Angst das Kind zu verlieren, durch Maßnahmen vom Jugendamt

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9 Antworten

Grundsaetzlich musst Du Dir keine sorgen machen.

Einer begutachtung Deiner Tocherter musst Du zustimmen, es sei denn, das Jugendamt erwirkt einen Beschluss beim familiengericht. Das dies wegen einer aeusserung einer kindergaertnerin ohne weitere auffaelligkeiten zu einem beschluss kommt ist eher fraglich. Es gibt eine einfache und sehr wirkungsvolle anmtwort auf ein solches draengen ... das ist die frage nach der qualifikation. Damit ist nicht gemeint, dass eine kindergaertnerin keine ahnung haette, aber die wahrscheinlichkeit, dass diese angestellte einen qualifizierten psychologieanbschluss hat ist sehr gering. Was alles notwendig ist um kinderpsychologe zu sein, laesst sich ja schnell erlesen. Ein wochenendkurs ist es auf keinen fall. Ein einfacher weg waere einen termin bei einem anerkannten kinderpsychologen zu besorgen. Das haette drei vorteile: Der erste: das dauert :-D, der zweite: Der arzt hat das wissen und darf nicht reden :-D der dritte .... Du hast die leute einfach vom hals ;-)

Eine begutachtung der familie ist gut .... der trick ist alt un gehoert in die mottenkiste. Ein einfacher ausweg ist der gang zu einem vertreter Deines vertrauens .... oder einfach ganz ohne jede eile schlicht den behoerdengang nutzen ... da war doch was mit widerspruch und so, frage des hinreichenden vertrauens, der vertraulich,keit der privatsphaere ........

Die flexibilitaet in den kindertageseinrichtungen muss mensch sich erkaempfen, das ist meist so ..... gute kindergaertnerinnen / gute kindergaertner koennen sich flexibel auf kinder einstellen und mit den eltern eine gute loesung finden. Es geht jedoch dabei darum ob das die leute wollen .... leider ist das oft nicht der fall. Was flexibilitaet betrifft ..... die flexibilitaet kannst Du einfordern, denn Du setzt den rahmen fuer die erziehung Deines kindes ... das ist Dir garantiert ... das reicht von EUGH ueber GG und BGB bis in die landesverfassungen.

Zu Deiner beruhigung ... so einfach geht das alles nicht. Die "gutachter" geben eine meinung ab ... Du koenntest zB mittels einem besuch bei einem kinderpsychologen alles faktisch vom tisch wischen. Ein zugriff des Jugendamtes ist grundsaetzlich nur bei Gefaehrdung des kindeswohles moeglich, alles andere laeuft ueber das familiengericht. Im uebrigen sind die jugendaemter einem hohem sparzwang unterlegen, dass bedeutet, dass eben nicht besonders schnell reagiert wird, wenn nicht wirklich gravierende gefahren fuer das kind zu erkennen sind. Diese kannst im zweifel mittels kinderarzt aus der welt schaffen .... eine U untersuchung und schon ist ein gegenbeweis gegen einen arzt zu erbringen ;-)

Das spiel ist alt und eigentlich plump ... eine kindergaernerin, die sich nicht traut zuzugeben, dass diese mit ihrer arbeit ueberfordert ist und Dich und Dein kind nicht betreuen lassen will. Dann rasseln einige leute mit dem saebel und bauen unnoetig eine zwangslage auf um die personensorgeberechtigten zum teil wiederrechtlich zur zusammenarbeit zu zwingen. Am ende wirst genau das tun, was gewuenscht wird ... Dein kind in eine einrichtung bringen, die sich an die regeln haelt und vielleicht auch kindergaertnerinnen beschaeftigt, die sich auf das kind einstellen koennen und wollen.

hallo, puh, das ist schon ziemlich krass, was du da schilderst. Aber ich habe das Gefühl, dass die Erzieher eher das Problem sind. Sie wollen, dass die kleine so funktioniert wie sie das wollen und wenn das nicht ist, dann werden eben die Eltern verantwortlich gemacht. Auch kann ich mcih aus meiner Kigazeit noch daran erinnern, dass manche Kinder bei den Erziehern beliebt sind und manche nicht und das wird dann auch deutlich gemacht. Ich an deiner Stelle würde mich an eine Stelle wenden, die dir helfen kann, denen du erstmal das Problem schildern kannst und die dann evtll in den Kiga gehen und sich die Sache anschauen. Lass da auch keinen Punkt aus und sage, was du für einen Eindruck hast von der ganzen Sache, was dir da im Kopf herumgeht. Und zu der Sache, dass du dich mit deinem Mann gerade oft streitest, setzt euch mal zusammen, redet über alles, besprecht aber vorher, dass ihr euch an Regeln zu halten habt. Keine Vorwürfe, Anschuldigungen, den anderen ausreden lassen etc. Wenn das zu schwierig ist, denn manchmal bekommt man das ja selbst nicht mit im Eifer der Gefechts, dann nehmt euch noch die beste Freundin, den besten Freund dazu, der dann der "Diskussionsleiter" ist.

