Angst, dass ich Selbstmordgefährdet bin

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Liebe/r Tesca29,

was Du schreibst, hört sich besorgniserregend an. Natürlich kannst Du gerne die Community um Rat fragen. Schau doch aber bitte zusätzlich mal auf dieser Seite vorbei: http://www.telefonseelsorge.de. Dort gibt es die kostenlose Telefonnummer der Seelsorge (Anonym. Kompetent. Rund um die Uhr. 0800/1110111 & 0800/1110222) und auch einen anonymen Chat.

Herzliche Grüsse und alles Gute

Paula vom gutefrage.net-Support

11 Antworten

Wunderschoenen guten Morgen Tesca29! :)

Vorweg: Selbstmord loest keine Probleme - er beendet sie nur. Und wir wollen dir, genauso wie deine Freunde, dabei helfen die Probleme zu loesen!

Du hast fuer dein Alter viel mitgemacht, keine Frage! Als ich 16 Jahre alt war ist meine damalige Freundin an einem Autounfall ums Leben gekommen. Ich bin damals in ein tiefes Loch gefallen, gab mir selbst Schuld an dem Unfall und hatte das Gefuehl, dass ich sie betruege, auch wenn ich nur mit einer Frau spreche. Dieses Problem habe ich lange Zeit mit mir herumgetragen, auch heute noch. Ich habe gelernt damit zu leben. Menschen gehen - neue Menschen kommen - doch geliebte Menschen wirst du immer in deinem Herzen behalten. Was die Krankheit deiner Mutter betrifft: Sie braucht dich. Wuerdest du gehen, haette sie mit Sicherheit keine Kraft mehr. Also sei stark, halte durch und stehe ihr bei, dann wird bestimmt alles gut.

Du sagst, du wuerdest dich selbst verletzen. Dein Bekannter hat gut reagiert - natuerlich wuerde er dich nicht verkloppen :) Aber es zeigt dir nur, dass er dich lieb hat, dass er auf dich aufpassen will und dass du ihm sehr viel bedeutest.

Vielleicht waere es fuer dich an der Zeit professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Dies ist keineswegs ein Zeichen von Schwaeche. Vielmehr ein Zeichen von Staerke dir selbst gegenueber.

Also hoer auf dich selbst weiter in das Loch zu ziehen in dem du dich offensichtlich befindest. Dir bieten viele Menschen eine Hand an, also fasse danach, denn sie werden dir bestimmt helfen dich aus diesem Loch zu ziehen!

Ich wuensche dir viel Glueck und hey: Kopf hoch, das schaffst du, da bin ich mir ganz sicher :)

Ganz Liebe Gruesse! :)

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Kommentar von Tesca29
06.10.2011, 10:13

Dass mit meiner Mutter liegt drei Jahre zurück, wenn ich das bei einem Psychiater verarbeiten würde, würde sie dann nicht auch etwas davon mitkriegen? Ich will nicht dass sie leidet, sie soll nicht ein zweites Mal durch diesen Horror! Ich kenne den Jungen erst seit knapp einem Jahr und weiß nicht wirklich warum ich ihm viel bedeuten sollte, nach einem Jahr!!!! Damals als meine Mutter krank war, dachte ich ich würde an ihrer Krankheit wachsen, habe in Wirklichkeit meine Angst überspielt, ich weiß auch gar nicht wo dass alles mit dem Horror wirklich angefangen hat, wüsste also nicht was ich einem Psychiater erzählen sollte!

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Du bist noch soooo jung um aufzugeben!! Das Leben hast Du noch vor Dir und wie Du schreibst, hat sich doch alles zum Guten gewendet!! Die Ursache Deiner Zweifel ist sicherlich Dein momentanes Glücksgefühl,,Du kannst es nicht glauben und hast, wie Du ja schreibst Angst, daß es umschlagen könnte?!?

Genieße es in vollen Zügen und wenn Du meinst Dein Glück erdrückt Dich dann würde ich Dir eher raten zur professionellen Hilfe auszuweichen als Dir das Leben zu nehmen. Das wäre auf keinen Fall eine Lösung und bedenke auch..wievielen Menschen fügst Du damit Leid zu?????

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du hast selbstmordgedanken, weil du dem glück nicht traust. das musst du aber gar nicht! das glück ist JETZT da! wirklich und tatsächlich da! das leben geht immer auf und ab und es kann natürlich wieder schlechter werden..aber so ist das leben. trotzdem kommt nach jedem noch so grausamen sturm wieder die sonne..es gibt immer wieder zeiten des glückes im leben. versuch diese zeiten zu genießen und hab keine angst. denn wenn du das glück voll auskostest dann hast du auch wieder genug kraft für die nächste talfahrt. zudem stell dir mal vor, was mit deinen freunden, familie und deinem partner passieren würde, wenn du dich umbringst. willst du wirklich, dass es diesen menschen schlecht geht? willst du dafür verantwortlich sein, dass du das leben deines freundes möglicherweise zerstörst? er würde sich unendliche vorwürfe machen und vermutlich nie darüber hinwegkommen!!

