Angst überwinden! Wie? Es scheint mir so hoffnungslos zu sein...

5 Antworten

Warum willst du es unbedingt deinen Eltern sagen? Okay es ist schon relativ selten, das ein Junge sich ritzt ( ich kenn es nur von Mädchen) aber gut. Die erste Frage ist, warum ritzt du dich? Wegen deinen Eltern? Also als erstes du brauchst keine Angst haben! Es ist so dein Allgemein Arzt und jeder andere Arzt haben eine Schweigepflicht. Wenn du also zu einem Therapeuten gehst und deine Eltern das mitbekommen und diesen Arzt aufsuchen und Fragen, darf er ihnen nichts sagen, wenn du es dem Arzt ausdrücklich vorher sagst. Der nächste Punkt ist, warum redest du nicht mit deinen Lehrern? Die können auch in Verbindung mit deinem Therapeuten mit deinen Eltern reden und ihr versucht gemeinsam eine Lösung zu finden. Hast du schon versucht einfach aufzuhören? oder hast du mit jemanden drüber geredet?

Alles versucht. Reden ist nicht so meins... und mit Lehrern auch nicht, weil na ja... ist einfach so. Ich bin nur zum Lernen in der Schule und nicht zum reden von problemen, Und ja... ich weiß das es komisch ist, wenn sich ein Junge ritzt :/ Und ich will es meinen Eltern sagen, damit ich es nicht mehr immer verbergen muss !

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Also ritzen ist echt keine Lösung. Ich habe mich auch mal geritzt und bereue es sehr,weil ich noch Narben davon habe. Du solltest vielleicht mal mit einem Familienmitglied wie Tante oder Onkel reden und die dann fragen wie du es deinen Eltern am besten erklärst. Bereite dich im Spiegel auf das gespräch mit deinen Eltern vor und überlege auch was sie antworten könnten. Versuche den besten Moment zu erwischen um mit ihnen zu reden und nicht wenn sie sowieso schlecht gelaunt sind. Und dann musst du einfach nur noch hoffen,das sie dir zu hören und dir helfen :) viel glück

Hm :/ Danke.

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Hallo Bl4ck4ngel, wenn ich mich recht erinnere, habe ich dir schon einmal auf eine ähnliche Frage geantwortet und dir geschrieben, dass du dich z. B. an Hotlines wie die www.nummergegenkummer.de, junoma.de, u25-freiburg.de, telefonseelsorge.de etc. wenden könntest. Die bieten auch Beratung über das Internet an.

Allerdings kann das eine Therapie nicht ersetzen. Ich finde es gut, dass du schon beim Arzt warst. Du hast geschrieben, dich jetzt nicht zu trauen, einen Therapeuten anzurufen. Das kann ich ein wenig nachempfinden, da ich auch Schwierigkeiten im Kontakt mit anderen habe. Vielleicht wäre eine Lösung, noch einmal zum Arzt zu gehen und ihm zu sagen, dass du weitere Unterstützung benötigst?

Oder hat er dir schon eine konkrete Telefonnummer gegeben? Wenn ja, dann möchte ich dich ermutigen, dich zu sammeln und dort anzurufen. Ich weiß, dass das sehr schwer sein kann - ich bin selbst ziemlich schüchtern. Aber auch ich habe vor einiger Zeit einen Termin mit einem Therapeuten ausmachen müssen - und es hat gut geklappt! Ich habe mir gesagt: Es ist jetzt notwendig, dass ich anrufe! Und dann habe ich meinen Namen genannt und sachlich gesagt, was mein Anliegen ist, warum ich eine Therapie machen möchte. Du könntest z. B. so sagen: "Ich war beim Hausarzt, der hat mir empfohlen, Sie anzurufen. Mein Problem ist, dass die Situation daheim schwierig ist, ich mich selbst verletze..." Auch die Suizidgedanken kannst du ansprechen - ich möchte dich dazu ermutigen. Im Normalfall sollte der Therapeut auch Erfahrung im Umgang mit ähnlichen Situationen haben und behutsam nachfragen. Auf keinen Fall wird er dich verurteilen, sicher auch nicht einfach abweisen.

