angst dass mein vater stirbt.. was mach ich nur ohne ihn?

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9 Antworten

Besuche ihn trotzdem weiter regelmäßig. Ich weiß, dass es schwer fällt jemanden zu besuchen, der einem sehr nah steht und jeden Tag sterben könnte. Geh zu ihm und... auch wenn du das Gefühl hast, dass er nichts hört, rede mit ihm. Das wird auch deinen Vater beruhigen. Auch wenn sich das doof anhört aber ... verabschiede dich von ihm. Ich weiß, dass hart klingt aber mach es lieber jetzt und hoffe, dass es nicht der letzte Abschied war. Mach es, bevor keine Gelegenheit mehr dazu bleibt. Erzähl ihm von euren schönen Momenten. Erzähl ihm, dass du ne Freundin hast, wenn er es nicht weiß und du eine hast oder dass du ein Mädchen nett findest. Erzähl ihm, was du noch alles vor hast und was du noch gerne mit ihm gemacht hättest. Erzähl ihm von deiner Mum und deinen Geschwistern wenn du welche hast. Rede einfach mit ihm. Das tut ihm gut und dir. Außerdem würde ich dir raten, mit deiner Mutter über eure Gefühle zu reden und da du "erst" 15 bist, würde ich dir vielleicht auch einen Psychologen empfehlen. Sowas lässt sich nicht so einfach verdrängen.

Ansonsten... wenn du Fragen hast, schreib mich mal an. Ich denke, dass ich dir noch ein Paar Tipps geben kann.

Und viel Glück dir, deinem Papa und deiner Familie.

Für jeden kommt mal eine Zeit in der man Stirbt.. Es ist definitiv unbeschreiblich schmerzhaft einen geliebten Menschen zu verlieren. Aber denke mal daran, dass er sich hier nur quält. Das ist auch kein leben für ihn. Man muss lernen loszulassen und sich zu verabschieden und weiter zu leben.

Das ist aber sehr traurig. Ich bin längst erwachsen, aber als mein Vater vor ein paar Jahren starb, habe ich auch Angst gehabt und mich gefragt, wie es jetzt weitergeht. Das ist für ein Kind in jedem Alter so. Wenn ein Elternteil geht, ist es egal wie alt man ist. Es ist immer ein großer Verlust.

Aber: noch lebt dein Vater. Vielleicht gibt es Hoffnung. Sei jeden Tag am Krankenbett. Das spürt er und dann ist auch Dein Vater auf seinem Weg nicht allein. Wenn es dann doch soweit ist, muss jeder ganz allein den Weg durch dieses" Tal" gehen. Es gibt aber Trauerbegleiter-die dir in dieser dunklen Zeit helfen.

Ich wünsche Dir ganz viel Kraft. Du bist jung, du schaffst das.

Einer aus unserer klasse ist das auch passiet sie hat sich nichts anmerken lassen sie ist wieder gans normal und ich meine irgendwann sterben sie ja so oder so also lenke dich ab oder so etwas

Hallo zweipaarschuhe,

das tut mir leid für dich.

Aber du hast den "Vorteil", dass du dich darauf "vorbereiten" kannst. Das ist schon ein Teil der Trauerarbeit.

Niemand kann dir da wirklich Ratschläge geben, weil jeder auf andere Art trauert. Und auf andere Art, das Erlebte verarbeitet.

Du solltest dich vielleicht einer Trauergruppe anschließen. Bekannte haben damit gute Erfahrungen gemacht. Denn wirklich nachvollziehen können das nur Leute, die Ähnliches erlebt haben.

Alles Gute

Virginia

Dein Vater war 52, als er Vater wurde... das ist recht spät... Er könnte theoretisch dein Opa sein. Wenn er geraucht hat, ist er für seinen Zustand - so schlimm das klingt - selbst verantwortlich... Freunde, Geschwister... können helfen.

Was bist du denn bitte für'n krasser Typ. Der ist 15 man. Sowas kannst du doch nicht bringen!!!

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Hast du denn keine Mutter oder Geschwister mit denen du über deine Angst reden kannst? Du solltest jetzt nicht alleine sein

Hey, doch meine mum, bruder, tante, halbschwester, alle waren hier.

Frag ihn sollange er noch lebt danach!

Hä? der Vater liegt im Koma!

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