Angst langsam älter zu werden?

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6 Antworten

Das Alter und den Tod hinnehmen zu müssen ist unvermeidlich. Deshalb ist Widerstand dagegen zwecklos und verbiestert einem das Leben. Die Beschäftigung mit diesen Themen halten viele für morbid und deprimierend. Sie sind es aber nicht. 

Momentan mag Dich dieser ganze Bereich erschrecken. Und das ist auch gerechtfertigt, denn Sterben, Leiden, Armut, Schmerzen sind nicht schön. Aber für viele ist all das nicht zu umgehen. Je früher Du Dich damit ernsthaft auseinandersetzt, desto eher findest Du in Dir selbst einen Weg, die eigene Endlichkeit und das eigene Schwächerwerden zu akzeptieren. Es wird besser mit den zunehmenden Jahren, das kann ich Dir versichern. ;-) Aber nur, wenn Du die Gedanken daran und darum herum auch zuläßt und bewußt erlebst. 

Du mußt keine großen, erleuchteten Lösungen finden. Du kannst Zweifler und Skeptiker sein - so wie Du eben bist, ist es genug. Wenn Du nicht vor Deinen Gedanken und Ängsten zurückschreckst, wird die (nennen wir es mal so) "Lebensantwort" von allein kommen. Du mußt nur immer wieder hinsehen und Dich nicht irre machen lassen durch vorgegebene Fröhlichkeit. 

An dem, was Du schreibst, glaube ich zu erkennen, daß Du einen menschlichen Umgang mit den Schwierigkeiten üben willst. Mach das, das ist gut, es wird Dir UND Deinem Vater und wahrscheinlich auch einer Reihe anderen Menschen helfen und gut tun. Du wirst das merken, je älter Du bist und je mehr Erfahrungen sich da ansammeln. Und etwas anderes kommt noch dazu: Wer mit wachen Augen und hellem Verstand durch die Gesellschaft geht, kann auch an ihr mitbauen und sie verändern helfen. Jungen Menschen wie Dir traue ich das zu. Alles Gute! q.

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Es ist einfacher, wenn man weiß, wohin man geht nach seinem Tod. Ich freue mich darauf, für immer bei meinem Herrn Jesus zu sein.

Und gegen Krankheiten und Unwohlsein läßt sich manches machen, oft fehlen die B-Vitamine und Magnesium, damit fühlt man sich meist schon viel besser. Das hört sich nach nichts an, aber insere Ärzte haben leider meist  keine Ahnung von Vitalstoffen.

Natürlich ist es erstmal merkwürdig,  wenn man merkt, daß manches körperlich nicht mehr geht, oder daß man  Dinge nicht mehr nachholen kann. Das hat aber auch etwas mit Schuld zu tun und wie ich mit Vergebung umgehe. Auch, was ich "vom Leben" erwarte.

Und natürlich damit, was ich unter "Glück" und "erfülltem Leben" verstehe.


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Es ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich, der eine hat Angst der andere nicht...

Aber es ist was, wovor man nicht weglaufen kann...:( Die Angst kommt, weil wir nicht wissen, was danach passiert: Himmel, Hölle, Geist, gar nichts? wir wissen nichts und dieses Unwissen schüchtert uns ein:o

Außerdem bekommen wir Angst, dass wir nicht genug von der Welt erfahren, bevor wir sterben. Ich bin so jemand... Ich möchte gerne alle kleinen und großen Dinge der Welt sehen. Von New-York zur Antarktis, zu den Tropen bis hin zur 3. Welt. Aber ich weiß, dass ich nie in meinem ganzem Leben all dies zu Gesicht bekommen werde:( weil all dies so groß ist und ich nur ein Mensch bin und nicht dafür geschaffen...:o Deshalb bekomme ich Angst und fürchte mich davor, obwohl mein ganzes Leben grad erst begonnen hat und ich noch nicht mal volljährig bin;)

LG Jennjine

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Ich glaube an ein Leben nach dem Tod und ich habe keine große Angst vor dem Tod. Es gibt auch Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben. Wenn Du willst, dann kannst Du im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

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Kommentar von SirVivalLord
17.05.2016, 18:25

Das Problem bei Nahtoterfahrungen ist, dass man ja noch nicht ganz tot ist bzw. das Gehirn noch arbeitet und dieses dir vorgaukeln kann, was es will.. ich habe da so meine befürchtungen, kann mich aber gern noch mal darüber informieren, meine Mutter hatte schließlich auch schon solch eine Erfahrung.

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Kommentar von comhb3mpqy
17.05.2016, 21:07

ich habe ja auch auf eine Meinung eines Wissenschaftlers hingewiesen, der der Meinung ist, dass seine Erfahrung real war und nicht erfunden.

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die größten Defizite sind wohl die (im Alter), die man in jüngeren Jahren, wo mans noch konnte (hätte gekonnt), nicht gemacht bzw. ausgelebt hat (nicht von mir..) Das Alter (auch Rentenalter (hier im Kontext zur heutigen Jungbrunnenmentalität)) ist dafür da, auch die Sünden, aber erst recht das Erlebte - incl. Fotos + Erinnerungen usw.. - aufzuarbeiten, bevor die Demenz es nicht mehr zuläßt...Insofern ist jede (auch vermeintliche (Muße)Stunde) ein und als Geschenk zu nutzen, damit du dein Leben wie einen Kreis abschließen kannst - vielleicht nur für dich, weils  sonst niemanden interressiert, aber das reicht schon aus, denn für die Dummheiten der Anderen (und Jüngeren) bist du nicht verantwortlich! Die wollen ihre Erfahrungen selber machen (!) - also sollen Sie...! Übrigens denke ich tatsächlich, daß die Demenz als Abschluß ein Instrument des Vergessens ist, was wie ein Tuch alles überdeckt - hoffentlich schnell und gnädig...

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die todesstunde wird einem bei seiner geburt mitgegeben

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