahren direkt ausgezogen (In eine anderes Viertel der Stadt) und wir haben trotzdem so ca. alle 2-3 Wochen etwas von Ihr gehört, weil Sie uns dann einfach mal besucht hat. Wenn wir länger nichts von Ihr gehört haben, haben wir uns schon sorgen gemacht und mal nachgeschaut, ob bei Ihr alles in Ordnung ist. Für mich war es jetzt nicht sooo tragisch, am Anfang zwar sehr ungewohnt, aber in Tränen bin ich nicht ausgebrochen. Man gewöhnt sich da ziemlich schnell dran. ... und ich denke, das gerade das Elternteil es am besten verkraften wird, den denen ist es schon länger bewusst, das du irgendwann ausziehen wirst.

Dein "früheres" Heim ist nicht sooo weit weg, als das du nicht einfach vorbei springen kannst. Du machst dir da einfach nur zuviel "Stress", weil es auf einmal eine ganz andere Situation ist, als man wohl vorher dachte.

Ich wohne jetzt noch bei meinen Eltern und denk mir "Woa, geil, wenn ich ausgezogen bin, wird es einfach Granate :D", doch im Prinzip wenn es soweit ist, kommt viel mehr auf einen zu als man gedacht hat. Aber wenn man dann noch trotzdem eine Familie hat, die helfen kann, ist es doch umso besser :)

Gruß, Nazuga

Ich bin wegen meiner Ausbildung azusgezogen, direkt nach dem abi. 400km weit weg ohne auto. Bezahlbare Zugverbindungen haben 4-5 Stunden gedauert. Und es gibt doch Telefone, Skype, Mails, Handys. Du bist in 20minuten bei deinen Eltern, kannst da auch samstag abend sein, kannst dort auch mal schlafen.

Ich habe es nie bereut. Es gehört einfach dazu. Man kann nicht immer daheim bleiben. Und einsam war ich auch nicht, hab mich gefreut die neue Umgebung zu entdecken, habe neue Leute kennengelernt. Das hat viel mit der Einstellung zu tun. Wenn du erwartest, dass du einsam bist, dann wirst du es auch. Freust du dich auf alles neues, dann wird es gut. Liegt ganz bei dir.

Natürlich "verpasst" du was daheim, aber dafür hast du dann ein eigenes Leben mit deinem Freund. Du hast doch immernoch deinen Freund, wie sollst du da einsam sein? Ziehst du nicht aus, verpasst du auch was. So ist das eben. Man hat viele Möglichkeiten und kann nur eine wählen. und dann verpasst man immer die alternativmöglichkeit.

also freu dich doch lieber. das leben verändert sich eben, das muss aber auch so sein.

Es ist immer schwer, Altes loszulassen.

Aber bedenke auch die ganzen neuen Dinge, die auf dich warten werden. Zum Reifeprozess des Menschen gehört nun einmal auch dazu, die ganze alte Umgebung der Kindheit, an die man lange Zeit gebunden war, zu verlassen.

Deiner Schilderung nach zu urteilen ist ein Kontaktabbruch sowieso unlogisch, weswegen ich aus meiner Perspektive keine gravierenden Probleme - egal welcher Art - bemerken kann.

Was bleibt ist die angeborene Angst des Ungewissen, das ist aber vollkommen normal wenn der Mensch auf etwas Neues zugeht.

MfG

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