Angst - Heilungschancen?

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12 Antworten

Ich hab einige Ängste ohne Hilfe selbst hingekriegt. Du brauchst jemanden dem du vertraust, sehr vertraust, und der dich ernst nimmt. Wenn du diesen jemand hast kannst du dich an deine Ängste wagen, auch wenn die sogenannte Schock therapie längst überholt ist, kann es sein, das du genau das brauchst, kein Schock sondern konfrontation. Die Persohn der du Vertraust sollte entweder dabei sein, oder oft für ein Gespräch bereit stehen. Wenn du eine Kämpfer Natur (Ergeiz, nicht-Aufgeben-Einstellung) hast, dann ist das für dich eie Gute Lösung. Bei mir hat das Geholfen. Aber Vorsicht: Wenn du zu schnell an die Sache rausgehst oder zu viel Angst hast, tu das nicht! Denn dann kann sich die Angst verschlimmern.

Eine Betreuung bein Phychologen deswegen ist auch möglich, ich habe das noch nicht Abschließend getestet, für mich ist das nicht so gut, weil ich ungern fremd-abhängig bin, aber ich werde es versuchen. Vieleicht hilft dir das ja, ich hab schon oft von erfolgen gehört.

Viel Erfolg und Glück wünsch ich dir!

Ja, der Glaube kann wirklich Berge versetzen - das gilt übrigends auch für Alles im Leben. Vielleicht ist es für Dich ein guter Tip, wenn Du Dich mit Deiner Angst einmal auseinadersetzt, und Dich fragst: was ist es denn, was mir Angst macht - und was kann mir schlimmsten Falls passieren? Meist stellt man dann fest, dass es gar nichts Schlimmes ist, was einem tatsächlich passieren kann......ebenso stellt man fest, dass man gar nicht alleine mit seiner Angst ist, dass Millionen von Menschen schon am Morgen mit Angst aufwachen - da sind Versagensängste am häufigsten vertreten. Und wenn Du Dir mal die Menschen genau unter die Lupe nimmst, die damit so offensichtlich kein Problem haben, sondern ein selbstsicheres Auftreten, auch dann stellst Du fest, dass es im Grunde nur eine Fassade ist, wo die Leute ein Konzept für sich entwickelt haben, mit ihrer Angst umzugehen. Natürlich funktioniert das nicht von Heute auf Morgen, aber schon die ersten Erfolge lassen Dich schon viel leichter weitermachen - probier es aus- und vor allen Dingen - glaube fest daran - und zuerst an Dich selbst - das ist das ganze Geheimniss! Hört sich leicht an, ist es aber nicht, sonst würde es Jeder können- aber Jeder hat auch nicht einen festen GLauben an sich selbst - der Mensch neigt dann immer dazu, bei jeder Gelegenheit an seine bereits gemachten Fehler zu denken - aber auch hier sei gesagt: Es gibt keine Fehler - es gibt auch kein Richtig oder Falsch - es gibt nur Ursachen und deren Auswirkungen- soviel ist klar! Toi toi toi für Dich und Deine Arbeit mit Dir.

Hallo! Angst und Ängstlichkeitserkrankungen kommen in der Psychologie häufig vor. Bei manchen Phobien sprechen Patienten von einer äußerst schnellen Genesung, bei manchen dauert es länger. Es kommt darauf an, wie tief diese Angst verankert ist, welche Erfahrungen mit hinein spielen, und ob das Angstobjekt auch Ursache ist.

Ich würde sagen es geht nie gänzlich weg, Du wirst noch immer einen kleinen "Schreck" bekommen, aber die Panik dahinter lässt immens nach. Wende Dich an einen Therapeuten, der hilft Dir sicher. Wenn Du ihn findest, dann ein Kognitionspsychologe. Die sind meines Erachtens sehr gut dafür geeignet.

Angststörungen lassen sich meiner Meinung nach sehr gut behandeln. Die Vorgehensweise ist im Grunde immer gleich: Konfrontation mit der Angst. Und wenn es erst mal nur gedanklich ist, das muss gar nicht direkt real sein. Meistens fällt es den Betroffenen sehr leicht sich in ein Angst-Szenario einzudenken und einzufühlen. Was man dann übt ist Gegenszenarien zu entwerfen. Und diese immer und immer wieder zu durchdenken. Erst durchdenkt man sie für sich, dann lernt man diese positive Szenarien auszusprechen. Ein nächster Schritt ist dann, durch Training zu versuchen in Angsterregenden Situationen sich bewusst zu machen "das ist jetzt eine angsterregende Situation. Es muss jetzt aber nichts schlechtes passieren, ich kenne auch viele positive Ausgänge aus dieser Situation, denn ich habe sie in den letzten Wochen oft entworfen und durchgespielt".

