Angst vor Ansteckung - wie hoch ist das Risiko?

2 Antworten

Den entsprechenden Prozentsatz einer Ansteckungsgefahr wird dir keiner geben können, weil es den nicht gibt.

Man kann aber mal paar sinnvolle Überlegungen und Schlußfolgerungen vornehmen:

1. je mehr Menschen infiziert sind, desto größer wird die Ansteckungsgefahr

Begründung: a) viele Menschen atmen mehr Keime und Viren aus, als wenige

                      b) viele Menschen erzeugen mehr Schmierinfektionen als wenige, denn sie fassen mehr an und sie fassen Gegenstände gehäufter an als Einzelne

2. die Anzahl der Infizierten erfährt man nur dann in etwa, wenn eine Epidemie vorherrscht, so dass dann eine entsprechende Registratur durch Ärzte und Gesundheitsämter vorgenommen wird. So entsteht dann eine spezifische Statistik.

Meist treten Epedemien in Wellen auf.

3. liegt eine Epedemie vor, dann steht das in den Medien, man kann es u.a. bei google news erfahren.

4. liegt keine Epedemie vor, dann verschweigen die Infizierten meist ihre Infektion, z.T. wissen sie es noch nicht mal. Daher weiss man jenseits einer Epedemie nie, wieviele Menschen angesteckt sind.

5. die Bewertung, wieviele Menschen sich anstecken erschwert sich insofern, als dass das Immunsystem der einzelnen Individuen recht unterschiedlich ist. Bekanntlich trifft es jene, die ein schwaches Immunsystem haben, die mit einem starken, recht selten.

6. es gibt keine Statistik und auch keinen Kataster darüber, wieviele Menschen ein intaktes und wieviele Menschen ein schwaches Immunsystem haben. Auch schon deshalb wissen wir nie genau, wie groß die Ansteckungsgefahr ist.

Fazit. mit einer gewissen Ungewissenheit wirst du leben müssen.

M.E. habe ich alles Maßgebliche generalstabsmäßig aufgelistet, daher müßte nun eigentlich alles klar sein.


Ich Verstehe dich ich habe auch sehr große Brechangst. Aber ich find die Magen-darm Zeit ist nich gar nicht die kommt doch erst noch. Mehr als Hände waschen und Desfinizieren kann man nicht machen.

Hast du Kik?

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Kann man sich in der Schule wirklich so leicht anstecken?

Ich habe Angst vor dem Erbrechen (Emetophobie) und aufgrund dessen auch Angst vor Magenerkrankungen, besonders Magendarminfekten. Man steckt sich damit an, wenn man mit infektiösen Körperflüssigkeiten kranker Menschen in Kontakt kommt, das weiß ich. Nur leider weiß ich eben nicht, wo diese Flüssigkeiten überall kleben. Wenn ich mir die Hände gründlich wasche, unterbreche ich die Infektionskette zwar sowieso, aber das ist mir trotzdem zu riskant. In der Schule sind viele Menschen und somit viele potenzielle Infektionsquellen. Eine Erkältung wird man sich also schnell einfangen können, wenn jemand hustet oder niest. Aber wie ist es mit Magendarminfekten? Ist das Ansteckungsrisiko dabei in der Schule wirklich derart hoch? Oder kann man mit dieser Angst (und guter Hygiene) bedenkenlos zur Schule gehen? Hat jemand Erfahrung?

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Gibt es angstverbundene Wahnvorstellungen?