Alles Gute für euch!

Habt keine Angst. So einfach kann man ein Kind aus der Familie nicht entreißen. Leider die Erzieher spielen bewusst mit dem Angst der Eltern. Nach so einer Geschichte könnte ich nicht mehr mein Kind in diese Kita schicken. Also auf dauern wurde ich mich nach einem neuen Kindergartenplatz umschauen. Ich wurde auch keine Heilpädagogin zulassen. Das „annäherungsproblem anderen Kindern gegenüber“ haben viele Kinder wenn sie grade in der Kita rein kommen.. Die einen schlagen um sich, die anderen stehen auf Seite und beobachten. Sie müssen für sich eine Position in der Gruppe finden. Ich hatte umgekehrtes Problem. Meine Tochter (damals 3) „kuckte misstraulich die Kinder an und war nicht an der Gruppe interessiert“…es sind noch paar „Kleinlichkeiten“ vorgefallen. Zu lange wäre die zu beschreiben. Es hieß die Mutter hat „Integrationsproblem“ (ich bin Polin damals befand ich mich vor Gericht wegen Sorgerechtstreit zwischen den Eltern)… bis psychologisches Gutachten fertig war, hat eine Erzieherin noch "viel interessantes zu sagen gehabt" …danach hat die Erzieherin nicht mehr dort gearbeitet, die Leitung wollte mir damals erzählen ja sie wäre Jung und unerfahren, es käme nichts mehr vor und bla,bla…meine Tochter ging noch ein halbes Jahr in die Einrichtung. Die Zeit kam ich einigermaßen mit der Einrichtung klar, nun die kleine ist nie dort glücklich geworden. Seit paar Monaten geht sie in neue Kita. Wir haben dort nicht ein einziges Problem gehabt und auf einmal hat sie auch viele Freunde. Das Geheimnis: Die Gruppe ist klein und bittet jedem Kind individuelle Betreuung genau nach seinen Bedürfnissen zugeschnitten. Lg Tunia

nunja... es mag richtig sein, dem kindergarten auch einige vorschläge zu unterbreiten... aber letztlich kann/wird keine extrawurst "nur" für deine tochter geschmiert... wo kämen wir da auch hin! vollkommen richtig so! ein junge aus dem kindergarten meines sohnes musste jahrlange therapien machen, MIT den eltern! verdammt richtig so, er stellte eine gefahr für andere kinder dar und wurde letztlich auch aus dem kindergarten "geschmissen", zum einen weil die eltern ebenfalls meinten "alles normal, völlig übertrieben, da machen wir nicht mit..." und zum zweiten, weil andere eltern ihre kinder sonst aus dem kindergarten genommen hätten! vielleicht macht "unser" kindergarten da auch mal wieder den unterschied zu öffentlichen kindergärten, aber genau so finde ich es richtig! auch bei deiner tochter wird es nicht um simple "mini-attacken" gehen, die jedes kind mal macht! wenn sie auffällig "aggressiv" ist, dann hat dort der hintergrund gefunden zu werden und es ist richtig, das euer kindergarten da gewaltig aufpasst! ich habe damals eine menge geld für den kindergarten meines sohnes bezahlt, demnach erwarte ich, das mein sohn dort auch gut aufgehoben ist!

Wenn seitens der Kita angedacht wird, eine heilpädagogische Maßnahme in Anspruch zu nehmen, dann darf man in der Regel auch davon ausgehen, dass ein entsprechender Bedarf gesehen wird - "einfach so" (oder gar, um dich/euch als Mutter/Eltern "zu verunsichern") wird es das nicht geben.

Wobei ich zunächst schon auch deine Ängste nachvollziehen kann; zumal, wenn es (für dich persönlich) so gar "keinen Anlass" für das zu geben scheint.

Trotzdem: Vielleicht kannst du versuchen, es auch als Chance zu sehen (für eure Tocher, und bestenfalls: auch für euch als Familie, insgesamt).

Mitunter gibt es sowas wie "blinde Flecken"; man sieht dann unter Umständen nicht, an welcher Stelle etwas nicht so läuft, wie es sollte. Beziehungsweise: erkennt nicht, dass es überhaupt (!) an dem ist...

