Angs davor Ausbildung zu Kündigen :S

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7 Antworten

Was Dein Noch-Chef sagt muss Dich nicht belasten. Kündige aber nciht, bevor Du nicht der neue Vertrag der alten Firma von ALLEN unterschrieben ist.

Es kann dir egal sein, wie es deinem Noch-Chef geht, wenn du nicht mehr da bist. Lehrlinge muss man ausbilden und nicht ausnutzen! Also mach dir keine Waffel. Du hast nichts davon, wenn du dann die Prüfungen nicht schaffst.

Hab erst mal deinen Vertrag bei der neuen Arbeit - am besten unterschrieben, bevor du kündigst. Wenn du da schon einmal gehen musstest, wäre ich vorsichtig.

Was dein Chef macht, wenn das Klima schon so schlecht usw ist, kann dir ziemlich egal sein. Sein Problem, nicht deins.

Ich musste vorher gehen aber dies war mir bei Stellenantritt schon klar und so abgesprochen weil sie eben für den Sommer darauf schon ein Lehrling zugesichert hatten und die mich nur nehmen könnten unter eben diese Bedingung damals.

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Also erstmal: "Ausbildungsjahre sind keine Herrenjahre!" Jeder hat mal Lust hinzuschmeißen oder dort aufzuhören wo er grad arbeitet. Das bringt aber nichts, denn auch ein Personaler sieht in deiner Bewerbung dass du abgebrochen hast und denkt dadurch, du hättest kein Durchhaltevermögen.

Zweitens: Ich würde mit meinem aktuellen Chef reden und ihm sagen, dass du kündigen willst, weil du unglücklich und mit dir selbst nicht zufrieden bist - ABER erst wenn du die Stelle in der neuen (/alten) Arbeit SICHER hast (also vertraglich fest!).

Wenn du dir dann die bereits abgeleistete Zeit deiner Ausbildung anrechnen lassen kannst, ist doch alles gut. Keine Angst, auch Chefs sind nur Menschen und er wird dich schon verstehen.

Naja mit 16 habe ich meine erste Ausbildung auch abgeschlossen und klar war es nicht immer einfach aber alles im Rahmen. Hier lernt man aber wirklich 0 und nichts. Hier hat auch noch kein Lehrling jemals abgeschlossen da alle vorher abbrechen.

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@DarkUser089

Dann frag doch deinen Chef einfach mal, dass du mehr Verantwortung übernehmen willst. Vielleicht gibt er dir ja andere Aufgaben. Auch in der Ausbildung darf man seinen Mund mal aufmachen und sich beschweren (wenn auch vorsichtig)...

Ich bezweifel stark, dass eine Firma in der NIE ein Lehrling abgeschlossen hat, die Lizenz zum Ausbilden behalten darf!!

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@Levellord

Wie will er mir andere arbeiten geben wenn es hier keine andere arbeiten gibt? Die ganze Firma ist nicht ausgerichtet um Lehrlinge auszubilden. Dafür fehlen die passenden Aufgaben. Erst recht nicht in der Informatikbranche.

Das mit den Lehrlingen ist aber wirklich so, die Firma gibt es aber noch nicht so extrem lange aber als ich beim Lehrlingsamt das erste mal angerufen habe, war ihnen sofort klar wieso und warum. Warscheinlich wird ihm auch bald mal die Lizenz entzogen, momentan ist dies aber noch nicht der Fall.

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@DarkUser089

Wenn du das weißt, wieso hast du dann dort angefangen und nicht in einer Firma in der du was lernst??

Ich würde es so machen, wie ich im ersten Beitrag im 2. Absatz geschrieben habe!

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@Levellord

Weil ich dies ja da noch nicht wusste. Zwar wurde mir dies schnell klar aber mir fehlte der Mut um wirklich zu kündigen bis jetzt. Nun bin ich aber fest entschlossen es zu machen.

