Angst überwinden von zu Hause auszuziehen?

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8 Antworten

Es ist ganz normal das du Angst hast. Aber das wird schon. Das du so weit wegziehst ist schade, da ist es wirklich schwierig zu deinen Freunden den Kontakt gut zu halten. Aber du wirst auch dort neue finden. Ich arbeit in einer Kinder- und Jugendwohngruppe, da haben schon viele Eltern so eine Aussage gemacht, aber durchgehalten hat es bisher niemand. Es wird aber am Anfang eine Phase geben, wo du sicher erst mal wenig Kontakt zu deinem Vater haben wirst. Aber für ich ist das auch erst mal gar nicht so schlecht, du kannst dich dann voll auf dein neues Leben konzentrieren. Freu dich drauf, dass du alles was schwierig war erst mal hinter dir lassen kannst. Sei gespannt auf deine Pflegefamilie. Ich drücke ganz fest die Daumen, dass alles so wird wie du es dir wünscht!!!

anybodylikeme 25.08.2012, 22:00

vielen dank... hoffe ich auch

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Erst mal die Aussage von deinem Dad geht mal überhaupt gar nicht! Abgesehen davon, dass ich meine wenn das Jugendamt schon will, dass du da nicht mehr wohnen darfst, dass er einer der wenigen Personen ist, die dir irgendwas in der Art sagen darf, schließlich muss es auch ein Grund dafür geben, dass du dort weg sollst.

Und die Angst- Pflegefamilie hört sich immer schlimmer an, als es eigentlich ist. Meistens sind die meisten in Ordnung und neue Freunde wirst du auch schnell finden =)

Vielleicht nutzt du es als neuanfang =) und machst das beste daraus =)

Es ist völlig verständlich und auch normal, dass Du da eine gewisse Angst hast. Es kommt neues auf Dich zu, wovon Du noch keine Ahnung hast, wie es sein wird. Du musst Deine gewohnte Umgebung verlassen, wie auch Deine Freunde. Das ergeht jedem anderen auch so, nur kommt bei Dir noch hinzu, dass Du auch keine Familie mitnehmen kannst.

Sieh es einfach mal positiv. Dein Leben wird sich hoffentlich zum Guten wenden und Du lernst neue Dinge und Menschen kennen. Das kann alles recht spannend sein.

Dein Vater ändert vielleicht seine Meinung noch, davon solltest Du Dich jetzt nicht abschrecken lassen.

Die Angst vor neuem, unbekannten ist vollkommen natürlich, sie ist tief in uns verankert und soll uns schützen. Sie will uns helfen indem sie uns zur Vor- und vorallem Umsicht mahnt, aber wir dürfen uns natürlich nicht von unseren Ängsten beherrschen lassen. Du brauchst auch gar nicht die starke zu mimen, kannst ruhig deiner Pflegefamilie gegenüber zugeben wenn du dich unsicher fühlst, sie werden das verstehen. Du kannst auch getrost davon ausgehen, dass die Pflegefamilie sich auf dich freut und alles tun wird damit es klappt. Also gehe vorurteilsfrei auf sie zu und lass dich auf das Abenteuer ein ... im Gegensatz zu dir, kennt deine Pflegefamilie das Familienleben ja schon du musst also nur genau hinsehen und kannst dann von ihnen 'abgucken'. ;-)

Und bezüglich deines Vaters, für ihn ist das wohl zunächst einmal eine herbe Niederlage, man darf nicht alles wörtlich nehmen was in der ersten Wut und Enttäuschung gesagt wird, nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird.

Deine Eltern haben sich nicht so verhalten,das du zuhause leben kannst. Jetzt kommst du in eine Pflegefamilie und musst dich vollkommen neu orientieren. Das ist natürlich schwer. Dein Vater sollte das Erpressen sein lassen -- er kann es jetzt nicht mehr verhindern,das du ausziehst. Lass der neuen Familie erstmal die Chance,dich kennenzulernen und das du dich einleben kannst. Vieleicht wird es besser,als du denkst. Deine Freunde wirst du schon wiedersehen. Am Wochenende wird sicherlich ein Besuch mal möglich sein. Ansonsten gibt es doch Internet und Skype. Da kann man doch stundenlang chatten. Ich wünsche dir wirklich alles Gute.

Du erinnerst mich an einen geprügelten Hund, der trotzdem sein Herrchen noch über alles liebt.

Dass das Jugendamt richtig entschieden hat, zeigt dir doch die Reaktion deines Vaters, oder? Er muss sich nun einen anderen Weg suchen, um seinen Frust durch Druck auf andere abzubauen.

Geh mit gutem Gefühl in die Pflegefamilie - das sind ausgesuchte Leute, die mit dir umzugehen wissen und versuchen werden, dein Selbstbewusstsein Schritt für Schritt aufzubauen. Lass dir nicht auch diese Chance von vornherein im Keim ersticken, indem man dich unter Druck setzt.

Gib' der Pflegefamilie eine Chance - sie geben dir auch eine.

Viel Glück und sieh' es als Neuanfang

Versuch es als Befreiung und als Abenteuer zu sehen.

Ich wünsche Dir viel Glück!

dein vater will dich erpressen. ein typisches druckmittel schwacher menschen. lass das erstmal an dir abprallen, denn sehr wahrscheinlich kann er seine drohung gar nicht wahrmachen . dazu gehört nämlich stärke oder völlige gleichgültigkeit dir gegenüber, was ich aber ob der drohung nicht glaube. :-)

er hat sich schlecht verhalten und muss das mit einer gewissen distanz erstmal erkennen und sich eine schuld eingestehen. das ist nicht leicht.

eine pflegefamilie hat normalerweise den wunsch, einem geschundenen kind ein schönes leben zu bereiten, darum sei offen für diese chance, die dir geschenkt wird. ein kommilitone, der jetzt lehrer ist, hat immer noch ein sehr herzliches verhältnis zu seinen pflegeeltern. sei also frohen mutes!!!

viel glück wünsche ich dir!

lass mal hören, wie es dir ergeht, ich stelle auf e-mail-benachrichtigung :-)

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