ich rate dir dringen zu einer beratungsstelle zu gehen..oder du nimmst dir eine auszeit in einer klinik. zudem solltest du mindestens einer wichtigen person, der du vertraust von deinen selbstmordgedanken erzählen.

du bist erst 17!! siebzehn!!! weißt du was das leben noch alles für dich bereit hält? vielleicht bekommst du mal einen super job oder du heiratest deinen traummann und bekommst eine horde kinder! es gibt so viele schöne momente im leben..genieße sie und hab keine angst davor

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Kommentar von Tesca29
06.10.2011, 10:09

Ich habe aber häufig, dass Gefühl, dass ich meinem Freund auf die Nerven gehe! Wäre es da nicht besser, ich wäre nie in sein Leben getreten, bzw würde mich jetzt so schnell wie möglich entfernen? Da ich ihn liebe, könnte ich nicht Schluss mit ihm machen, sondern nur mit mir! Und ich denke dass ich eine Belastung für viele bin! Ich bin hyperaktiv und gehe damit bestimmt vielen auf die Nerven!

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Such Dir Hilfe und nimm diese an!

Natürlich hast Du noch "Aufgaben" in Deinem Leben. Das Leben fängt erst richtig an. Du hast viel durchgemacht, daß sowas die Seele "erschöpft" ist verständlich.

Wende Dich an Deinen Hausarzt, oder an einen psychiatrischen (oder auch psychologischen) Notdienst. ProFamilia z. B. kann Dir auch weiterhelfen. Es gibt Wege aus dem Chaos raus, und Du wirst das auch schaffen.

Wenn es ganz schlimm sein sollte, kannst Du Dir auch selbst einen Notarzt suchen und dem gegenüber Deine Suizidgedanken ansprechen. Dann kann man Dich in eine Klinik bringen, in der Du erstmal wieder "aufgepäppelt" wirst. Es gibt also auch Möglichkeiten, Dir im Notfall ganz schnell zu helfen.

Ich wünsch Dir alles Gute!

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hey.

zuerst mal: jeder mensch hat in leben eine aufgabe. und diese aufgabe lautet NIE (!!!!!!), das leben zu beenden. egal, wie scheiße alles ist, wie schwarz, wie schlimm, es gibt immer, immer, immer einen grund, um weiterzuleben. selbst wenn dieser grund nur heißt:"morgen esse ich nudeln". das ist scheiß egal. dann lebst du heute für die nudeln von morgen weiter. und morgen lebst du für einen schönen spaziergang weiter. und übermorgen dann wieder für etwas anderes.

sollten deine suizidgedanken schlimmer werden wäre es sinnvoll, sich an jemand erwachsenen zu wenden, dem du vertraust. entweder eltern, lehrer oder sonst jemand. wichtig ist, dass diese person erwachsen ist, denn jugendliche können diese last unmöglich tragen. wenn's in deiner nähe niemanden gibt, dem du vertraust, dann geh zu einem arzt, der entscheidet dann, was sinnvoll ist. aber bitte leb weiter!!

und was die selbstverletzung betrifft: ich bin kein frend davon, zu sagen, dass man es besser lassen sollte. vor allem, weil du das mit sicherheit selbst weißt. aber glaub mir, das wird schlimmer, egal wie sehr du dich dagegen wehrst. ich habe vor kanpp drei jahren angefangen, mir kleine weiße striche in den arm zu kratzen, gestern war ich dann im krankenhaus, weil ich mir in einen muskel geschnitten habe... überleg dir gut, was du tust...

lg, und viel glück, BlackRose

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Du solltest Dir schleunigst profesionelle Hilfe suchen. Die Schläge des Freundes wären ganz bestimmt nicht hilfreich.

Ich kann mich gut in Deine Lage versetzen, weil es mir ähnlich erging.

Immer wenn ich glücklich war, passierte irgendwas Schlimmes. Das Schlimmste war, als meine Tochter starb. Ich fragte mich dann auch, ob ich kein Recht habe, glücklich zu sein. Weil ich den Verlust meiner Tochter nicht verkraftet, und mir diese Frage stellt, suchte ich mir therapeutischen Rat. Mein Psychologe erklärte mir, dass es keine höhere Macht gibt, die mich für glückliche Stunden strafen will. Negative Ereignisse passieren nun mal. Unabhängig davon, ob man sie raufbeschwört, oder Angst davor hat. Jeder Mensch hat das Recht glücklich zu sein - auch nach so einem tragischen Verlust. Aber man kann lernen, mit solchen Ereignissen objektiver umzugehen. Sie sind nicht zielsicher gegen Dich gerichtet. Das sind Zufälle. Deshalb solltest Du Dein glückliches Leben genießen, so lange es geht.