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Hatte vergessen zu schreiben: Hier in der Schweiz kann man kein Lehrvertrag unterschreiben ohne vorher zu Kündigen. Aber ich kenne den Chef sehr gut in der neuen Stelle und er hat auch schon Kontakt mit dem Lehrlingsamt sowie meiner SChule aufgenommen. Ist also sozusagen 100% sicher

Ist das WIRKLICH so?

Nichts ist so vergänglich wie das gesprochene Wort. Er kann dir doch zumindest eine schriftliche Absichtserklärung geben, wenn ihm so viel an dir liegt.

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@Kleinalrik

Indem er sich bei der Schule gemeldet hat, hat er sich quasi schon verpflichtet mich weiterhin aufzunehmen.

Selbst wenn alles nach hinten gehen sollte, kann die Schule mich hier eine beliebige Zeit selber aufnehmen bis ich eine neue Stelle hätte. Dies zwar unbezahlt aber die Ausbildung wäre nicht hin. Aber ich bin mir zu 100% sicher, dass dies nicht sein wird, da ich in der "alten" Firma gehen werde.

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Wenn die Probezeit rum ist, kannst du eben nicht fristlos kündigen (vorher übrigens auch nicht, aber üblicherweise mit einer sehr kurzen Frist), sondern bist an vertragliche Kündigungsfristen gebunden - siehe Ausbildungsvertrag.

Wenn dein künftiger Ausbildungsbetrieb so lange auf dich warten will, zieh das der Ordnung halber durch. Ist nämlich für zukünftige Arbeitgeber auch eine wünschenswerte Eigenschaft, dass man sich an geschlossene Verträge hält.

Wenn der zukünftige Ausbildungsbetrieb Druck macht, überleg selbst, wie du dich entscheidest. Klar, dein jetziger Ausbilder wird nicht glücklich sein. Aber können kann er dir nichts. Azubis sind keine Arbeitskräfte. Es dürften zwar ein paar Hilfsarbeiten liegen bleiben, aber wenn deswegen der Betrieb den Bach runtergeht, stimmt bei denen in der Organisation sowieso etliches nicht.

Und wegen deinen Bauchschmerzen:

DEINE Zukunft, DEINE berufliche Chance. Wenn die dir nichts beibringen, werden die dich in zwei Jahren auch nicht übernehmen. Und danken wird's dir in zwei Jahren auch keiner, dass du bereitwillig HiWi-Tätigkeiten gemacht hast.

Eine gute Ausbildung mit qualitativen Inhalten ist Gold wert.

ICh wohne in der Schweiz und hier ist eine fristlose Kündigung sehr wohl möglich, nur müssen halt bestimmte Gründe gegeben sein unter anderem, dass der Arbeitgeber mich ausbilden muss. Dieser hat aber nie Zeit und ich muss mir alles selber beibringen. Aber die meiste Zeit besteht meine Arbeit eh nur aus Telefone abheben, Copy + Paste Zeugs und Datenerfassung. Alles arbeiten die in der Informatik eigentlich nichts zu suchen haben. Als ich hier ankam habe ich gefragt ob er mir in HTML helfen könne, er hat mir ein Buch in die Hand gedrückt und gesagt ich soll dies zuhause lernen.

Es gibt viel Gründe hier nicht mehr zu sein aber die ganze Firma besteht aus diesem Konzept. Normale Arbeiter sind ihm zu teuer, die Sekretärin macht halt ihre Arbeit und dann stellt er nur Lehrlinge an die halt den Rest der Sekretärinenarbeit erledigt. Er selber ist die ganze Zeit beschäftigt und hilft niemandem. Dies als einziger Informatiker mit Fachwissen im Betrieb.

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@Kleinalrik

Es wäre zweckmäßig gewesen,schon in der Frage darauf hinzuweisen,dass es um eine Berufsausbildung in der Schweiz geht.

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@lenzing42

Nun ja. Muss man einem schweizer Auszubildenden das Wissen unterstellen, dass das Arbeitsrecht in D oder Ö essentiell anders gestaltet ist?

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Du sagst deinem Chef wie es ist. Das du bei ihm nichts lernst und dein Ausbildungsziel so nicht erreicht werden kann.

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