Angst vor Frauenarzt?

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4 Antworten

Zunächst einmal erlaube mir die Frage: Weshalb willst du denn zum Frauenarzt gehen?

Es gibt nämlich kein fest vorgeschriebenes Alter das besagt jetzt musst du zum Frauenarzt gehen.

Der Frauenarzt ist ein Arzt wie jeder andere auch, man geht hin wenn man bspw. Beschwerden oder Fragen hat. Auch kann man sich dort über Gebärmutterhalskrebsimpfungen, Verhütung, Geschlechtskrankheiten, uvm. informieren.

Je nach dem warum du zum Frauenarzt gehst verläuft der Besuch anders. Daher wäre es schon von dir zu Wissen was dein Beweggrund ist.

Zunächst findet beim ersten Frauenarztbesuch ein kurzes Beratungsgespräch statt. Du lernst den Arzt kennen, er dich und der Arzt möchte selbstverständlich klären warum du hier bist und wie er dir helfen kann.

Dann wird oftmals eine Untersuchung anstehen. Die ist aber auch abhängig davon warum du den Frauenarzt aufsuchst. Ebenso musst du dich nicht von diesem Arzt untersuchen lassen wenn er dir bspw. unsympatisch ist. Du kannst dir jederzeit einen neuen Arzt suchen.

Notiere dir schon vor dem Arztbescuh etwaige Fragen die du stellen kannst. Es hilft sich schon früh genug bestens zu vielerlei Fragen die sich so in der Jugend ansammeln zu informieren.

Deine Eltern kriegen von dem Arzttermin höchstwahrscheinlich nichts mit, sofern du nicht privat versichert bist.

Ansonsten brauchst du ersteinmal lediglich deine Krankenkassenkarte, wenn diese aber bspw. bei deinen Eltern aufbewahrt wird könnten sie stutzig werden wenn du sie haben möchtest, oder gar 1und1 zusammenzählen.

Auch deine Eltern sind nicht dumm ;-)

Lg

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Also im Alter von ca. 14 Jahren findet ja auch eine J1 Untersuchung statt. Diese ist die erste Jugenduntersuchung beim Kinder- und Jugendarzt. Ab diesem Zeitpunkt kannst du anfangen über einen Termin nachzudenken. Sinnvoll wäre es zwischen 14 und 18 Jahren, eben in der Pubertät.

Da ich nun ein Junge bin, kenne ich nur den theoretischen Ablauf. Praktische Tipps musst du dir von den Nutzerinnen hier holen ;)

Meist beginnt eine solche Untersuchung mit einem Gespräch. Auch der Gynäkologe/die Gynäkologin unterliegt der Schweigepflicht. Du kannst so mit mit ihm über alles reden. Das Gespräch ist vor allem wichtig, damit der Arzt einige Dinge über dich erfährt (Vorerkrankungen, Beschwerden, Erkrankungen in der Familie, Psychosoziales Umfeld; speziell gynäkologisch auch Dinge wie Verhütungsmethoden (Spirale etc.) Schwangerschaften, Schmerzen bei sexuellen Handlungen, Menstruation, Ausfluss, Kinderwunsch). 

Wichtig: Das sind viele Themen. Nicht alle müssen besprochen werden und die Antwort ist freiwillig. Es hilft aber auch dem Arzt um später gute Behandlungsmethoden bei möglichen Beschwerden zu finden.

Dazu solltest du im besten Falle im Gespräch Sympathie zum Arzt gewinnen. Nach der Untersuchung die nun folgt wird auch alles an Ergebnissen noch einmal besprochen (Sofern welche vorliegen).

Jetzt zum unangenehmen Teil. Der Arzt wird dich wohl beten dich auszuziehen (Bei einigen komplett, bei anderen nur der untere Bereich) und dich auf den gynäkologischen Stuhl zu setzen. Diese Pose wird zwar als unangenehm empfunden, erspart dir aber teils Schmerzen. 

Diese Untersuchungsmethoden hier können gemacht werden, ob sie aber beim ersten Mal gemacht werden, das weiß ich nicht.

Damit der Arzt sich nun einen Einblick verschaffen kann, wird er deine Scheidewände mit einem sogenannten Spekula leicht auseinanderdrücken. Natürlich sind beinah alle Ärzte da vor allem bei der ersten Untersuchung sehr vorsichtig. 

Es kann sein, dass der Arzt auch Proben von z.B. deinem Vaginalsekret entnimmt um es auch mögliche Krankheiten zu untersuchen.

Dazu gibt es noch eine Untersuchung mit einem Kolposkop. Das ist ein Mikroskop mit dem der Arzt deine Gebärmutter begutachten kann.

Zur Untersuchung deiner Gebärmutter wird der Arzt diese abtasten. Daber werden 1-2 Finger in die Scheide eingeführt und die linke Hand liegt auf dem Bauch.

Routinemäßig gibt es teils auch einen Vaginal-Ultraschall. Für diese Untersuchung muss dir leider eine Ultraschallsonde eingeführt werden. Diese ist aber sehr schmal und stellt somit kein Problem dar. Damit kann der Arzt z.B. die Beschaffenheit von Gebärmutter, Eierstöcke etc. sehen.

Ein meist unumgänglicher Bestandteil der Untersuchung ist die Abtastung der Brüste. Der Arzt sucht hierbei nach Knoten oder Verhärtungen im Brustgewebe. Ebenso achtet er auf ein eventuell austretendes Sekret aus den Brustwarzen.

Ja das klingt nun erstmal sehr viel und macht angst. Aber wie gesagt, es muss nicht sein, dass alle davon durchgeführt werden. Aber tue deinem Arzt den einen Gefallen und wasche dich vor der Untersuchung vor allem im Vagnialbereich noch einmal ordentlich. Gestank ist nicht so gut.

Schämen brauchst du dich auch gar nicht, denn ein Gynäkologe macht sowas mehrmals am Tag. Auch bei Elfrida, 60 Jahre alt. Da ist er gleich viel netter bei einer neuen Kunden nachdem er bei Elfrida schauen durfte. 

Also keine Angst und kein Scham, das ist normal und ihr Frauen müsst das leider über euch ergehen lassen. Aber immer noch besser, als später mit Brustkrebs bei der Chemo! 

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Sobald du das erste mal Sex hattest. Währe eine Untersuchung beim Fa empfehlenswert. Ansonsten lohnt es sich nicht zum FA zu gehen außer du möchtest dich beraten lassen im Thema Verhütung oder du merkst das bei dir unten etwas nicht stimmt und gehst dann zum FA.

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zwischen 14 und 18 sollte man da schon mal hin. deine Eltern müssen das nicht wissen wen du das alleine machen willst.

Du kannst mit deinem FA über alles reden am besten hoffen sein. Er soll dir doch helfen. Dir muss nichts peinlich sein er sieht genug dieser Geschlechtsteile am tag

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