Angst das Beziehung wegen Baby endet?

12 Antworten

Ich hab eher gehört, das erste Jahr mit Kind belastet eine Beziehung am meisten.

Wie dem auch sei, mit Kind hat man deutlich weniger Freizeit und auch Energie für Dinge, die man sonst in der Partnerschaft immer gemacht hat. Aber nur, weil es nicht mehr alles so locker lässig zugeht wie früher, heißt das ja nicht, dass es zum Scheitern verurteilt ist.

Ich finde 2 Dinge am allerwichtigsten, um eine Beziehung trotzdem am laufen zu halten. Zumindest bewährt sich das bei uns :)

Zuerst mal reden. Alles ansprechen, was einem nicht passt. Damit sich kein Frust aufbaut. Fühlt man sich mit Kind allein gelassen? Vermisst man gemeinsame Zeit? Zweifelt man an sich? Gespräch suchen und Lösung finden. Am besten auch mit klaren Abmachungen statt verwaschenen "das wird sich bessern".

Und zweitens: unternehmt vieles gemeinsam. Als Familie und auch als Paar. Lasst das Kind mal bei Großeltern und kümmert euch nur um euch beide. Verschafft euch ne Auszeit vom Elternsein. Oder geht auch mal im Alleingang weg - einer nimmt das Kind, der andere trifft sich mit Freunden. Einfach mal zum Kraft tanken und Kopf frei bekommen.

Ein Kind zu bekommen, muss auch auch unbedingt eine Belastungsprobe sein, man wächst ja auch viel mehr zusammen und wird eben eine Familie. Alles Gute euch.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Mama

Vor allem der Schlafmangel hat uns zu schaffen gemacht. Auch da wir vorher sehr harmonisch zusammengelebt haben.

Man muss sich halt immer wieder erinnern, dass ein Streit nicht unbedingt was persönliches ist.

Wichtig auch, dass niemand unfairerweise zu kurz kommt. Wenn die Frau NIE "Babyfrei" hat, der Mann aber weiterhin mit den Kumpels abhängt oder seinen Sport weitermacht, dann gibt das zwangsläufig Ärger.

Schaufelt euch Zeit zu zweit frei(durch Babysitter).Und auch Zeit alleine für jeden. Meine Frau war z.b. mit ihrer Schwester nach 6 monaten mal beim Wellness, weil ich vorher Skifahren war.

Macht euch auch keine Gedanken, wenn ihr das Kind mal loshaben möchtet. Sowas ist legitim. "Mit Kind geht XY halt nunmal nicht/Ihr habt das so gewollt" Hat seine Grenzen!

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Vater einer Tochter die als extremes Frühchen zur Welt kam

Wenn ihr euch alles sagt, vor allem wenn etwas stört, und auch Kompromisse eingehen könnt, dann ist es egal, ob ein Kind in der Familie ist oder nicht. richtige Kommunikation ist das Zauberwort. Mach dir nicht zu viel Gedanken, das nimmt alles seinen natürlichen Lauf.

Ich war, als ich 16 war und meinen Sohn bekam, direkt danach im Mutter Kind Haus, 3 Std von meinem Freund, mit dem Zug, entfernt. Wir haben uns 1 Wochenende im Monat gesehen, manchmal auch 2 Wochenenden. Die Beziehung war damals schwierig, weil es einfach so weit weg war und wir uns vermisst haben. Nach kurzer Zeit haben wir aber einen Kompromiss gefunden und öfters telefoniert. Hatten aber tendenziell mehr Streit, als in dem Zeitraum, wo ich dann umgezogen bin und in ein Heim eine halbe Stunde mit dem Zug entfernt gezogen bin. Mittlerweile wird Sohnemann 5

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – wurde mit 16 Mama :)

Hey :)

Das sich einige trennen liegt daran das sie zu früh Kinder bekommen oder aus den falschen Gründen.

Ich wurde zb gezeugt damit mein Dad nicht vom Job her weiter weg geschickt wird. Es kam dann auch zur Trennung. Während mein (Stief)Bruder aus Liebe gezeugt wurde. Sie sind immernoch zusammen.

Wie sich eine Beziehung gestaltet, haben die Beteiligten weitgehend in der Hand. Natürlich ist es eine Umstellung, nicht mehr ein Paar, sondern eine Familie zu sein. Natürlich kann man Lösungen für auftauchende Probleme finden - aber nur, wenn man sie offen anspricht und beide den Willen dazu haben.

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