Da du noch minderjährig bist, müsstest du evtl. - wenn du eine Therapie machst - dann auch deine Eltern informieren. Aber das könntest du auch deinen Hausarzt bzw. deinen Therapeuten fragen, dazu kann ich nicht viel sagen. Vielleicht gibt es auch eine andere Möglichkeit?

In jedem Fall wünsche ich dir alles Gute und viel Mut!

PS: Vielleicht können dir die Artikel auf dieser Seite weiterhelfen: rataufdraht.at (bzw. 147.ch). Möglicherweise gibt es da auch etwas über Schüchternheit. Vor kurzem habe ich auch ein gutes Buch gelesen: "Das Buch für Schüchterne" von Borwin Bandelow. Vielleicht kann dir das weiterhelfen.

Eines noch: Ich habe meine Schüchternheit zum Teil überwinden können, indem ich mich der Angst gestellt habe, zum Beispiel Fremde auf der Straße angesprochen habe und nach kleinen Dinge wie nach der Uhrzeit, nach einen bestimmten Straßennamen etc. gefragt habe. Das hat mich viel Überwindung gekostet, aber es hat etwas bewirkt.

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Ich war neulich für 8Wochen in der Psychiatrie.

Das hat auch ein bisschen was gebracht, aber momentan geht es mir schon wieder richtig schlecht.

Ich habe teilweise auch richtig merkwürdige Gedanken. Irgendwann kam mir mal so urplötzlich in den Sinn: "Wenn du dich umbringst, dann erhänge dich, das ist die beste Möglichkeit, um sich das Leben zu nehmen!"

Ich denke halt auch ziemlich oft über das Thema nach. Also vor ein paar Tagen dachte ich mir, dass ich bevor ich mir das Leben nehme noch ein paar Briefe an bestimmte Personen schreiben muss. Ich habe mir da sogar schon überlegt, was ich schreiben würde.

Ein anderes mal habe ich mir überlegt, WO ich mich umbringen könnte.

Ich denke ständig darüber nach. Das Problem ist, dass ich mich halt selber nicht wirklich ernst nehme. Eigentlich will ich gegen meine Probleme ankämpfen und die Depression besiegen. Ich will stärker sein.

Auf der anderen Seite fühle ich mich so leistungs- und lebensunfähig. Ich kann das gar nicht so beschreiben, aber ich habe einfach das Gefühl nichts auf die Reihe zu bekommen.

Ich fange bald ein langes Praktikum an und habe auch da richtig große Angst vor, weil ich nicht weiß, wie ich das überhaupt auf die Kette kriegen soll. Es macht auch einfach keinen Sinn, weil es eigentlich keinen Grund gibt, der meine Angst zu versagen begründen würde.

Ich denke mir dann auch teilweise schon so etwas wie:"Ich kann das Praktikum einfach nach 6 Monaten abbrechen und dann kann ich noch mal in die Klinik und dann im Sommer die Ausbildung starten!"

Wobei ich auch schon wieder richtig Panik bekomme, wenn ich an die Ausbildung denke. Ich weiß da natürlich auch nicht, wieso ich da so große Angst vor habe.

Ich hasse mich auch, weil ich mich in letzter Zeit häufig selbstverletzt habe. Also heute Abend habe ich 10 Tage ohne SV durchgestanden, aber fast jeder einzelne Tag war ein Kampf. Ich weiß auch nicht, wie lange ich das noch durchstehen kann.

Ich habe nächste Woche noch einen Termin bei einem Psychologen und bei einem Psychiater. Da werde ich das alles auch einmal ansprechen, aber vielleicht hat hier auch schon jemand einen Tipp für mich und kann mir folgende Fragen beantworten:

Zählen diese Gedanken schon als Suizidgedanken? wenn ja, wie gravierend sind diese einzuordnen?

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