Mal als Beispiel: Eine soziophobische Patientin hat in einer ganz bestimmten Kaufhalle immer wieder an einer ganz bestimmten Stelle Panikattacken bekommen. Herzrasen, Nervenzusammenbruch, Tränen, auf den Boden kauern, wegrennen > das volle Programm. Ihr Impuls war immer sich zu verstecken, unauffällig durch Kaufhallen zu kommen, so, dass sie ja niemand berührt, oder auch nur ihren Wagen berührt, das niemand hinter ihr steht, ihr nicht zu nahe kommt. Eine ganze Weile haben wir einfach nur an Gedanken gearbeitet, die so einen Kaufhallen-Aufenthalt zu etwas positiven machen könnten. Es hat eine Weile gedauert, aber irgendwann hatte sie die Phantasie (in Folge von "wie könnte man sich denn mal so richtig auffällig verhalten?), sie würde wie eine Reisegruppenleiterin mit einem gelben Regenschirm nach oben winkend durch eine Kaufhalle gehen. Sie fand diese Vorstellung äußerst amüsant, konnte es sich bildlich vorstellen und es ist ja auch eine witzige Vorstellung. In der nächsten Sitzung riefen wir diese Phantasie wieder ins Gedächtnis und sie musste immer noch kichern. Beim nächsten Kaufhallen-Besuch war noch nicht alles ok. Beim übernächsten auch noch nicht. Aber irgendwann schaffte sie es, schon vor dem ersten Schritt in die Kaufhalle den Gedanken heran zu holen, dass sie jetzt mit einem gelben Schirm winkend wie eine Reisegruppenleiterin durch die Kaufhalle geht. An diesem Tag hatte sie keine Angst hat sie mir erzählt. Sie erzählte, dass sie mit einem Lächeln in die Kaufhalle ging, immer in Gedanken mit einem gelben Schirm. Und das war der Tag an dem der Knoten geplatzt war.

Das ganze hat vielleicht ein halbes Jahr gedauert.

Und vom Grundprinzip her kann man an jede Angst so herangehen. Manchmal gehts schnell, manchmal dauerts länger. Nur aufgeben sollte man halt nicht. Aber auch nichts erzwingen. Bis sich eine Angststörung entwickelt vergeht viel Zeit und die Ursachen sind häufig vielfältig. Und genauso viel Zeit sollte man sich mindestens geben, um die Angst zu überwinden.

Danke erstmal, dass Du Dir so viel Zeit genommen hast, mir so ausführlich wie möglich die Frage zu beantworten! Vor allem deine Einleitung und dein Beispiel haben mir gefallen!! Nur muss man sich einen Psychologen zu Rate ziehen um diese Konfrontationstherapie durchzuziehen...

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@gottundwelt

Also im Grunde brauchst du dafür keinen Psychologen. Positive Phantasien kannst du auch allein entwickeln und du kannst auch allein immer wieder diese Phantasien ins Gedächtnis rufen. Vielleicht schreibst du sie dir auch auf. Vielleicht als Geschichte, vielleicht zeichnest du sie auch, vielleicht reichen auch einfache Stichpunkte. In oben genanntem Beispiel hatten wir zum Beispiel auch probiert, dass sie einen Zettel in der Geldbörse hatte auf dem stand nur "Gelber Schirm". Und immer wenn sie nach einem Euro für den Wagen gesucht hat, sah sie den Zettel.

Wofür ein Psychologe aber wirklich sinnvoll sein kann ist, die Ursachen für die Angst zu ergründen und zu bearbeiten. Selbst wenn die Ursache offensichtlich erscheint, dann kann es helfen wenn er einem erklärt was denn nun eigentlich jedes mal mit einem in der Angstsituation unbewusst passiert.

Aber probieren kann man das doch erst mal allein - ist ja alles kein Hexenwerk. Ich sehe Psychologen häufig als Coaches bzw. Berater. Hilfe zur Selbsthilfe sozusagen.

