Angst vor Atheismus?

9 Antworten

Ich habe keine Angst vor dem Tod, oder davor nach dem Tod nicht in ein Paradies zukommen, daher kann ich wohl so ganz nicht treffend antworten, aber ich denke nicht, dass der Glaube an ein Paradies eine gute Alternative ist. Ich sehe das Paradies als Hölle, da die Unendlichkeit alles andere in den Schatten stellt. So auch die Argumentation von Blaise Pascal selber, den man eventuell von der pascalschen Wette kennt, alles wird im Angesicht der Unendlichkeit zu vernachlässigen, so auch Freude und alles andere und ohne Freude bleibt nur das Leid der Unendlichkeit. Ich denke es heißt nicht umsonst des Lebens müde zu sein, ich bin also eigentlich sehr zufrieden mit einem entgültigem Ende, da ich denke, dass es die beste Möglichkeit wäre.

LG

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Ich bin unreligiöser Atheist.

Kritisch hinterfragen ist immer gut. Ich habe meinen Unglauben kritisch und aber auch wissenschaftlich hinterfragt, und bin seit 2018 Christin. Ich würde dir gerne die Vorträge von Werner Gitt empfehlen. Er ist ein angesehener, christlicher Wissenschaftler.

Die wenigsten Menschen, die nicht an Gott glauben, sind wirklich zu 100% atheistisch. Auf der Skala zwischen „atheistisch“ und „streng gläubig“ sind die meisten irgendwo dazwischen. Es ist also durchaus möglich, nicht an Gott zu glauben, aber daran, dass es nach dem Tod irgendwie weitergeht. Tatsächlich haben wir weder für, noch gegen ein Leben nach dem Tod oder die Wiedergeburt irgendwelche Beweise.

alle Erinnerungen und Erlebnisse für nichts.

Warum sind sie für nichts?

Diese Person hat doch existiert und sie existiert weiter durch und in den Personen, die sich an sie erinnern.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Intensive Beschäftigung mit der menschlichen Psyche

Das ist doch ganz einfach. Glaub, wenn du glauben kannst - glaub nicht, wenn du es nicht kannst. Ein Zwang besteht nicht.

Oder?

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