Wenn dann von außen jemand mal auf das ganze "System Familie" guckt (diesen Blick muss man allerdings erstmal zulassen -können-, das ist mir schon auch klar), dann kann das durchaus auch was "Gutes" mit sich und in Bewegung bringen.

Die Heilpädagogin (die allerdings auch erst dann wirklich tätig wird, wenn ein fachärztliches Gutachten vorliegt!) wäre in erster Linie dann auch für eure Tochter da; um sie in der Kita zu begleiten (d.h. bisschen zu stärken, zu integrieren, zu fördern...) - das richtet sich ganz individuell je nach dem, was ihr (gemäß Befund) gut täte.

Aber auch für euch als Eltern (sofern ihr das möchtet, euch mit dem Gedanken anfreunden könntet - das immer vorausgesetzt) ist so ein Angebot da.

Und als ein solches würde ich es auch versuchen zu sehen...

Die Haltung, die ihr (respektive: du als Mutter) einnehmt, ist einfach ganz entscheidend.

Man kann die Augen (vor dem, was ist) "verschließen", sich lediglich als "Opfer der Umstände" (als "angeklagt" und gleichzeitig "ohne Schuld an allem") sehen - oder man kann sich stattdessen in die eigene Verantwortung nehmen.

Und in einem zweiten Schritt versuchen "hinzusehen" und etwas zu ändern. Damit es möglichst allen (!) irgendwann besser geht. Denn so, wie es jetzt ist (allein nach deiner kurzen Beschreibung), scheint das doch eher nicht der Fall zu sein...

Und ob sich wirklich erst jetzt (durch das "Einmischen" der Kita, wie du sagst) alles so entwickelt hast - vielleicht wär´es gut, im Vorfeld auch darauf nochmal -sehr ehrlich- zu schauen.

Die Befürchtung allerdings, dass sich das Jugendamt einschaltet, ist aus meiner Sicht derzeit völlig unbegründet, um nicht zu sagen: unrealistisch; weil überhaupt nicht zur Debatte stehend....

...lässt andererseits vielleicht aber auch ein bisschen erahnen davon, wie "überhöht" deine Ängste, dein Empfinden, die Skepsis gegenüber allen und allem (was von außen an euch -als Familie- herantritt/herangetragen wird, und eigentlich eher "wohlwollend" gemeint ist) so sein könnte.

So einfach kann dir keiner dein Kind wegnehmen. Mach dich mal ein bisschen locker und versuch mit denen im Kiga zu kooperieren und freundlich zu bleiben. Und fühl dich nicht gleich angegriffen, sondern sei froh, dass sie etwas unternehmen und sich um dein Kind kümmern wollen.

dein kind erinnert mich stark an mich. ich war genau so mit dem schlagen von anderen kindern in diesem alter. bei mir kam auch eine heilpädagogin in den kindergarten und meinte danach, mit mir sei alles o.k. ich habe danach auch den kindergarten gewechselt und es gab keine probleme mehr. also, dass dein kind weggenommen wird, denke ich gar nicht. ich würde mich in deiner situation auch etwas angegriffen fühlen. aber ich würde etwas ruhiger reagieren. vielleicht sagt danach auch die pädagogin. alles sei in ordung. aber das mit dem andere kinder schlagen geht auch bald weg, ich meine bei mir dauerte das nur win weilchen an.

Teil 2 ;-)

Wenn also etwas mit eurem Kind nicht stimmt, dann könnt ihr euch das auch Bescheinigen lassen und dann werdet ihr das beheben. So kann euch niemand ein Vorwurf machen.

Könnt ihr nicht auch zur Not den Kindergarten wechseln?

Du kannst mir auch gerne mal eine PN schicken. Habe nämlich ähnliches durch! :-(

Das ist typisch (das man vorschnell in eine Ecke geschoben wird), erst Recht, wenn man alles hinterfragt. Ich bin genauso wie du! Und eins meiner Kinder erinnert mich sehr an deins. Das Jugendamt ist schnell dabei Kinder, aus fadenscheinigen Gründen, aus den Familien zu nehmen, so meine Erfahrung.

Wenn das Jugendamt einmal mit drin steckt, hast du verloren.

Gehe doch mit deiner Tochter zum Kinder und Jugendpsychiater. Der wird einige Tests machen (AD(H)S, IQ-Test und sich mit euch und dem Kind unterhalten. Sag ihm, was euch, bzw eurem Kind vorgeworfen wird und was Sache ist und iht möchtet wissen ob und wenn ja, was mit ihr nicht "stimmt". Ist nichts, könnt ihr das dem Kindergarten vorlegen. Sollte etwas sein, so könnt

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