Btw. nachdem meine Tochter verstorben war, war ich weit von Selbstmordgedanken entfernt. Erst da erkannte ich, was man seine Angehörigen damit antut. Meine andere Tochter hätte sicher nicht noch einen Verlust verkraftet.

Allerdings hatte ich vor nicht allzu langer Zeit mal wieder Selbstmordgedanken. Glücklicherweise hielten mich rationale Überlegungen davon ab. Aber aus Angst, dass mich mal keine rationalen Gedanken davon abhalten könnten, habe ich mir professionelle Hilfe gesucht.

Und das solltest Du unbedingt auch tun.

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Liebe Tesca29!

Selbstmord ist kein Schritt, den du machen "musst"!

Leider sehen die Menschen, die schwer suizidgefährdet sind, dann nur leider keinen Ausweg mehr so und denken deswegen sie "müssten" so handeln.

Ich verutreile das jetzt nicht, ich finde das nur sehr, sehr traurig und den Suizid halte ich einfach für eine sehr schlechte Alternative.

Deine Angst kann ich gut verstehen, aber diese sollte dich nicht davon abhalten, dass du dir professionelle Hilfe suchst. Scheinbar gibt es da in deiner Vergangenheit Dinge, die dir zu schaffen machen, vermutlich eher unbewusst?

Angenommen, dem wäre so, dann könnte das bedeuten, dass dir evtl. noch lange Zeit diese unverarbeiteten Dinge zu schaffen machen. Wäre es dann nicht besser, dass du mit einer guten Beratung dich an eine Aufarbeitung dieser Dinge machst, so dass die dich irgendwann nicht mehr so negativ berühren können?

Du kannst übrigens von deiner Angst ehrlich einem Psychologen erzählen, der oder die wird das verstehen, das ist bei denen Alltag. Das ist ja gerade die Aufgabe einer wirklich professionellen Hilfe, dass sie behutsam im Rahmen deiner Möglichkeiten deine Vergangenheit aufarbeitet, Das kann zwar schon teils wirklich weh tun, aber es ist auch Aufgabe einer Therapie da vor zu sorgen und für eine Begrenzung zu sorgen.

Irgendwann verwandeln sich dann diese dunklen Momente in Erfahrungen, die du besser einschätzen bzw. mit denen du dann besser umgehen kannst. Das könnte dann hoffentlich ein Gefühl von Freiheit für dich sein.

Liebe Grüße, Thomas

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Kommentar von Tesca29
08.10.2011, 19:29

Aber was wenn ich das alles nicht auf den ersten Blick erfassen kann? Angenommen ich hole mir Hilfe, sitze bei einem Psychologen und dann...ich weiß nicht wo das alles begonnen hat. Ich habe Angst davor noch tiefer graben zu müssen, als ich jetzt annehme!

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In diesem Zustand gehörst Du in die Hände eines Psychotherapeuten. Der Weg dorthin geht über den Hausarzt, den Du hoffentlich hast. Dem musst Du von Deinen Gedanken erzählen, und er wird Dir weiterhelfen. Dann wird's auch wider gut.

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Kommentar von Tesca29
06.10.2011, 10:20

ich mag meinen Hausarzt nicht! Mit dem würde ich darüber nicht reden!!! Ich weiß nicht, ob ich bereit bin, mit einem Psychotherapeuten über diese Sachen zu reden! Gibt es auch andere Wege, ausser ein Psychiater und sowas????

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wende dich am besten ans jugendamt die stecken dich in eine psychatrische einrichtung die menschen dort können dir sehr gut weiterhelfen dort findest du deinesgleichen zum austauschen und erwachsne vertrauens personen zum reden

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Soll ich den Schritt wagen, mich umbringen, oder gibt es noch eine Aufgabe auf dieser Erde für mich!

Das ist kein Wagnis, das ist der Weg der Feiglinge! Stell dich deinen Problemen und begib dich in Behandlung, wenn du meinst, es nicht aus eigener Kraft zu schaffen! Und denk drüber nach, was du anderen damit antun würdest. Menschen, denen du etwas bedeutest, Freunde, Familie...

Ich hoffe mal sehr, daß das keine Trollfrage ist..

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Kommentar von Tesca29
06.10.2011, 09:51

Feigling? Nennst du mich einen Feigling? Tu ich ja, aber mich vermisst niemand, kann ich mir nicht vorstellen!!

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Bitte ich flehe dich an, such dir eine Therapeutin, die kann dir helfen deine Vergangenheit zu verarbeiten, damit du das Glück dass du jetzt hast genießen kannst!!

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Kommentar von Tesca29
06.10.2011, 09:54

Ich hab Angst meine Vergangenheit aufzurollen, ausserdem wissen meine Eltern nichts von meinen Problemen und es würde für sie sehr überraschend kommen, wenn ich jetzt, wo alles gut läuft, ich mit dem Wunsch einen Psychiater aufzusuchen, ankommen würde!

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