Ich habe Brechangst, die sogenannte Emetophobie. Ich bin körperlich kerngesund, das haben mir alle Ärzte nach allen Untersuchungen bestätigt, aber ich fühle mich körperlich total krank. Ich bin stark hypochondrisch, was Viren/Infekte betrifft. Sobald ich höre, dass irgendwo jemand krank ist, geht es mir selbst tagelang schlecht. Ich wasche mir ständig die Hände, rechne die Inkubationszeit nach, rede mir einen Infekt ein und ich habe tatsächlich KÖRPERLICHE SYMPTOME! Diese sind: permanente Dauerübelkeit, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Muskelzucken, Haarausfall, Pickel, Schlafstörungen, Schweißausbrüche, Zittern, Bindegewebsschwäche, Herzrasen/stolpern, Unwohlsein, Speichelfluss, Mundtrockenheit, Zyklusstörungen, Nervosität, innere Unruhe, Hitzewallungen, Appetitlosigkeit, keinen Hunger, Mundentzündungen, Erkältungssymptome, Schwindel, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und einfach allgemeines, permanentes Unwohlsein + Krankheitsgefühl. Ich bin permanent der Meinung, mir einen Infekt eingefangen zu haben, ich bin davon total überzeugt, und wenn dann gerade DIESE Symptome kommen, fühle ich mich in der Annahme bestätigt, wirklich ein Virus zu haben. Das steigert sich dann so, dass ich mich richtig krank fühle und es sich jedes Mal anfühlt, wie eine Magendarmgrippe aus Kindheitstagen, und dann denke ich "Das ist nicht die Psyche, DAS ist ein VIRUS!" Jedes Mal ist es dasselbe, und es fühlt sich so verdammt echt an, so passend und ich fühle mich krank. Dann kommen noch Zwangsgedanken und Angstfantasien und ich mache sogar Prophezeiungen, wann ich k*tzen werde; wenn Sommer ist ktze ich, wenn Winter ist ktze ich, wenn das und das passiert ktze ich, wenn ich das und das mache ktze ich und nie passiert es wirklich. Zeitweise glaube ich auch gar nicht mehr, dass ich unbedingt ein Virus brauche um zu ktzen; manchmal glaube ich einfach jetzt schon zu wissen, dass ich irgendwann jeden Tag einfach so ktze, aus Angst und Stress. Ich würde den Ärzten gerne glauben, dass das alles reine Kopfsache ist, aber es geht einfach nicht. Ich hab bei Viren/Krankheiten den Bezug zur Realität verloren und logisch denken kann ich da auch nicht mehr. Seitdem klar ist, dass ich nichts Chronisches habe, vermute ich hinter diesen Symptomen einfach in jeder akuten Lage einen Magendarminfekt. Und die Symptome passen, ausgeschlossen ist sowas nie und wenn dann die Panik kommt, verstärken sich die Symptome und die Angst wächst. Meine beiden größten Probleme sind der permanente Glaube, ein Virus zu haben und jeden Moment krank zu werden, weil es sich echt anfühlt, und die Tatsache, dass ich nicht glauben KANN, dass meine KÖRPERLICHEN SYMPTOME psychisch bedingt sind. Meine Frage: Woher kommen diese verdammten Symptome? Sind es wirklich Anzeichen für eine Depression? Woher kommen diese fast schon wahnhaften und komischen Gedanken? Und vor allem: Sind diese Symptome wirklich eindeutig rein psychisch bedingt?

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Gehirn vergiftet oder doch was anderes?

Alle, die ähnliches wie "Geh doch zum Arzt" schreiben wollen, brauchen hier nicht weiterlesen. Solche Kommentare sind unnötig. Ich erkläre meine Frage in zwei Abschnitten:

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b) Seine Geschichte: als er 18 war, ist er im Beisein seines Bruders ohnmächtig geworden. Im Krankenhaus wachte er auf und wusste weder wer er selbst ist, noch wer sein Bruder etc ist - er konnte auch nicht mehr wirklich laufen, greifen, schreiben und sowas alles. Ein Totalausfall, bzw Neustart. Die meisten Erinnerungen kamen zurück, aber die Zeit wo er 16-18 war ist beinahe komplett verschwunden. Er lernte "leben" sozusagen neu, hatte aber innerhalb eines Jahres einen weiteren Totalausfall. Die Ärzte sagten ihm später, es könne immer wieder passieren, sie wüssten nicht, was er hat. Die meisten Medikamente die er über die Jahre probierte, wirkten gar nicht oder kaum. Die Nebenwirkungen waren meistens so schlimm, dass es ohne sie besser war (leider kann ich die ganzen Sachen nicht nennen, aber es dürften großteils Antidepressiva ähnliche Dinge gewesen sein.) ... was man bei ihm feststellte, war dass er einen sehr extremen Serotoninmangel hat. Dennoch leidet er überhaupt nicht unter Depressionen und auch die anderen Symptome sind nicht vorhanden oder es ist fraglich, ob sie vom Mangel kommen oder dem UNBEKANNTEN. Dieses Unbekannte hat ihm sein Leben viele Jahre nach den Totalausfällen unlebbar gemacht. Dinge tasten tat lange weh, das Tastgefühl (auch Küsse uä) bleibt manchmal stunden oder tagelang oder kommt aus dem Nichts zurück. Geräusche, Lichter und Bewegungen jeder Art sind für sein Gehirn sehr sehr anstrengend und schwierig zu verarbeiten gewesen - und in seinen schlechten Phasen auch heute noch. Richtig schlafen ist selten drin.Die meiste Zeit kann er damit leben, wenn es schwach ist, aber das kann er auch nur, weil er ein sehr starker Mensch ist. Ich glaube ich hätte mich längst umgebracht. ... er erlebt allerdings auch alles ziemlich rational, da er nichts wirklich fühlt, sagt er. Gefühle ähnlich wie hinter einer Milchglaswand, ist die am ehesten passendste Metapher. Er ist jetzt übrigens 27. Nun hatte man mich auf den Gedanken gebracht, dass zumindest ein gewisser Teil seiner physischen und psychischen Empfindungsstörungen von einer Vergiftung kommen könnten, zB Quecksilber.