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Es is schwer Angst abzubauen. Als Kind hatte ich Angst vor Hunden. Die hab ich alleine abgebaut in dem ich mit dem Thema ausfürlich auseinander gesetzt habe. Kann natürlich nur von mir reden. Jetzt hab ich keine Angst mehr vor dsiesen Tieren. Man sollte vor jeder Angst respekt haben und keinen Menschen wegen seiner Ängste verspotten. Setze dich mit deiner Angst auseinander. 1) Was is die Anbgst 2) Was bewirkt die Angst bei mir. 3) Gegenwehr gegen die Angst. Bei Versagensangst hilft am besten, sich immer bewust zu sein, das man mit seiner Angst nicht alleine ist. Jeder Mensch is was wert. das mach dir zu deinem Leitmoto. "Ich bin wer"

Du wirst doch sicherlich von jemandem behandelt (Psychologe oder Psychiater). Wenn derjenige gut ist, wird er dich sicherlich auch über die Heilungschancen umfassend und ehrlich informieren.

Ich selbst hatte einmal Wahnvorstellungen, und die können dummerweise auch nach Jahren noch einmal auftreten (Rückfall-Gefahr). Ein Freund von mir hatte aber einmal eine Angststörung, und davon habe ich seit Jahren nichts mehr gehört. Ich gehe davon aus, dass er diese Erkrankung vollständig besiegt hat.

Ach, noch etwas: geh doch einfach einmal im Internet suchen, beispielsweise mit dem Stichwort "Angststörung" (eventuell kombiniert mit dem Wort "Heilungschancen)!

Ja, ich kenne viele die von ihrer Angst Erkrankung geheilt worden sind. Lass dir von einem Psychotherapeuten helfen. Das wird schon! Dran bleiben und Geduld haben.

Ich habe eine Freundin, die an einer Sozialphobie litt und mittlerweile sich richtig unter Leute traut, Kontakte schließt und sogar anderen Leuten hilft, die sich in der gleichen Situation befinden :)

Ich freue mich sehr für sie! Ich kenne dieses Gefühl schon sehr lange und mir laufen die Tränen wenn ich zurückdenke wie es vor meiner Angst war, denn jeder Tag war wie Weihnachten im vgl. zu heute und ich würde alles was ich besitze dafür hergeben meine Ängste loszuwerden.

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@gottundwelt

Was hast du denn für Ängste, wenn ich fragen darf?

Ich hatte auch schon eine schreckliche Phase in meinem Leben mit Panikattacken und allem was so dazu gehört. Ich hab dann eine Therapie begonnen und seitdem geht es mir immer, immer besser :) Du wirst sehen, mit der richtigen Hilfe wird das Weihnachtsgefühl wieder zurückkommen. Es wird nicht von einen auf den anderen Tag passieren, aber Stück für Stück...

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@GundulaGu

Das macht auch mir gerade Mut, daran zu glauben, dass es mit ärztlicher Unterstützung doch irgendwann besser werden könnte. Danke. :)

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@geminorum

Im Grunde muß man nicht für Alles zum Therapeuten oder gar Arzt laufen - ein Arzt heilt nur die Sympthome - nicht aber die Ursache - und ein Therapeut unterstützt Dich dabei, an die Ursache zu kommen - mehr nicht - im Grunde machst Du die ganze Arbeit alleine - denn Heilung liegt in Dir - und nur in Dir !

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@Anna198

Natürlich muss man auch in der Therapie die Arbeit selbst machen, aber es ist einfach hilfreich, wenn man selbst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen kann, jemanden zu haben, der einen begleitet :)

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@Anna198

Bei einer Angst Erkrankung ist es sinnvoll zu einem Therapeuten zu gehen.

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Bei Angst von Heilung zu sprechen ist Unsinn, Angst ist ein Gedanken-Konstrukt, im Gegensatz zur Furch, diese ist ein nützlicher Instinkt.

Um die Furcht vor der Angst aufzugeben, muss man sich nur vor Augen halten was passiert, passieren könnte, wenn ich keine Angst mehr vor dem Versagen haben würde.

Nur Erfolg.

Angst ist ein Druckmittel, um andere davon abzuhalten selber erfolgreich zu werden, oder sein zu können.

Versuch es mal mit Hypnose. Dadurch kann man die Ursache herausfinden. Hab ich beste Erfahrungen mit gemacht

Es wird denk ich nie ganz ausheilen. aber Du wirst lernen damit umzugehen. Aber genau für solche Sprüche hat man in einer Kriese keine Antenne. Hätte mir vor vielen Jahren jemand gesagt es wird auch wieder hell-nix hätt ich drauf gegeben. Du mußt drann glauben,ich versprech Dir , es wird besser

Ja, das kann man schaffen mit viel Lebensmut .. toi, toi, toi .. und Kopf hoch ..

Danke Dir ^^

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