Angst davor zu Arbeiten?

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3 Antworten

Ich hab da mal was über ne interessante Methode gelesen: Du überlegst dir, was du tun würdest, wenn es tatsächlich so schlimm kommt. Wenn alles den Bach runter geht und du unter der Brücke landest. Was würde passieren? Verhungern würdest du nicht, ja, du müsstest nicht mal unter der Brücke bleiben, denn du könntest Hartz 4 beantragen - schließlich kannst du lesen und schreiben! - und hättest auf jeden Fall eine kleine Wohnung. Was die Kollegen über dich denken, kann dir auch egal sein, denn bei denen bist du eh unten durch. Dann wär noch das Problem, was du über dich denkst, aber was hättest du unter den Umständen, die du beschreibst, tun können? Entweder sagst du hier: "naja, nichts", dann gibt es auch keinen Grund, sich schlecht zu fühlen, oder dir fällt etwas ein, dann weißt du genau, was du tun musst ;)

Das wäre der Worst Case. Ist er wirklich so schlimm? Oder steckt da nicht auch noch einiges drin, womit du arbeiten kannst? Und jetzt stell dir mal vor, wenn es nicht so schlimm wird, wenn die Leute alle ganz nett sind und du gut zurandekommst. Was macht dieses Szenario so unwahrscheinlich? Dass es dir "immer" so geht? Du bist nicht Donald Duck, das Pech klebt dir nicht an, es streicht dir bloß gern um die Beine, weil du es so oft streichelst.

Gute Dinge passieren. Auch dir. Wenn du das natürlich nicht siehst, weil du zu sehr in deiner "Prophecy" drinsteckst, wird sie leider ratz fatz "self fulfilling". Aber das kann man sich abtrainieren, und das würd ich dir ganz dringend anraten. 

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Ist ja nicht überall so. Es gibt ja auch Arbeitsstellen mit gutem Betriebsklima;-) Ganz neutral ohne Vorurteile hin gehen und sein bestes an der Arbeit geben.

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Dan muss man deinen arsch zusammen kneifen und sich anpassen.

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Kommentar von euthymia
02.10.2016, 20:03

Oder Deutsch lernen.

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