Solche Vergiftungen kommen wohl abunzu mal vor. Habt ihr da mal was mitgekriegt und kann man das ansatzweise vergleichen mit der Krankheit meines Freundes? Habt ihr mal von irgendwas gehört? Habt ihr eine Idee? Wie gesagt, ich bin für jeden Tipp dankbar.

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Ist Ansteckung ohne direkten Kontakt möglich?

Ich habe Emetophobie (Angst vorm Erbrechen) und ständig Angst, mich irgendwo mit einem Magendarminfekt angesteckt zu haben. Ich wohne in 'nem Haus mit 5 weiteren Parteien und es hat sich vor ca. 30 Minuten so angehört, als hätte in der Wohnung unter uns jemand gek*tzt. Jetzt hab' ich natürlich innerlich 'n bisschen Panik und weil mir ohnehin immer schlecht ist, befürchte ich, mich angesteckt zu haben, falls sie tatsächlich krank sind. Zu den Nachbarn hab' ich gar keinen Kontakt, aber sie wohnen halt im selben Haus und das beunruhigt mich jetzt. Vor allem heißt es ja, dass Türklinken oder gemeinsam berührte Gegenstände "gefährlich" sind und ich habe die Haustür in den letzten Tagen natürlich häufig öffnen müssen, und eventuell haben meine vielleicht kranken Nachbarn ihren Dreck sprich Viren dort hinterlassen. Muss ich mir jetzt Sorgen machen? Kann man sich ohne Kontakt bei kranken Menschen anstecken? Ist Ansteckung ohne direkten Kontakt so möglich? Wie ist die Ansteckungsgefahr in meiner Situation? Hat jemand Erfahrung?

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Wieso werden immer viele Menschen zur gleichen Zeit krank?

Bei Erkältungen macht das ja noch Sinn, wenn alle sich gegenseitig anhusten und durch die Gegend niesen, oder wenn's halt einfach kalt draußen is'. Aber mindestens ein Mal im Jahr geht auch irgendwo ein Magendarminfekt um und ich verstehe nicht, wieso sich das immer so "krass" ausbreitet. Vom Immunsystem kann nicht die Rede sein, weil es nicht immer alte Menschen oder Kleinkinder sind, es sind immer alle Altersgruppen mit dabei. Wikipedia sagt, dass Magendarminfekte fäkal-oral übertragen werden, und das würde bedeuten, dass diejenigen, die diese Magendarminfekte haben, einfach dreckig sind. Anders kann man sich das doch nicht erklären. Klar, wenn's jemand nötig hat und sich von wem ank*tzen lässt, isser's selbst schuld, aber wenn man vom Normalfall ausgeht, wird sowas per Schmierinfektion übertragen und die erfolgt IMMER über nicht ausreichend gewaschene Hände. Und das wiederum würde ja bedeuten, dass man ein Leben lang von solchen Infekten verschont bleibt, wenn man sich einfach bei jeder Gelegenheit die Hände wäscht. Ich komm da nicht so ganz mit. Ich will solche Infekte wegen Emetophobie einfach vermeiden und kann solche Sprüche wie "Sperr dich innen Sagrotan-Käfig" einfach nicht mehr hören. Mich interessiert doch nur, wie so eine Ansteckung abläuft und wieso dann plötzlich 100 Menschen auf einmal krank sind, die sich gar nicht kennen. Meine Frage ist, wie man sich mit einem Magendarminfekt ansteckt und wie man eine Ansteckung vollkommen vermeiden kann? Kann man Magendarminfekte durch häufiges Händewaschen komplett vermeiden? Und, MUSS man unbedingt mit einem Kranken in Kontakt oder in dessen Umgebung gewesen sein, um sich anzustecken? Wie funktioniert das Ganze?

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Hey. Ich bin 16 und leide unter Borderline und Brechangst, Emetophobie. Diese Angst geht so weit, dass ich mir einrede krank zu sein, sobald ich höre, dass Magendarm rundgeht. Ich prophezeie mir Krankheiten, fühle mich wirklich schlecht, ich träume vom Kranksein, fühle mich so wie "damals als ich krank war", habe ständige Übelkeit und Bauchschmerzen und mache durch meine Gedanken alles nur noch schlimmer. Jetzt habe ich gehört, dass psychische Krankheiten das Immunsystem schwächen und habe wieder Angst, denn ich war gestern im Krankenhaus und habe gehört, dass eine Sekretärin, die ich allerdings nicht gesehen habe, mit Durchfall zur Arbeit erschienen ist und dass das anscheinend wieder so ein Rundgang sei. Allein davon wird mir immer schon total übel und jetzt noch die angebliche Tatsache, dass ich durch meine angeschlagene Psyche immungeschwächt sein müsste. Stimmt das? Kann man allein durch Gedanken infiziert werden oder empfindet man nur entsprechende Symptome? Bin ich durch Borderline und die Angst wirklich so geschwächt, dass ich mir Infekte einfange? Wie kann ich mich beruhigen? Kann das psychisch bedingt seim?

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